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Selbstbauverstärker mit EL95 und VU-METER
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Autor:  EQ80 [ Mo Mai 02, 2016 19:50 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Selbstbauverstärker mit EL95 und VU-METER

Danke, Herby für die Daten!
Ub von 330V ist allerdings heftig. Das wird schwierig mit den Standard-Netztrafos.

Autor:  rettigsmerb [ Mo Mai 02, 2016 20:02 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Selbstbauverstärker mit EL95 und VU-METER

Hinter dem Siebwiderstand bleiben allerdings "nur" noch 225Volt übrig.... (bitte einen Blick ins Originalschaltbild werfen - die Netzteilschaltung ist weitestgehend übernommen worden. Nur der tennende Trafo kam hinzu)

Autor:  AlfredG [ Mo Mai 02, 2016 20:31 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Selbstbauverstärker mit EL95 und VU-METER

@klarzeichner wieso 70W? 220V x 0,1A Heizstrom = 22W, ich bin nämlich gerade dabei ein Erfurt II wiederzubeleben. Dazu kommt demnächst noch ein Bericht. Gut die Diodenbuchse ist etwas lebensbedrohlich, aber die Buchse kann man ja auch galvanisch trennen. Bei einer Philetta mit Spartrafo (auch so'n Teufelszeug) war die Buchse mit Kondensatoren angeschlossen.
Mir schwebt vor mal irgend was wie ein Steckernetzteil zu bauen, was mittels Schutzleiter auf die richtige Polung achtet und die Spannung mit einem Relais / Triac nur durchschaltet wenn der Stecker "richtig rum" in der Steckdose steckt. Oder man baut das gleich ins Radio ein, wobei das bei der Philetta etwas knapp wird..

Alfred

Autor:  glaubnix [ Mo Mai 02, 2016 20:49 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Selbstbauverstärker mit EL95 und VU-METER

Hallo,

ich denke Stefan (Klarzeichner) bezog sich da auf eine komplette Umrüstung auf P-Röhren, ohne Netztrafo. Dann fließen im Heizkreis 300mA.

Und weshalb wurde da eine EAA91 nachgerüstet? Für die Rauschminderung bei der UKW-Sendersuche hätte meines Erachtens auch eine einfache Halbleiter-Diode ausgereicht - auch Si.

Autor:  rettigsmerb [ Di Mai 03, 2016 0:24 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Selbstbauverstärker mit EL95 und VU-METER

glaubnix hat geschrieben:
Hallo,

ich denke Stefan (Klarzeichner) bezog sich da auf eine komplette Umrüstung auf P-Röhren, ohne Netztrafo. Dann fließen im Heizkreis 300mA.

Und weshalb wurde da eine EAA91 nachgerüstet? Für die Rauschminderung bei der UKW-Sendersuche hätte meines Erachtens auch eine einfache Halbleiter-Diode ausgereicht - auch Si.


ad 1) Yessss - das wäre dann in der Tat ein Heizöfchen geworden. Aber man muss es ja nicht unbedingt übertreiben. Satte 80Watt, die das Radio jetzt als Pges. aufnimmt, dürften doch auch schon reichen, oder.... :mrgreen:

ad 2) Da war noch ein Loch im Chassis, in das eine Min7-Fassung genau hinein passte. Klar - eine Diode "Solid State" hätte mit Sicherheit auch funktioniert, aber die kleine schnuckelige EAA91 fand ich viiiiiel schöner und passender. Designer's inspiration... :wink:

Autor:  captain.confusion [ Di Mai 03, 2016 7:44 ]
Betreff des Beitrags:  Re: Selbstbauverstärker mit EL95 und VU-METER

glaubnix hat geschrieben:
Hallo Martin,

wenn du nur das "Gezappel" des magischen Auges im Takt der Musik sehen willst, ist es unnötig dafür ein zusätzliches Triodensystem zu "opfern". Das kannst du einfacher haben, wenn du das NF-Signal an der Anode der Endröhre abgreifst. Dort steht genügend Amplitude zur Verfügung, um mit der gleichgerichteten Information die EMxx direkt voll auszusteuern. Das Trimmpoti kannst du in ein Poti umfunktionieren und hast damit dieMöglichkeit die Empfindlichkeit der Anzeige von Aussen beliebig zu verändern. Und durech Varieieren des µ1 am Gitter des MA kannst du die Zeitkonstante des "Zappelns" deinen Wünschen anpassen.

Hier ein Schaltbeispiel mit einer ECL82. Übrigens würde das zusätzliche Siebglied in der Anodenspannung (50k, 0µ47-10µ) für die Vorröhre auch deinem Verstärkerchen nicht schaden.
Dateianhang:
ECL82-Amp.JPG

Falls du jetzt sinnvollerweise Einzelröhren z.B. EL84, ECC83 verwenden würdest, könntets du zusätzlich noch eine Gegenkopplung und einen "Kuhschwanzentzerrer" in das Schaltungskonzept einbeziehen -ok. die ECC83 ist auch keine Einzelröhre aber es sind zwei Trioden, welche nur kleine Leistungen verbraten, also eine sinnvolle Kombinationsröhre.



Hallo!

Eine gute Idee, die EMxx direkt anzukoppeln. Durch ändern des Kondensators (47 nf) hast Du die Möglichkeit, die "angezeigte Frequenz" zu variieren. Wichtig sind dann aber sehr kurze Verbindungen von der Anode der Endröhre zu der Anzeigeschaltung. Gerade Verbundröhren können hier anfällig für Schwingungen.
Auch prima ist die zusätzliche, spannungsmäßige Entkopplung der Vorröhre durch den 50 k Widerstand und den Kondensator. Auch das kann Schwingungen verhindern. Ich nehme hier gerne etwas mehr als 0,47 µ.

Viele Grüße
Frank

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