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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenprüfgerät Selbstbau
BeitragVerfasst: Mo Jan 06, 2014 21:41 
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Sorry gerade gesehen ist erledigt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenprüfgerät Selbstbau
BeitragVerfasst: Di Jan 07, 2014 3:19 
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Bosk Veld hat geschrieben:
Hallo Stephan,

ein paar Fragen zu Deinem :super: -Röhrenprüfgerät:
- Machst Du auch eine Vakuumprüfung?
- Wie sind die Abmessungen?
- Wieviel hast Du übern Daumen für die Einzelteile ausgegeben?
- Angesichts der vielen parallel liegenden Leitungen: Hast Du noch keine Probleme mit Schwingneigung gehabt, speziell bei Röhren mit hoher Steilheit?

Gruß, Frank


-Vakuumprüfung mache ich nicht, habe aber schon darüber nachgedacht, das noch einzubauen. Ich weiß aber nicht genau wie das funktioniert. Da wäre ich für Anregungen dankbar.
-Abmessungen ca. 42*31*8cm
-Mit einigen Röhrenfassungen und Elektronikteilen ca. 30€
-Ich hatte anfangs Probleme mit dem Netzteil, das bei höheren Strom angefangen hat zu schwingen.
Wie macht sich das bei der Röhre bemerkbar?

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Gruß Stephan

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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenprüfgerät Selbstbau
BeitragVerfasst: Di Jan 07, 2014 8:17 
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Moin Stephan,

zur Vakuumprüfung wäre zu sagen, dass es sich eigentlich um eine indirekte Steuergitterstromprüfung handelt. Hierzu wird im Gitterkreis der mit einer negativen Gittervorspannung betriebenen Röhre ein hochohmiger Widerstand zugeschaltet. Herr Funke hat einen Wert von 1 Meg-Ohm bei -2 Volt gewählt.

Es fließt kein Gitterstrom, wenn

> die Röhre ein gutes Vakuum hat und dadurch der Ionenstrom vernachlässigbar ist
> es nicht zu thermischer Gitteremission kommt (Röhre unter Umständen bei Verdacht länger "quälen")
> zwischen Gitter und Kathode kein Feinschluß besteht

was zu Folge hat, dass sich auch der Anodenstrom (fast) nicht ändert. Sollte sich der Anodenstrom sehr deutlich erhöhen, ist die Röhre nach meiner Erfahrung unbrauchbar. Sie hat ein relativ starkes Rauschen und nur wenig Verstärkungswirkung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenprüfgerät Selbstbau
BeitragVerfasst: Di Jan 07, 2014 11:21 
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radiobastler hat geschrieben:
-Ich hatte anfangs Probleme mit dem Netzteil, das bei höheren Strom angefangen hat zu schwingen.
Wie macht sich das bei der Röhre bemerkbar?
Die langen und parallel liegenden Leitungen bilden Induktivitäten und Kapazitäten, die zusammen mit der Röhre und dem Netzteil zu einem schwingfähigen System werden können. Die Auswirkungen sind ganz unterschiedlich; bei Schwingung können z.B. je nach HF-Festigkeit Deine Anzeigen spinnen, und durch die unlinearen Kennlinien der Halbleiter und der Röhre verändern sich die Gleichanteile von Spannungen und Strömen. Damit ist die Messung für die Tonne.

Anfang des Jahres habe ich mir auch ein Röhrenprüfgerät aufgebaut. Es ist kleiner als Deins und nicht so sorgfältig verdrahtet. Außerdem ist die Frontplatte noch nicht aus Metall, das ist wohl der Hauptgrund für die Schwingneigung. Ein eindeutiges Indiz für eine Schwingung ist bei dem Gerät, wenn bei langsamer Veränderung der G1-Spannung der Anodenstrom plötzlich springt.
Durch den Einbau von Drosseln und Abblockkondensatoren bekam ich die Sache in den Griff. Naja, zumindest bis jetzt.

Gruß, Frank

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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenprüfgerät Selbstbau
BeitragVerfasst: Mi Jan 08, 2014 6:42 
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Bis jetzt konnte ich solche Effekte nicht feststellen.

Ich habe mir mal die Mühe gemacht die Kennlinie einer EL84 aufzunehmen.
https://picasaweb.google.com/1156671958 ... nprufgerat

Gibts Fotos von deinem RPG?

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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenprüfgerät Selbstbau
BeitragVerfasst: Mi Jan 08, 2014 22:09 
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Hallo Stephan,

hier isses:
Bild

  • In der oberen Reihe ist Platz für 3 Fassungen, wenn ich eine 3. brauche, wird sie reingebaut.
  • Die weißen Bananenbuchsen sind für Pin 1 bis 9.
  • Alle schwarzen Buchsen sind Masse.
  • Blaue Buchse: Gitterspannung -12 bis 0 V, läßt sich mit dem linken Poti einstellen.
  • Grüne Buchse: future use, man weiß ja nie.
  • Gelbe Buchsen: potentialgetrennte Heizspannung 6,3V~, läßt sich mit dem rechten Drehknopf durch vorgeschaltete Widerstände verändern.
  • Rote Buchsen: Anodenspannung. Mit dem Schalter darunter lassen sich 250 V, 200V (jeweils stabilisiert) und 0V einstellen. Für diese Anodenspannungen gibt es für die meisten (von mir verwendeten) Röhren Arbeitspunktangaben. Die Stromstärke wird vom Drehspulinstrument angezeigt.
  • Graue Buchse: wie die rote Buchse, aber dieser Strom wird nicht angezeigt. So kann man durch einfaches Umstecken Anodenstrom und Schirmgitterstrom getrennt messen.
  • Der rote Taster links unten ist für die Vakuumprüfung, so wie Herbert es weiter oben (und mir auf dem Treffen in Gackenbach) erklärt hat.
Der Schirmgitterstrom wird mit einem passenden externen Widerstand eingestellt.

Bis jetzt reicht mir das Gerätchen. Ich habe mir eine Tabelle mit Gitterspannung, Heizstrom (und Stellung des Heizungsschalters), Verkabelung für den Test, Schirmgitterwiderstand, Anodenspannung und -strom erstellt, die ich von funktionierenden Röhren habe. So eine Matrix wie bei einem Funke hätte mir noch besser gefallen, aber keine Ahnung, welche Stecker/Buchsen man dafür nehmen könnte.

Innen ist ein Röhrenradio-Trafo, ein geregeltes Netzteil für die Anodenspannung, ein allpoliger Netzschalter, ein Minitrafo für die Gittervorspannung, ein paar Steckverbinder und wenig Platz. Deswegen will ich Dir auch die Verdrahtung ersparen. :)
Falls noch irgendwas Sinnvolles dazukommt wie z.B. ein Einbaumeßgerät, brauche ich ein größeres Gehäuse. Andernfalls kommt statt der Kunststoffplatte eine aus Metall rein, plus Beschriftung.

Gruß, Frank

Edit: Fehler beseitigt.

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Zuletzt geändert von Bosk Veld am Do Jan 09, 2014 21:32, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenprüfgerät Selbstbau
BeitragVerfasst: Do Jan 09, 2014 5:35 
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Das sieht von außen doch recht ordentlich aus. :super:
Wie hast du die Anodenspannung stabilisiert?

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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenprüfgerät Selbstbau
BeitragVerfasst: Do Jan 09, 2014 21:30 
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Heute nachmittag habe ich die Schaltung aufgenommen. Gut, daß Du danach gefragt hast, sonst hätte ich mich nie dazu aufgerafft. :)
:arrow: Bild . Ich hoffe, daß alles korrekt ist und ich nichts übersehen habe (Bronchitis).

Die Schaltung basiert genau wie Deine auf dem "Röhren Experimentiernetzteil Version 3" von Hans Borngraeber.
Allerdings war mir die Ausgangsspannung zu stark abhängig von der Belastung. Deshalb baute ich eine Spannungsregelung ein.

Sie greift da ein, wo die beiden Transistoren Q2 (Strombegrenzung) und Q3 so schön pseudoparallel geschaltet sind.
An der Ausgangsspannung hängen zwei Spannungsteiler. Der rechte bildet mit den Z-Dioden D7 und D8 die Referenzspannung. Der linke Spannungsteiler liefert einen per Umschalter einstellbaren Bruchteil der Ausgangsspannung. Erhöht sich die Ausgangsspannung, so erhöht sich auch der Spannungsabfall am oberen Zeig des linken Spannungsteilers, am rechten oberen Zweig aber nicht. Dadurch steuert Q4 stärker durch, und Q3 verringert die Gate-Source-Spannung des IRF840, so daß dieser etwas sperrt.

Im Bereich von 1 .. 50 mA schwankt die Ausgangsspannung bei 250V (linke Schalterstellung) um knapp 2V, bei 200V (reche Schalterstellung) nur um 1V. Vorausgesetzt natürlich, die eingestellte Strombegrenzung läßt das zu.
Der 200V/250V-Umschalter ist so verdrahtet, daß beim Umschalten keine positive Spannungsspitze entstehen kann. In der Mittelstellung sinkt die Spannung übrigens nicht auf 0V wie ich oben schrieb :oops: ; das kann sie grundzipiell nicht. Ich werde stattdessen einen Umschalter mit zwei Ebenen verwenden, der die Ausgangsspannung direkt unterbricht.

Anzahl und Werte der Vorwiderstände für Heizung und Meßgerät habe ich im Schaltplan mal weggelassen, sie hängen vom verwendeten Meßgerät und Trafo ab.

Gruß, Frank

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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenprüfgerät Selbstbau
BeitragVerfasst: Do Jan 09, 2014 23:16 
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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenprüfgerät Selbstbau
BeitragVerfasst: Do Jan 09, 2014 23:22 
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3,3 µH. Hatte ich gerade zur Hand.

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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenprüfgerät Selbstbau
BeitragVerfasst: Fr Jan 10, 2014 2:04 
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Ich werde noch den Vacuumtest einbauen und auch vorsichtshalber Entstörmaßnahmen. Schaden kann es nicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Röhrenprüfgerät Selbstbau
BeitragVerfasst: Di Jan 14, 2014 18:25 
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Nun habe ich den Vakuumtest eingebaut. Im "Normalbetrieb" funktioniert es. Jetzt würde ich gerne den Test auch mal ausprobieren, leider habe ich keine defekte Röhre.
Hat jemand von euch eine Röhre, die durch den Vakuumtestgefallen ist?

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