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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Grundig Sonoclock 900 - Einschaltproblem

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BeitragVerfasst: Sa Mai 16, 2020 19:25 
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Liebe Radio-Fangemeinde,

mein geliebtes Uhrenradio Bj. 1995 hat seit einigen Tagen folgenden Fehler: Wird das Radioteil nach ca. 4-5 Stunden ohne Betrieb eingeschaltet, gibt es ein kurzes Brummen und die Wiedergabelautstärke ist deutlich erhöht, um dann innerhalb ca. fünf Sekunden auf den eingestellten Wert abzusinken.
Wird das Radio dann aus- und kurz danach wieder eingeschaltet, tritt das Problem nicht auf; erst wieder nach längerer Pause (siehe oben).
Was könnte das sein; den Schaltplan habe ich angehängt.

Vielen Dank für jeden Tipp und noch ein schönes Wochenende
Stefan


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grundig_sc-900_mainpcb.jpg
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BeitragVerfasst: Sa Mai 16, 2020 19:52 
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Registriert: Fr Nov 18, 2011 0:30
Beiträge: 358
Wohnort: Mannheim
Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Leider ist der Plan bei mir nicht ausreichend lesbar, weil zu grob (0,4 Mpixel).

Bitte in höherer Auflösung hochladen.
16 Mio Farben sind nicht notwendig, Graustufen oder gar schwarz-weiß genügt.


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BeitragVerfasst: So Mai 17, 2020 7:07 
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Moin moin Stefan,
was das Wechseln von Papierwicklern in Röhrenradios betrifft, so sind es in älteren Transistorgeräten die Elkos, diese sind teilweise ausgetrocknet und gehören deswegen gewechselt, oft verschwinden die Probleme dann auch damit.

_________________
M.f.G.
harry

--------------------------------------------------------------------
- Es ist keine Schande, nichts zu wissen, wohl aber, nichts lernen zu wollen.
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BeitragVerfasst: So Mai 17, 2020 9:01 
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Guten Morgen,

vielen Dank schonmal für Eure Rückmeldungen!
Ich habe das PDF verbessert (bitte siehe Anhang) - jetzt sollte es lesbar sein.

Zum Tipp bzgl. der Elkos: Ich hatte bereits sämtliche Elkos im Gerät erneuert; daran kann es deshalb eigentlich nicht liegen.
Der Fehler tritt seit drei Tagen auf und wird immer stärker.

Viele Grüße
Stefan


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BeitragVerfasst: So Mai 17, 2020 9:59 
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Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
Moin Stefan,

die Elkos sind gewechselt, schon mal nicht verkehrt, aber auch C228? Bevor die Anderen den suchen, der befindet sich auf dem zweiten Teil des Schaltplanes, dem Uhrenmodul.

C228 ist ein Goldcap, der genau Dein beschriebenes Problem verhindern soll. Vorsichtshalber auch mal R231 (Vorwiderstand Goldcap) auf Werthaltigkeit prüfen.

Beste Grüße

Peter

_________________
Röhre, du im Radio, nur dein Klang macht mich wirklich froh.


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BeitragVerfasst: So Mai 17, 2020 11:04 
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Hallo Peter,

danke für den sehr konkreten Hinweis.
C228 hatte ich ersetzt durch diesen hier. Da der Originale jedoch eine andere Bauform hatte, musste ich die Beinchen verlängern - ich werde nachsehen, ob die Lötverbindungen noch stabil sind.

Interessehalber: Ich dachte, dass dieser "Superkondensator" "nur" für den Speichererhalt zuständig ist - wie kann er zu dem von mir geschilderten Fehlerbild beitragen?

Viele Grüße
Stefan


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BeitragVerfasst: So Mai 17, 2020 12:38 
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Hallo,

Peters Tipp brachte mich auf die Spur, den Goldcap nochmals zu überprüfen. Anhängend das ersetzte Originalteil.
Ist es möglich, dass ich den Wert im Schaltplan ("47000µ") falsch gelesen habe? Bedeutet die Kennzeichnung des Originals ("047") nun 0,047µF (wie von mir interpretiert) oder etwa 0,47µF?

Vielen Dank
Stefan


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BeitragVerfasst: So Mai 17, 2020 13:02 
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Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Hallo Stefan,

die Wertangabe 47000 µF (= 0,047 F) ist plausibel; für große Kapazitäten auf kleinem Raum nimmt man Goldcaps.

Gruß, Frank

_________________
Die nächsten Termine Versender von Elektronik und Dampfradiobedarf

Es muss nicht immer alles Sinn machen. Oft reicht es schon, wenn's Spaß macht.


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BeitragVerfasst: So Mai 17, 2020 19:12 
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Stefan1974 hat geschrieben:
... Wird das Radioteil nach ca. 4-5 Stunden ohne Betrieb eingeschaltet, gibt es ein kurzes Brummen und die Wiedergabelautstärke ist deutlich erhöht, um dann innerhalb ca. fünf Sekunden auf den eingestellten Wert abzusinken.
Wird das Radio dann aus- und kurz danach wieder eingeschaltet, tritt das Problem nicht auf; erst wieder nach längerer Pause (siehe oben)...

Das "kurze Brummen" finde ich seltsam. Das klingt nach einem Fehler in der Versorgung.

Zur Lautstärkeeinstellung:
Das Signal kommt als PWM aus IC201, Pin 2 und geht über die Gegentaktschaltung Q201 und Q202 auf das dreistufige Tiefpassfilter R203, C211, R202, C210, R105 und C114 auf IC101, Pin 5. Das Filter macht aus dem Tastverhältnis eine proportinale Gleichspannung.

Ändert sich die Spannung an IC101, Pin 5, während die Lautstärke zu hoch ist und dann absinkt?
Wenn ja, dann liegt es nicht IC101 und seiner Umgebung, sondern beispielsweise an der Versorgung der Gegentaktschaltung Q201 und Q202 oder von IC101.
Auch möglich, dass die Versorgung von IC101 anfangs brummt (und falsch ist). Dann ist aus Sicht von IC101 die Steuerspannung für die Lautstärke (an Pin 5) auch relativ falsch.

Bernhard


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BeitragVerfasst: So Mai 17, 2020 19:36 
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Danke, Bernhard. Damit scheidet C228 als mögliche Ursache aus?

Gruß
Stefan


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BeitragVerfasst: So Mai 17, 2020 21:48 
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Stefan1974 hat geschrieben:
Danke, Bernhard. Damit scheidet C228 als mögliche Ursache aus?
Nach meiner Meinung ja.

C228 (0,047 F) müsste immer an 4,7 V liegen, auch bei ausgeschaltetem Gerät.

C228 soll nur bei einem Ausfall des 230-V-Netztes die Versorgung für den Microcontroller IC201 für einige Zeit puffern.


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