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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Telefunken Gavotte 1691 UKW Tuner prasselt

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BeitragVerfasst: Mo Mai 06, 2024 19:00 
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Registriert: Fr Apr 26, 2024 20:06
Beiträge: 15
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo,

ein guter Trick, habe ich nicht gekannt. Gerade habe ich es probiert, die Oszillatorschwingung scheint OK zu sein, im Testradio verstummt das Rauschen bzw. der Empfang, wenn ich die Frequenz im defekten Radio um ca. 10 MHz tiefer stelle als im Testgerät.
Die Betriebsspannungen konnte ich noch nicht messen, morgen oder übermorgen ist ein Regentag, da habe ich Zeit.

FG


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BeitragVerfasst: Do Mai 09, 2024 22:01 
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Registriert: Fr Apr 26, 2024 20:06
Beiträge: 15
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Hallo,
habe mittels Zweitgerät gemerkt, dass noch fremdsprachige MW-Programme zu empfangen sind, leider nicht mit dem defekten Gerät: keine Sender, kein Rauschen auf MW und UKW, KW, LW - heißt das, ZF macht Probleme? Endstufe noch immer OK!
Habe die Betriebsströme gemessen:
AC-Eingang: 165mA, scheint OK; nach der Gleichrichterbrücke : =30V lt. Plan auch gut.
Die Versorgungsspg. des UKW-Tuners anstatt der verlangten -15V anfangs nur -13,5V, sinken nach einiger Zeit auf -12,3V (wird ev.großer Zementwid. heiß?), die anderen Spannungen am UKW-Tuner auch niedriger, aber alle vorhanden!
Die lt. Plan -10V am C des Transistors T 201 (= AF136), liegt zwischen UKW-Tuner und ZF, fehlen! (Schaltplan zum Hochladen leider zu groß!)

Plus liegt am Chassis an, das bin ich nicht gewohnt, habe dann daher direkt vom Brückenminus aus gemessen:
An B, C, E, des AF136 liegen jeweils 30V an. Sollte er defekt zu sein?
Habe noch die im Spgs-Pfad liegenden C 225, C 230, R 209, R211 (im Plan unten Mitte) ausgelötet, alle OK.
Ist es ratsam den AF136 auszulöten um ihn zu prüfen?
Habe Bedenken, ihn thermisch zu beleidigen, sollte er doch noch gut sein. Er ist fast nicht zu kaufen! Außerdem wird beim Tausch ein spez. Abgleich verlangt. (Siehe rot eingefassten Text im Anhang.) Schwierig! Habe nicht die Geräte dazu.

FG


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Neutralisation.pdf [136.66 KiB]
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BeitragVerfasst: Fr Mai 10, 2024 5:09 
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Beiträge: 815
Wohnort: Müritzkreis
Kenntnisstand: Sehr gute Kenntnisse (Hobby)
Moin Eri,
Bei den Transistorradios mit der Germanium Transistor Technologie ist es die Regel, dass der Pluspol die Masse bildet.......tue mich beim Messen mit dem + Pol als masse, ebenfalls schwer.
Nun zum Fehler: vermutlich gibt es in der Beschaltung um den T201= AF136 Kontaktunterbrechungen vor allem im Wellenschalter.
Messe bitte auch den Werterhalt der Widerstände, die an den Elektroden des Transistors wirken.
Die Reinigung des Wellenschalters gelingt am Besten mit Hilfe von "Oszillin´" von Teslanol-Chemie.
Beim Aufbringen des Kontaktreinigers, ist es vorteilhaft, die tasten dabei häufig umzuschalten.

_________________
M. f. G.
fritz


- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen :wink:


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BeitragVerfasst: Fr Mai 10, 2024 12:23 
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Registriert: Fr Apr 26, 2024 20:06
Beiträge: 15
Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Guten Tag,

Danke für deine Antwort, aber die Tastschalter sind OK. Ich habe sie manuell gereinigt, blank gemacht. Man kann bei diesem Gerät die Schaltmesser, die sich zwischen den Schaltkontakten bewegen herausnehmen. Werde noch einige Widerstände in der Nähe des AF136 teilw. auslöten, aber ich fürchte es wird notwendig sein, den AF 136 auszulöten und durchzumessen. Es ist schon sehr verdächtig,wenn an allen 3 Elektroden des AF136 +30V anliegen (vom Brückenminus aus gemessen).

LG


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BeitragVerfasst: Fr Mai 10, 2024 18:39 
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Wohnort: 47877 Lavendel-Traumland (NRW)
Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Hallo eri,

ob der Transistor T201 (AF136) arbeitet, kannst du feststellen indem du die Spannung über R206 misst. Sie sollte, abhägig von der Polung deines Messgerätes, bei etwa plus oder minus 0V7 (Absolutwert) liegen. Im Fall 'ja' sollte der Transistor ok. sein.

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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BeitragVerfasst: Fr Mai 10, 2024 19:44 
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Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Guten Abend,

das werde ich versuchen, aber inzwischen habe ich den AF136 doch ausgelötet, mit 290 Grad, es ging leicht. Er scheint lt. Vielfachmessgerät und auch bei der Prüfung mit dem Hameg Oszi-Komponententester wider Erwarten OK zu sein, obwohl die Testbilder beim B-E und beim C-E Übergang etwas anders aussehen als bei Siliziumtransistoren.
Nachdem er heraußen ist, könnte ich vielleicht leichter sehen, warum die -10V fehlen, die lt. Plan am Kollektor anliegen sollen.
Ich finde aber die Spannungszuleitung dieser -10V nicht wirklich. Ev. über R209, R211 (Plan unten Mitte)?
Du scheinst ja den Plan bei der Hand zu haben. Vielleicht kannst du mir das genauer erklären.

FG
E.R.


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BeitragVerfasst: So Mai 12, 2024 15:43 
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Kenntnisstand: **Zutreffendes Feld fehlt**
Hallo Eri,

die Spannungsverhältnisse bei der Gavotte sind in der Tat etwas unübersichtlich. Deshalb habe ich einen SB-Auszug etwas modifiziert, dass man die Spannungsverteilung etwas besser erkennen sollte. Dazu habe ich das Netzteil zur besseren Übersicht in die HF-/ ZF- Sektion 'integreirt'. Spannungsverteilung kann man hier wörtlich nehmen, denn sie erfolgt über zwei Spannungsteiler. So da sind: R703(180)/R702(560) --> -15V, sowie: R209(390)/R211(1k2) --> -10V. Der Bezugspunkt für die Spannungsmessungen ist der Pluspol des Gleichrichers bzw. Ladeelko - ist im SB-Auzug auch vermerkt.
Dateianhang:
Gavotte 1691 SB-Ausschnitt -net.jpg
Gavotte 1691 SB-Ausschnitt -net.jpg [ 158.05 KiB | 371-mal betrachtet ]

Die -10V werden bei FM (UKW) über L2201, R207 und b14-b15 (Tastenkontakte) dem Kollektor von T201 (AF136) zugeführt. Bei AM (Beispiel MW) geht der Weg über L220? Mb14-15 und a14-a15. Bei FM fungiert T201 als erste 10,7MHz ZF-Stufe; bei AM als Oszillator/Mischstufe. -- Wenn man dem Schaltbild vertrauen kann, liegt die Abschirmung der ZF-Unit auf -10V; und die Abschirmung des UKW-Kästchens auf -15V, sodass zwischen den beiden Abschirmungen eine Spannung von 5V (Abs.) messbar sein sollte?

_________________
...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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BeitragVerfasst: So Mai 12, 2024 21:33 
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Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Guten Abend "glaubnix",

du hast dir sehr, sehr viel Arbeit gemacht, ganz herzlichen Dank dafür. Zuallererst werde ich dein Werk ganz genau studieren.

Was ich schon weiß: Die Spannungsteiler R 209 und R 211 habe ich einseitig asgelötet, sie sind OK.
Die Wid. R 701 - 703 beim Gleichrichter habe ich nicht verdächtigt, weil die Endstufe geht, werde sie aber jetzt kontrollieren.

Das Chassis ist mit dem Gleichr.-Plus verbunden. Ich messe daher vom Chassis weg, d. h. von +30V weg. Wenn also am -10V-Punkt (R 209/R 211) irgendwie fehlerhaft +30V anliegen, so messe ich natürlich nicht -10V sondern scheinbar 0V ((!) gleiches Potential wie Chassis) und denke, die -10V fehlen! Darum vermutete ich zuerst, dass T102 durchgeschlagen wäre. Ich kontrollierte wegen der scheinbar fehlenden -10V die an B, C, E anliegende Spannung vom Gleichr.-Minus aus. An jeder der 3 Elektroden des T102 lagen +30V an. T 102 wurde dann ausgelötet, war aber doch OK.
Betreffende Kontakte der gedrückten U-Taste b14-b15, a7-b7, a10 -a11 haben gute Verbindung.

MFG
ER


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BeitragVerfasst: Sa Mai 18, 2024 21:51 
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Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
Problem gelöst!

Guten Abend,
nach genauem Studium des Stromlaufplanes von "glaubnix" habe ich heute den Fehler gefunden.
Ich war der Meinung, dass ein kleiner Keramikkondensator nie durchschlägt. Darum habe ich zuerst alles andere verdächtigt. Außerdem hatte der Original-Telefunkenstromlaufplan einen Fehler, der mich irritierte: Kontakt 12 der TA-Taste liegt nicht an 29V (Pfosten 222), sondern an 15V (Punkt C229/R211)!
Schuld war aber doch der Keramikkondensator C229 (20 nF). Die Bohrung für einen Pin lag wegen eines Konstruktionsfehlers (?) genau unter einem seitlichen Schraubenkopf des ZF-Abschirmkastens. Dieser Pin des C229 ging unter dem Schraubenkopf knapp seitlich hoch. Oben am Pin war der Außenbelag des C-Körpers abgebröselt und so entstand ein Schluss C229 mit dem auch spannungsführenden Abschirmblechkasten! Der C229 war noch OK, er hat sogar fast 30 nF.
Ich habe ein neues Pinloch weiter weg vom Blechkasten gebohrt und die Beinchen des C229 verlängert, damit er vom Schraubenkopf ganz wegkommt.
Sofort stimmten alle Spannungen aus den -12,5 V wurden wieder -15V, die -10V am Spgs-teiler R209/R211 waren nun auch vorhanden. Natürlich hat meinen Überlegungen auch geholfen, dass ich nicht die Minusspannungen vom Chassis aus gemessen habe, sondern immer vom Minuspol des Gleichrichters weg.
Jedenfalls spielen jetzt alle Wellenbereiche! Bei AM brummt es zwar bei bestimmten Bereichen des-AM-Drehkondensators, einige Platten scheinen leicht verbogen, ich habe keinen speziellen Spray für die Welle. Es gibt sowieso keine wichtigen Sender für AM zu hören, daher werde ich den Drehkondensator nicht ausbauen, um womöglich noch einen neuen Fehler zu provozieren.
Herzlichen Dank an alle Mithelfer, besonders an "glaubnix" für seine besonders fachkundige Unterstützung.

FG
eri


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