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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Reparaturbericht Saba Freiburg Studio A mit Stereo-Decoder

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BeitragVerfasst: Do Sep 20, 2012 16:59 
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Registriert: Do Jun 30, 2011 16:20
Beiträge: 289
Wohnort: 64753 Brombachtal
Hallo,

die Abende werden länger... endlich wieder Zeit für das Radiohobby!

Ich konnte günstig einen Freiburg Studio A mit eingebautem Stereo-Decoder (E14/16) und Fernbedienung bekommen. Nach der ersten Kontrolle war außer Staub nichts Auffälliges zu erkennen. Die verwendeten Kondensatoren waren schon neuerer Bauart, so dass hier bisher kein Tausch notwendig war.

Der folgende Funktionstest verlief erfolgreich, der Empfang auf MW/UKW war gut. Die Automatik funktioniert, ebenso die Fernbedienung. Hier also mal ein Radio an dem nichts zu tun war?

Nicht ganz…. Der Stereoeffekt wollte sich nicht einstellen, die Stereo-Anzeige (EM87) blinzelte nur an den Enden des Leuchtbandes. Bei dem Gerät waren alle Unterlagen dabei, also auf zum Schaltplan lesen.

Der Decoder bekommt sein Signal über Pin 3 am (Röhren-)Sockel. Die Messung hier mit dem Oszi stimmte mit den Angaben im Schaltbild überein. Das Signal wird mit T1 verstärkt, der für die Stereoerkennung erforderliche 19 kHz Pilotton wird mit dem Kreis L2/C2 ausgesiebt. Das Signal war auch deutlich an der Basis von T2 messbar. Auch die Verdopplung der Frequenz auf 38 kHz mit L3/L4 funktionierte. An Punkt A lagen die 19 kHz mit ca. 10 Vss an.
An Punkt B sind 38 kHz messbar, mit ca. 1 Vss. Die Kurvenform entspricht hier einer Art Halbwelle bedingt durch die beiden Dioden (GR1,GR2).
T3 soll nun das Signal verstärken und über L5/L6 an die „Schalter“ SI und SII weitergeben. Die Verstärkung fehlte jedoch völlig, rund um T 3 waren nur die 1 Vss messbar (Punkt C und D).
Der erste Verdacht, dass T3 defekt wäre, bestätigte sich nach Ausbau und Messung mit einem Transistortester nicht, der Transistor war in Ordnung.
Als nächstes Bauteil untersuchte ich den Elko C13 (am Emitter von T3) und… Bingo! Der Kondensator hatte keine Kapazität mehr. Nach Austausch und wieder Einbau von T3 funktionierte der Decoder einwandfrei.
Der defekte Kondensator hinderte T3 an der Erfüllung seiner Aufgabe, somit waren die Signalstärke der 38 kHz nicht ausreichend um die "Schalter" SI und SII anzusteuern.

Alle Signalangaben im Schaltbild entsprechen jetzt der Realität. Auch die Anzeigeröhre kann jetzt ihrer Aufgabe nachkommen.

(Die Beschreibung der Schaltung stammt zu Teil aus den Unterlagen von Saba).

Bild

Anregungen und Kommentare sind willkommen!

Gruß

Peter


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