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BeitragVerfasst: Mi Apr 28, 2021 1:41 
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Moin,

das Teil, dass die kOhm-Bereiche lahmlegt, ist wahrscheinlich das kleine "Schaltnetzteil", welches erst ab kOhm zur Erzeugung der Messspannung dient. In den beiden kleineren Bereichen wird direkt die Batterie benutzt. Vielleicht hast du ja Glück und das arbeitet nicht, weil die Batterie zu schwach ist. Ich habe mir mal das Schaltbild von rm-org besorgt, hier ist der betroffene Bereich, Übeltäter müssten dann TR2 und die daran angeschlossenen Bauteile sein. C1 bis C3 könnten z.B. jede Menge Unheil stiften, wenn das "böse" sind.
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Unigor 1n.JPG
Unigor 1n.JPG [ 46.17 KiB | 811-mal betrachtet ]


T2 & Co arbeiten wohl als einstellbare Konstantstromquelle.

Schöne Grüße zu nachtschlafener Zeit

Kurt, der jetzt aber gleich die Augen zumacht...

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BeitragVerfasst: Mi Apr 28, 2021 8:36 
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Hallo Kurt. Vielen Dank für deine Antwort. Ich habe in den 5 Lagen Platine einmal etwas hindurch gespäht, und nach den C1-3 Ausschau gehalten. 1 & 3 habe ich gefunden, das sind Keramikkondensatoren. Um dies aber genauer zu beurteilen, müsste ich das Messgerät in seine Einzelteile zerlegen, was sich aufgrund eher komischem Aufbau des Drehschalters als schwierig erweisen wird. Dieser ist nämlich so aufgebaut, das der Schalter durch alle 4 Lagen Platine hindurch geht und die Wahlräder, die die Kontakte verbinden, durch einen Sprengring befestig sind, welcher zwischen den Platinen ist. Wie man das befestigte oder wieder lösen soll, ist mir ein Rätsel.

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Grüsse

Cyril
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BeitragVerfasst: Mi Apr 28, 2021 11:52 
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Moin Cyril,

ja, das Leben ist kein Ponyhof...

Wie hatten auf der Arbeit einige von diesen Geräten und ich erinnere mich noch, wie mal ein Kollege eins von den Dingern repariert hat. Erschwerend kommen wohl noch die 4 Tastschalter hinzu, die irgendwelche Schieber betätigen. Jedenfalls hat der Kollege einige Zeit und etliche Flüche gebraucht, aber er hat es am Ende doch hinbekommen. Ein wenig feinmechanisches Geschick ist wohl nötig.

Ansonsten ist das ein recht genaues und vor allem bei Spannungsmessungen hochohmiges Messgerät. Ich habe auch noch irgendwo eins liegen, das hat auch ne Macke und sollte deswegen verschrottet werden, ich weiß aber im Moment nicht mehr, was damit los ist. Oft im Einsatz habe ich ein ähnliches, aber nicht ganz so genaues Unigor 4p, das vor allem bei Einstell- und Abgleicharbeiten gute Dienste leistet. Eine analoge Anzeige zeigt an- oder absteigende Tendenzen nun mal viel anschaulicher an als eine digitale.

Viel Erfolg wünscht

Kurt

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BeitragVerfasst: Mi Apr 28, 2021 12:43 
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Hallo Kurt.

Ja das ist wohl so....

Das Messgerät ist ja sehr robust aufgebaut, ich habe nun auch herausgefunden wie es zerlegt werden kann. Ich muss mir einfach alle Kabel die ich ablöte klar und deutlich markieren, damit diese beim Zusammenbau auch wieder dahin kommen wo sie hingehören. Ich hatte nur Digitale bisher, und habe mich immer über diese stetig ändernden Zahlen genervt. Auch über das teilweise kleine Display. Freue mich schon darauf, endlich mit dem Alten Messgerät, wenn's dann wieder funktioniert, einmal zu arbeiten.

Nun stellt sich für mich als Absoluter Laie in Transistortechnik natürlich die Frage, wie die Vorgehensweise wäre, sobald das Gerät zerlegt ist. Wie ich da am besten vorgehe.

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Grüsse

Cyril
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BeitragVerfasst: Mi Apr 28, 2021 20:19 
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da ich nicht weiß ob die schaltung noch am stück ist und auch nicht der schaltungsexperte bin, würde ich mit den c und den t beginnen.
auslöten durchmessen die widerstände zum schluß


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BeitragVerfasst: Mi Apr 28, 2021 20:46 
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Okay, dass kann ich einmal machen. Wie kann ich die Cs testen? Einfach auf den Durchgang? Oder gibt es weitere Möglichkeiten?

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Cyril
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BeitragVerfasst: Do Apr 29, 2021 23:30 
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So das Messgerät liegt nun in seine Platinen Zerlegt auf meinem Werkbank. Weiterhin keine deutlich Sichtbaren Probleme. Zumindest für mich nicht. Nun stellt sich die Frage wie am besten vorzugehen ist und wie die Bauteile zu prüfen sind.

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Grüsse

Cyril
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BeitragVerfasst: Fr Apr 30, 2021 10:33 
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Moin Cyril,

hier ist natürlich so ein kleiner Bauteiletester von großem Wert, falls du noch keinen hast, solltest du mal überlegen, ob sich die paar Euronen für die Anschaffung nicht doch lohnen. Damit kannst du den Transistor, die Dioden, die Kondensatoren und den Trafo auf Wert und Funktion prüfen. Bei mir ist so ein Teil ständig im Einsatz.

Etwas umständlicher geht es auch mit einem Digitalmultimeter, es sollte aber eine Diodenfunktion haben, noch besser eine Transistorprüfung.

Ich habe dem Schaltplanauszug noch ein paar Kommentare hinzugefügt. Leider sind keine Bauteilwerte angegeben, die musst du von den Teilen ablesen, im Klartext oder farbcodiert.

Dateianhang:
Unigor 1n.JPG
Unigor 1n.JPG [ 72.84 KiB | 714-mal betrachtet ]


Bei T1 musst du mindestens die Basis ablöten. T1 ist ein NPN-Transitor, wenn du in der Diodenfunktion misst, muss von Basis nach Emitter und Kollektor jeweils eine Durchlassspannung von ca. 0,7 V bei Silizium(BC-Typen)- bzw. ca. 0,3 bis 0,5 V bei Germaniumtransistoren(AC-Typen) angezeigt werden, wenn du die positive Messspitze an die Basis und die negative an jeweils einen der beiden anderen hältst. Alle anderen Kombinationen müssen hochohmig sein, ansonsten ist der Transistor hinne. D7 richtet die hochtransformierte Wechselspannung gleich und muss in eine Richtung hochohmig sein, also bei Kathode an Plus, Durchlassspannung je nach Typ wie beim Transistor. C2 dient wohl nur zur Unterdrückung von Oberwellen, C3 soll zusätzlich die gleichgerichtete Spannung glätten und C1 bestimmt, zusammen mit der Induktivität der oberen rechten Spulenhälfte, die Frequenz, mit der die Schaltung schwingt, ich schätze mal, das sind einige Hundert oder wenige Kilohertz. Wenn du mit dem DVM Kapazitäten messen kannst, solltest du die mal prüfen, falls sie (weit) daneben liegen, wechseln. Auf jeden Fall sollten sie hochohmig sein, bei den relativ geringen Betriebsspannungen dieser Schaltung sollte das reichen. D6 ist eine Zenerdiode und sollte im Diodentest in beide Richtungen hochohmig sein, die Durchbruchspannung ist leider nicht angegeben, sollte aber über 12 V betragen, da das Unigor mit bis zu 12 V bei Megaohm misst.

Edit: Ist natürlich Blödsinn, die Zenerdiode D6 verhält sich in Durchlassrichtung, also Anode an Plus, wie jede andere Diode. Also, in dieser Richtung ein paar hundert mV, die andere hochohmig bis zur Durchbruchspannung.

Die Trafowicklungen sollten mindestens ein paar Ohm haben, das könnte man besser einschätzen, wenn man ein Bild hätte. Mit einem Bauteiletester könnte man auch die Induktivität messen, das ist wesentlich klarer, vor allem bei kleinem Widerstand. R56 sollte natürlich den richtigen Wert innerhalb der Toleranz haben.

Ach ja, falls du ein DVM mit Transistortest hast, kannst du auch noch die Funktion von T1 prüfen, das meistens angegebene "Hfe" ist die Verstärkung und sollte so ab 30 bis x betragen.

Soweit für heute von der trüben Förde

Kurt

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Zuletzt geändert von Röhrig am So Mai 02, 2021 15:24, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Sa Mai 01, 2021 19:14 
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Hallo Kurt. Erstmals vielen Dank für die Grosszügige Hilfe. Ich hatte heute Zeit einmal etwas zu messen und teile nun die Ergebnisse mit.

Der Transistor T1 ist vom Typ TBC238C. In der Diodenprüf Stellung am DVM Zeigt er mir Folgende Werte an.

B => E 613
B => C 605

Der Transistor hat eine Verstärkung von 389.

Alle anderen Verbindungen sind mit einem 1 (OL) gekennzeichnet.

Diode 7 hat den Wert 544 andere seite Hochohmig.

D6 Zeigt in eine Richtung 624 an, und zwar dann wenn die Messspitze auf der Seite des Kreises an COM des DVM anliegt. Diese hier scheint nicht so zu sein wie sie sollte oder?

Kondensator C3 ist mit dem DVM Hochohmig. Kapazität kann ich leider nicht messen.

C2 wird nach kurzer Zeit hochohmig, vermute das dieser zuerst aufgeladen wird. Ist im Vergleich zu den Anderen ein Folienkondensator und kein Keramik.
C1 ebenfalls hochohmig.

Widerstand R58 ist angeschrieben mit 33kOhm. Gemessen habe ich 32.4kOhm.

Vom Trafo habe ich ein Bild gemacht, da ich nicht ganz verstanden habe wie dieser genau aufgebaut ist und was wie miteinander verbunden sein sollte.

Da ich die Qualität der Bilder katastrophal finde wenn ich diese auf eine hier zulässige Grösse komprimiere, habe ich einen Link mit den zwei Bildern. https://postimg.cc/gallery/8sBSvg8

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Grüsse

Cyril
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BeitragVerfasst: So Mai 02, 2021 16:26 
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Moin Cyril,

ich hatte einen Bock geschossen mit der Aussage, dass D6 in beide Richtungen hochohmig sein muss, habe das in dem Beitrag auch schon richtiggestellt. Also zeigt deine Messung , dass die wohl in Ordnung ist. Wenn ich das auf dem Bild richtig lese, ist das eine BZX 79B, dahinter müsste noch eine Zahl kommen, die die Durchbruchspannung darstellt.

Transistor und D7 scheinen auch in Ordnung zu sein. TR2 ist eine Topfkernspule. Von Anschluss 1 (A1) geht es zu D7 und von dort zum C3, zwischen A1 und dem anderen Ende von C3 kannst du also den Widerstand der linken, ich sag mal Sekundärseite des TR2 messen. Musst du mal die Leiterbahnen verfolgen und evtl. die anderen Anschlussnummern dem Stromlauf zuordnen. Da wären dann auf der rechten Primärseite einmal der Kollektor von T1, die + Versorgung und der Knoten C1/R56. wenn es da keine Unterbrechungen gibt, muss die Schaltung eigentlich funktionieren. Welche Werte haben C1 bis C3? Ich schätze mal, die Frequenz der Schaltung liegt wohl doch eher im Ultraschallbereich.

Wenn du also, wie im Schaltplan angeben, eine 1.5V Batterie mit +Pol unten und -Pol am Emitter anklemmst, müsste sich über C3 eine Gleichspannung messen lassen, die in etwa mit der Durchbruchspannung von D6 übereinstimmt. Hilfreich wäre ein Oscilloskop, dann könntest du sehen, ob und was da schwingt..

Schönen Sonntag noch

Kurt

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BeitragVerfasst: So Mai 02, 2021 20:30 
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Hallo Kurt.

Ich habe die Daten der Diode abgelesen. Auf dieser steht: BZX 79B 22 PH

Über dem Kondensator C3 habe ich eine Gleichspannung von 0.44 Volt gemessen.

Irgendwas in der Schaltung scheint zu schwingen, da ich aber mit dem Oszi überhaupt nicht geübt bin, habe ich dir hier die Bilder und hoffe das die Einstellungen erkennbar sind.

Bei diesem Bild hier:
Bild

Habe ich den Tastkopf am Emitter an der Basis und am Collector befestigt. Soweit ich sah irgendwie bei allen die gleiche Schwingung.

Bei diesem Bild:
Bild

War der Tastkopf kurzgeschlossen und lag einfach in der Schaltung in der nähe von c3 und dem Transistor.

Die Batterie habe ich einfach in der Batteriehalterung montiert.

Bilder werden gleich angehängt

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Grüsse

Cyril
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BeitragVerfasst: So Mai 02, 2021 22:10 
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Moin Cyril,

die Zenerdiode hat also eine Durchbruchspannung von 22 Volt, das sollte sich auch ungefähr messen lassen, wenn die Schaltung arbeitet. Du musst natürlich sicherstellen, dass die 1,5 V vom Batteriefach auch ankommen, da du ja einige Drähte abgelötet hast und auch der Schalter evtl. nicht in Funktion ist. Der sicherste Weg ist, die direkt an der Platine anzulegen, z.B.direkt an C2.

Auf dem Oscilloskop hast du die Time Base auf 10ms gestellt, d.h. pro Kästchen waagerecht werden 10 ms angezeigt. Das Signal, das zu sehen ist, ist zwei Kästchen breit, also 20 ms, das entspricht 50 Hz, also fängst du dir die überall vorhandene Netzfrequenz ein. Wir erwarten hier aber eine höhere Frequenz, also stell die auf 1 ms oder noch kleiner.

Du solltest das Masspotential des Oscilloskops auf einen der beiden Batteriepole legen, das geht am besten mit einer der beiden Massebuchsen neben den Messbuchsen. Den Schiebeschalter auf AC. Die Messspitze dann an den Kollektor, da sollte ein stabiles Signal von ca. Höhe der Betriebsspannung zu sehen sein, mehr oder weniger sinusförmig bis rechteckig.

Wie sind die Werte von C1 bis 3?

Gute Nacht

Kurt

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BeitragVerfasst: Mo Mai 03, 2021 19:40 
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Hallo Kurt.

Ich habe nun eine Batterie angschlossen. Den Pluspol an den einen Anschluss des C2, und den Minus Pol an den anderen Pol des C2. Dieser Pol geht auch direkt zum Emitter. Ich habe nun den Tastkopf an den Kollektor angeschlossen und Masse direkt an den Minuspol (Emitter). Nun ist auf dem Osziloskop manchmal sehr Sporadisch ein sehr sehr klein schwingendes Signal zu sehen, was aber nicht immer da ist, Teilweise auch wie immer das 50Hz Störsignal. Die Werte von den Kondensatoren werde ich gleich auslesen, und versuchen das Signal mit einem Bild einzufangen.

Auf den Kondensatoren sind folgende Werte zu lesen.
Bild

Bild

Bild





Ich Interpretiere diese mitels Schaltplan des Vorgängermodeles, welchen Buggy auf der ersten Seite bereits gepostet hatte auf folgende Werte:


C1: 220pf
C2: 470nF
C3: 22nF

Auf dem Oszi konnte ich folgendes Bild einfangen. Ich hoffe das dies hilft.
Bild

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Cyril
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BeitragVerfasst: Di Mai 04, 2021 14:55 
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Moin Cyril,

das Bild auf den Oscilloskop sieht doch schon mal gar nicht so schlecht aus. Bei 0,5µs/Div entsprechen 2 Kästchen einem MHz, die Kurve hat ca. 6 Kästchen, das sind dann ein Drittel oder ca. 333 kHz. Müsste man mit einem Radio auf Langwelle hören können, wenn das nahe genug dran steht. Passt auch zu C1 mit 220pF, das entspricht einem halb eingedrehter AM-Drehko. Die Verstärkung steht auf 0,5V/Div und die Kurve ist gut 3 Kästchen hoch, eine volle Batteriezelle hat ca. 1,65 V, passt auch. Das Doppelbild kommt wohl durch die Induktivität der Primärspule zustande.

Ein besseres Signal lässt sich evtl. an der Sekundärseite messen, dazu die Masse an den Pluspol der Batterie/C2, damit ist ja auch der untere Anschluss der Wicklung verbunden, und die Messspitze an die Kathode von D7, da wo die Verbindung zum oberen Anschluss ist. Dann muss die Verstärkung auf 5 oder 10 V/Div gestellt sein, dort liegen wohl so um die 30 V oder mehr.

Wieso das Signal nur sporadisch sichtbar ist, kann viele Ursachen haben:

1. Wackelkontakt im Tastkopf, da wärst du nicht der erste, der an sowas verzweifelt. Oft ist es der Umschalter von 1:1 auf 1:10. Oder ganz einfach schlechter Kontakt zur Messstelle. Oder Kontaktprobleme an den Schaltern im Oscilloskop.

2. Aussetzer im Transistor. Ich würde es mal mit einem anderen versuchen, es sollte fast jeder NPN Allerwelts- Siliziumtransistor gehen, z.B. ein BC547B oder C, C bedeutet höhere Verstärkung.

3. Die nachfolgende Stufe zieht zu viel Strom. Um das auszuschließen, kannst du R54 und R55 einseitig ablöten, dann kann da nichts mehr fließen. Obwohl der Rest der Schaltung um T1 eigentlich sowieso schon "in der Luft hängt", sprich da ist nirgendwo eine Verbindung zur untersuchten Schaltung.

4. und, und, und...

Wie sieht es aus mit Spannung über C3? Wenn die da ist, kannst du alle obigen Punkte bis auf 1. streichen.

Schönen Tag noch von der grauen Förde

Kurt

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BeitragVerfasst: Di Mai 04, 2021 15:24 
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Hallo Kurt.

Mit dem Tastkopf liegts du Goldrichtig. Der hat irgendeinen Fehler. Mit einem anderen klappt das wunderbar. Das mit der andern Angriffstelle werde ich testen und berichten. Ebenfalls werde ich das mit einem Taschenradio einmal Probieren, ob da was zu hören ist.

Edit:

Wit haben gerade kein Radio da,das den 330 kHz Bereich abdecken kann. Daher fällt dieser Test ins Wasser. Das Messen an der Diode D7 hat das folgende Bild auf dem Oszi hervorgerufen:

Bild

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