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 Betreff des Beitrags: Grundig C6200
BeitragVerfasst: Sa Mai 16, 2020 21:58 
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Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Habe noch einen Grundig C6200 auf dem Dachboden gefunden. :mrgreen:
Er war mit Ziegelstaub vom Trennschleifer innen und aussen komplett versaut und er ist nass geworden.
Das Gerät hat vorher nicht funktioniert - deshalb lag es lange Zeit auf dem Dachboden.

Nachdem ich den komplett auseinander hatte und geputzt und getrocknet habe ich folgendes vorgefunden:
- Die 125mA Sicherung vor dem Trafo Primärseite war geflogen.
- Batteriebetrieb funktioniert
- Gemessen am Gleichrichter/Sekundär Trafo 15V Wechselspannung (müsste ok sein)
- Gemessen am Gleichrichter Ausgang 1,3V

=> Klarer Fall, Gleichrichter defekt.
Auf was muss ich beim kauf achten - ausser dass Polarität und Maße passen?
Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die vier Kondensatoren am Gleichrichter noch ok sind?


Kann ich den hier nehmen?
https://www.conrad.de/de/p/tru-componen ... 81991.html

LG
Christian



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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig C6200
BeitragVerfasst: Sa Mai 16, 2020 22:59 
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Hallo

Der müßte gehen....

B80 C1500 steht für 80V und 1500mA. Ist auf jeden Fall belastbarer als das Original.

Ich hatte letztens ein CN1000 Tapedeck auf dem Tisch. Da war auch ein GR defekt.Auf jeden Fall bitte die Siebelkos prüfen.
Der GR könnte ein Folgeschaden sein.

_________________
Grüße aus dem Rheinland
Roman


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig C6200
BeitragVerfasst: Sa Mai 16, 2020 23:33 
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Registriert: Di Apr 21, 2020 19:34
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Dann müsste ich ja auch Probleme haben mit Batteriebetrieb? Oder erhöhte Stromaufnahme?
Gibts einen Trick, die Kondensatoren ohne auslöten zu prüfen?
Welche Typen würden sich dazu eignen?
Im Schaltplan steht 0,1 Mikrofarad.

Dann würde ich mir die gleich vorsorglich mitbestellen und im Bedarfsfall tauschen.
Ich möchte gerne die originalen drin lassen - wenn ok.

Ich bestelle mir mal lieber 2 GR mit :mrgreen:


LG
Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig C6200
BeitragVerfasst: So Mai 17, 2020 6:52 
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Moin moin Christian,
im Netzteil sind nur 2 Elkos, der C805 und C806, die bitte erneuern und die 5 C's= 0,1µF zumindest auf Kurzschluss und Kapazität prüfen
Alle Elkos im Plastebecher gehören dann auch gewechselt, weil Sie idR ausgetrocknet sind.

_________________
M.f.G.
harry

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- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig C6200
BeitragVerfasst: So Mai 17, 2020 14:14 
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Registriert: Di Apr 21, 2020 19:34
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805 und 806 ist aber nicht am Netzteil, die sind auf der Hauptplatine.
805 470µF(25V=) und 806 220µF (16V=)

801,802, 803,804 am GR und 809 mit 0,1µF

Was für Typen muss ich nehmen, 805 und 806 sind mit Polarität und die anderen haben keine Polarität?
Ich habe nicht so den Plan von den verschiedenen Typen und welche man wo nimmt :oops:
Ich werde mir auch ein Multimeter mit Kapazitätsmessung mitbestellen, hab keins.


Die vier am GR haben ich jedenfalls auf Kurzschluss geprüft, keine Aufflligkeiten.




Der wurde schon mal repariert - das muss aber vor 40 jahren gewesen sein - weil ich das Gerät so lange kenne und in der Zeit wurde dran nichts gemacht.
Da sind die beiden Transistoren im "Eignagsbereich" T020 und T021 an nem Alublech dran geschraubt gewesen.
Einer von beiden wurde irgendwann vor 40 jahren eingebaut - mit Kabeln verlängert an der Platine an ner anderen Stelle ? angelötet und mit Klebeband isoliert und mit Heißkleber befestigt.
(Auf dem Bild schlecht zu sehen)
Der Transistor hat auf der Rückseite eine metallische Fläche - der Durchgangsprüfer misst eber eine el Verbindung zwischen Blech und der Rückseite.
Ich habe den also wieder isoliert an dem Blech befestigt, wie vorher auch. Der baulemte lose an den Kabeln rum, dierekt über dem Metallkern vom Trafo. :roll:
Ich sehe leider nicht wie rum der andere befestigt ist, es ist unter dem Schraubenkopf eine Kunststoffscheibe drunter.
Ich glaub an der Stelle lass ich lieber die Finger von... :|


LG
Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig C6200
BeitragVerfasst: So Mai 17, 2020 15:44 
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Hallo Christian,
es sind die Elkos, die Polarisiert sind und in diesem Fall mit - auf Masse gelötet werden, ein verpolen der Elkos zieht oft Folgeschäden nach sich, deswegen gut aufpassen.
Da du die vier 0,1µF Kondensatoren bereits auf Kurzschluss geprüft hast, dann musst du Sie auch nicht zwingend wechseln, denn diese Kondensatorart trocknet im Gegensatz zum Elko nicht aus.

_________________
M.f.G.
harry

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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig C6200
BeitragVerfasst: Mo Mai 18, 2020 21:07 
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Danke!

Ich probiers mal mit nem neuen GR, hab zwei bestellt :mrgreen:
Die Kondensatoren müsste ich dazu auslöten und wenn ich die aus und wieder einlöte, werden sie nicht besser.
Hab mir noch ne neue Antenne bestellt.
Wenn das dann was wird, kann ich das Kassettenteil machen und gegebenenfalls einige Kondensatoren erneuern.
Hab mir ein Multimeter mit Kapazitätsmessung mitbestellt.

Das ist aber dann doof, weil ich jetzt zwei C6200 hab :roll:
Eigentlich sollte das der Teilespender sein.


LG
Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig C6200
BeitragVerfasst: Mi Mai 20, 2020 22:30 
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Ojeh, da ist doch mehr kaputt.
Das Netzteil funktioniert, aber aus dem NF Teil hats rausgeraucht. Auch bei Batteriebetrieb und hohe Stromaufnahme.
Eigentlich lief er.
Wie gesagt, er war mal nass geworden und war dabei angeschalten.

=> Elektronische Bauteile arbeiten mit Rauch im Inneren, wenn der Rauch nach aussen tritt, sind sie kaputt. :(

Danke trotzdem für die Tipps
Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig C6200
BeitragVerfasst: Sa Mai 30, 2020 15:25 
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Ich probiers nochmal.

Im DC Wandler hat ein Widerstand (grüner Pfeil) die Farbe gewechselt. Dieser hat nun unendlich Ohm.
Wenn ich dein per Multimeter überrücke, fließt 0,7A Strom!
Ist im Schaltplan R 672 3.3 Ohm Sicherungswiderstand.

Soll ich nen Schaltplan malen? Abfotografieren ist glaub ich hier nicht, oder?

Danneben ist ein Bleching? :mrgreen: Das mit Klebeband verschlossen wurde.
Das steht warscheinlich im Zusammenhang mit dem nachträglich verbauten Transistor anderen Typs. Es ist das selbe Klebeband verwendet worden.
Man sieht im Ebay auf Bildern häufig, dass exact dieser durchgebrannt ist - scheint öfters vorzukommen.
Und auch dieser wird schnell warm, wenn ich das Amperemeter an R672 anschließe.


Hier ist irgendwo ein Kurzer drauf:
Schalte ich das Gerät ein, hat es seit dem abgedampften Widerstand keinen Empfang mehr - Rauschen ist vorhanden. Überbrücke ich R672, ist rauschen weg, weil der Verstärker zu wenig Leistung bekommt. Autsch.
Deshalb ist der Gleichrichter, um den es anfangs ging wahrscheinlich auch durchgebrannt.

Das passiert mit Netzversorgung und auch mit Accuversorgung.
Ich kapiere nicht, warum der Accubetrieb zunächst funbktioniert hat - sonst hätte ich gar nicht erst angefangen.
Die Netzteilplatine passt und auch die Spannungen.


Gibts da typische Verdächtige?
Was ist das Blechding? Im Schaltplan sind das zwei Spulen und ne gestrichelte Linie dazwischen (roter Pfeil)?
Hier ist Klebeband drüber, das war schon mal offen!



Edit:
Kondensator 667 im DC Wandler hat 0 Ohm :mrgreen:
=> Kondensator ausgelötet, über den Widerstand fließen jetzt 0,009A, Radio funktioniert.
(Das ist der rote Tantalelko gleich beim grünen Pfeil)

Jetzt wird der fragliche Transistor sehr warm, der ist allerdings nicht am Kühlblech abgebracht.
Wie warm ist normal? Das Kühlblech ist nicht umsonst vorhanden. Ich werd den mit Wärmeleitpaste befestigen, wie den danneben auch.
Ich werd mal die paar Kleinteile besorgen und dann Stromaufnahme ab Netzplatine messen.


LG
Christian


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig C6200
BeitragVerfasst: Sa Mai 30, 2020 20:07 
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Registriert: Mi Jan 12, 2011 23:02
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Denk dran, sicherheitshalber eine Glimmerscheibe zur Isolation dazwischenzulegen (zwischen T und Kühlkörper) und als Schrauben welche aus Plastik zu verwenden, oder Metallschrauben in Plastikhülsen.
Manchmal sind die Metallflächen von Transistoren isoliert, manchmal leitend mit einem der drei (Basis, Kollektor, Emitter) verbunden.
Das kann schon mal eine Ursache für unerklärliche Kurzschlüsse sein, wenn der Konstrukteur mit isolierten Transistorgehäusen gearbeitet hat, der Ersatztyp aber nicht isoliert ist.

Viele Grüße
Georg

_________________
Ein guter Irrtum braucht solide Fehlannahmen. :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Grundig C6200
BeitragVerfasst: Sa Mai 30, 2020 20:40 
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Registriert: Di Apr 21, 2020 19:34
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Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Ja genau, das hat mich auch gewundert, weil am Kühlkörper ein Klebeband war und auf das Klebeband wurde der Transistor mit nem Tropfen Heißkleber geklebt (welcher sich gelöst hatte).
Die Metalleinfassung des Transistors hat eine Elektrische Verbindung zum Kühlkörper!
Das hatte ich vorher geprüft und deshalb hatte ich den nicht festgeschraubt, sondern isoliert befestigt, wie es vorher war.
Der baumelte lose im Gerät rum, dierekt über dem Trafo, da er nicht dierekt an der Platine, sondern mit Kabeln an anderen Stellen angelötet wurde. Entweder sind Leiterbahnen beschädigt, oder es wurde ein anderer Typ verwendet?
Ich komme an die andere Seite nicht so einfach dran, der ist sehr verbaut.
Diese zeitwertgerechte Reparatur hatte immerhin mehrere Jahrzehnte funktioniert.

Der andere Transistor daneben ist mit einer normalen Schraube am Kühlblech befestigt, zwischen Transistor und Schraubenkopf ist eine Isolierscheibe. Mit dem nicht leitenden Rücken ans Blech geschraubt und Wärmeleitpaste dazwischen.


Meine Ahnung ist begrenzt, wie man sicherlich merkt. Das Gerät war vier mal abgeschrieben und im schlechten optischen Zustand - eigentlich ideal zum lernen.
Ich gebe nicht auf, mir ist nur vor zwei Wochen die Lust ausgegangen, als beim Versuch den Dreko abzuschmieren, auch noch das Skalenseil runtergefallen ist.
Da war extra ein Zapfen, wo man die Rolle im gespannten Zustand stecken konnte, nachdem man sie vom Dreko abgezogen hat - und ich Depp lass sie fallen. :roll:
Das ist normal der Punkt, wenn sowas im Ebay angeboten wird, als Bastelobjekt.
Ist wieder drauf. Also in Sachen Skalenseile draufmachen bin ich schneller geworden :P



LG
Christian


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