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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Grundig 3043 - Abgleich UKW-Tuner klappt(e) nicht richtig

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BeitragVerfasst: Do Dez 29, 2016 9:46 
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Hallo,

ich habe die Fassung der ECC85 im UKW-Tuner eines Grundig 3043 ausgetauscht. Nun bin ich dabei, den Tuner laut Anleitung abzugleichen.
Die Schritte (A), (B) und (C) funktionieren gut, Schritt (D) jedoch nicht.

Bild

Es ist ein Grundig 3043 W/3D, allerdings Ausf. II. Der Schaltplan unterscheidet sich ein wenig von dem der ersten Ausführung. Um die Bauteile zu identifizieren, habe ich ihn etwas angepaßt.

Bild

Für Schritt (D) ist nun ein 47-Ω-Widerstand parallel zur UKW-Eingangswicklung geschaltet.
Die geforderte negative Festspannung liegt am Gitter einer EF89 an, wohl um ihre Verstärkung konstant zu halten.

Ich erwarte das Maximum eigentlich in irgendeiner mittleren Stellung; aber die Ratiospannung wird immer höher, je weiter ich den Kern rausdrehe. So haben es sich die Erschaffer der Schaltung bestimmt nicht gedacht, also mache ich noch irgendwas falsch.
Aber was?
Als Meßsender dient ein HF-Prüfgenerator Belco TE-20. Die HF führt über ein Koaxialkabel und eine Antennenweiche 60Ω/240Ω an den UKW-Antenneneingang. Kann eine Fehlanpassung der Grund sein?

Gruß, Frank

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Zuletzt geändert von Bosk Veld am Mo Jan 16, 2017 22:33, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Do Dez 29, 2016 13:02 
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Hallo, Frank,

Das einzige, was mir spontan einfällt: ist der verwendete Widerstand induktionsfrei? Es könnte sich um eine gewendelte Ausführung handeln, diese Dinger habe auch eine Induktivität.

VG Henning

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BeitragVerfasst: Do Dez 29, 2016 13:17 
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Hallo Frank,

da hast du dir aber einen recht komplizierten UKW-Tuner mit Reflexschaltung der Vorstufe zur gleichzeitigen ZF-Verstärkung. Ok, das hilft dir bei deinem Abgleichproblem nicht wirklich weiter.

Der Eingangs- bzw. Antennenkreis ist recht breitbandig ausgelegt. Trotzdem sollte er aber, bei der in der Abgleichanleitung vorgegebenen Frequenz, ein wenn auch breites bzw. flaches Maximum aufweisen.

Wie sieht es denn aus, wenn du ohne all die (vorgeschriebenen) Klimmzüge mit deinem Messgenerator ein Signal mittlerer Stärke (Ratiospannung ca. 5V) einspeist. Ist dabei eine max.-Einstellung erreichbar? Wie verhält es sich mit der allgemeinen Empfindlichkeit im UKW-Bereich?

Über die Funktion des Tuners im besonderen, wäre nur "unser" Hans, der ehemalige Grundig-Entwickler, zu berichten in der Lage. Alle, auch noch so fachgerechten, Interpretationen über die Funktionsweise können nie jeden dahinter verborgenen Gedanken und Trick des Entwicklers wirklich abbilden.

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...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.


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BeitragVerfasst: Fr Dez 30, 2016 1:45 
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Hallo Henning und Peter,

danke für Eure Überlegungen!
@ Henning: Der 47-Ω-Widerstand ist ein Standard-Kohleschicht-Widerstand.

@Peter: Ou ou ou, Reflexschaltung! Ich hatte mich schon gewundert, warum es soviele Verbindungen zwischen den beiden Trioden gibt.

Um eine Fehlanpassung auszuschließen, habe ich soeben die Ausgangsbeschaltung des HF-Generators etwas verändert.

Bild

Vorher nahm ich das Signal an "HF1" ab, der Ausgang hatte je nach Poti-Stellung 0 .. 250 Ω.
Jetzt wird es an "HF2" abgenommen. Der Pegel sinkt zwar auf 1/3 ab, aber durch den 56-Ω-Widerstand hat der Ausgang nun je nach Poti-Stellung 50 .. 53 Ω, das paßt wesentlich besser zum Wellenwiderstand des Koaxialkabels.
Angeschlossen, abgeglichen ... geht immer noch nicht vernünftig.

Tjo, Fehlanpassung scheidet nun wohl aus. Wurde damals vielleicht ein HF-Generator mit ganz anderer Impedanz verwendet?

Ohne die "Klimmzüge" läßt es sich genauso abgleichen, wie Du beschrieben hast, Peter. Es gibt kein ausgesprochenes Maximum, sondern eher ein Hochplateau. Um ganz sicherzugehen, schloß ich statt des HF-Generators einen Ringdipol per 240-Ω-Leitung an und stellte die Hochplateaumitte :) für einen schwachen Sender in der Mitte des UKW-Bereichs ein.
Beim stärksten Sender liegt die Ratio-Spannung bei 35 V, verglichen mit anderen Radios hier liegt das im Mittelfeld.

Irgendwie ist aber noch mindestens ein Wurm im Radio :( .
Der UKW-Empfang ist eigentlich ganz gut. Aber er schwankt sehr stark, und ich komme nicht hinter die Ursache.
Er wird nicht auf einen Schlag schlechter, die Ratiospannung sinkt langsam (halbe Minute) auf wenige Volt ab.
Die Gleichspannungen an den ECC85-Anoden behalten ihren Wert.
Alle Röhrenpins und Fassungen sind gereinigt, zwei Fassungen habe ich sogar ausgewechselt.
Es gibt keinen Schaltkontakt, der nicht mindestens dreimal Oszillin abbekommen hat.
Die Röhren wurden reihum ausgewechselt, der Ratio-Elko ist auch neu.

Manchmal verbessert ein Umschalten auf z.B. MW und wieder zurück auf UKW den Empfang. Oft wird er auch von selbst wieder besser. Wackele ich an der ECC85, wird der Empfang schlechter, falls er vorher gut war - auch nachdem ich jetzt die Fassung getauscht habe. Spielt vielleicht der Abstand zum Abschirmblech eine Rolle?

Messungen am offenen Tuner sind kaum möglich, denn ohne sein Gehäuse beginnt er meist zu pfeifen.

Die Regelspannung der EF89 liegt auch am Gitter der ersten Triode an (grün-gelbe Leitung, siehe obige Schaltung). Diesen Punkt werde ich als nächstes auf sagenwirmal -1V festklemmen, damit sich die Schaltungsteile gegenseitig nicht so stark beeinflussen. Denn solange sie das tun, kann man kaum zwischen Ursache und Wirkung unterscheiden.

Gruß, Frank

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BeitragVerfasst: Fr Dez 30, 2016 8:43 
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Hallo Frank,

Deine Beschreibung "die Ratiospannung sinkt langsam ab" brachte bei mir das Wörtchen "Heizspannung" zum klingeln. Da Du gleichzeitig schreibst, daß die Anodenspannungen an den beiden Trioden der ECC dabei unverändert bleiben, kann es die Heizspannung an der ECC nicht sein, denke ich. Aber an einer der Zf-Röhren ? Nur so ein Verdacht, der ausgeschlossen werden könnte.

Gruß
Hoger

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BeitragVerfasst: Fr Dez 30, 2016 10:56 
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Wenn das ein Problem mit der Heizung ist, müsste der Empfang nach Um- und wieder Zurückschalten auch langsam wiederkommen. Ist er sofort wieder ok, kann das nicht an der Heizung liegen.

Lutz


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BeitragVerfasst: Fr Dez 30, 2016 13:26 
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Hm, stimmt auch wieder. Das sind so Fehler, die einen auf die Palme bringen....

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BeitragVerfasst: Fr Dez 30, 2016 14:25 
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Ha!

Heute morgen wollte ich Holgers Vorschlag ausprobieren. Aber, wie es Murphy will, war der Empfang auf einmal gut und ohne Schwankungen, auch nach einer Stunde.
Ich wackelte mal wieder an allen Röhren - kaum Reaktion, alles gut. Sogar die ECC85 zeigte sich kaum beeindruckt. Ganz im Gegensatz zu mir - erkennbar an meinem verständnislosen Blick (den kann sich jeder, der mich kennt, gut vorstellen).

Das Tunergehäuse lag nur locker auf; ich drückte es aufs Chassis. Und ZACK wurde der Empfang wieder schlechter! Ich ließ das Chassis los, der Empfang wurde etwas besser, schwankte nun aber stark. Als Gegenprobe hob ich das Tunergehäuse ein paar Millimeter an - der Empfang war wieder gut und gleichmäßig.

Offenbar werden bei schlüssig aufgesetztem Tunergehäuse kritische Abstände unterschritten, mit großen Auswirkungen bei kleinen Änderungen. Die Änderungen können viele Ursachen haben, wie Temperatur- und Lageunterschiede sowie Erschütterungen. Falls die Schwankungen auch in der nächsten Stunde wegbleiben, sehe ich mal nach, ob mir was Offensichtliches auffällt. Falls mir nichts auffällt, lege/klebe ich Pertinaxstreifchen als Abstandshalter aufs Chassis und schraube das Tunergehäuse mit einem kleinen Abstand fest.

Das Glück ist zwar mit den Tüchtigen - vielleicht aber auch mit mir! :)

Gruß, Frank

Nachtrag:
Nochmal Ha!
Vor 2 Jahren stellte ich ein Grundig 3035 mit praktisch dem gleichen Fehler in die Ecke, siehe diesen älteren Beitrag. Es hat eine ganz ähnliche Reflexschaltung im Tuner (die wir übrigens schon mal hier diskutierten).
Wäre schön, wenn sich dieser Fehler auf die gleiche Art lösen läßt.

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BeitragVerfasst: Fr Dez 30, 2016 19:44 
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Ich fand nichts Verdächtiges.

Um die Tunerhaube auf Abstand zu bringen, verkürzte ich jedes der vier Langlöcher für die Befestigungsschrauben um 3 mm, und zwar mit einem Plättchen aus einer stabilen Blisterverpackung, das von außen (wichtig) aufgeklebt wurde.

Bild

Bis jetzt läuft es gut. Nun baue ich das Radio wieder zusammen und mache einen Dauertest, den so ganz traue ich dem Braten noch nicht.

Gruß, Frank

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BeitragVerfasst: Fr Dez 30, 2016 19:56 
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Hallo Frank,

ich möchte deine Freude ungern trüben - aber ich denke du kaschierst damit den eigentlichen Fehler nur.
Wenn der Deckel so kritisch wäre wie er wohl gerade ist würde ein guter Konstrukteur sich da was einfallen lassen müssen, damit er später nicht in Reklamationen erstickt wenn so ein Radiogerät mal in der Werkstatt überprüft wird und sich durch leicht andere Montage des Deckels sich neue Fehler einschleichen.

So eine Reflexschaltung ist sicherlich nicht ohne und ist für Fehler gut auf die man so einfach nicht kommt.

Schau doch mal nach schlechten Lötstellen im Tuner oder check mal die Drosseln an den Kathoden der ECC85. Sind die stark berührungsempfindlich ? Ich habe nun schon zwei Fälle gehabt wo die Drähte an den Lötstellen weggegammelt waren und nur so Kontakte oder eben nicht hatten. So eine Droeel gibt es auch an einer Anode. Dort ist wohl ein Draht um einen Widerstand gewickelt. Ist der durchgegammelt hat da auch lustige Effekte.

Gruß
Oliver

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BeitragVerfasst: Fr Dez 30, 2016 21:03 
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Hallo Frank! Prüfe doch bitte mal die Masseverbindung Tuner - Chassis akribisch. Hört sich von der Beschreibung fast so an.

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BeitragVerfasst: Fr Dez 30, 2016 22:24 
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Bei mir klingelte es schon wieder, ich dachte an meinen Kummer mit einem Schaub:

viewtopic.php?f=2&t=16810&p=154428#p154428

Und nun lest mal den Post 3 (von Paulchen) und darin den letzten Satz !

H.

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BeitragVerfasst: Fr Dez 30, 2016 23:15 
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@ Oliver:
Beim Tausch der Fassung mußte ich ja eh viele Lötstellen lösen und neu verlöten. Alle im Tunergehäuse sichtbaren Lötstellen habe ich soeben nachgelötet, wenn ich mir nicht ganz sicher war. Die Drosseln maß ich danach von Lötstelle zu Lötstelle durch - überall Durchgang. Mit einer ziemlich baugleichen Tunerhaube eines Grundig 3088 prüfte ich nach - die Druckempfindlichkeit beim UKW-Empfang ist immer noch da.

Einzig auffällig war die Temperatur- und Lageempfindlichkeit des ursprunglichen 23pF-Röhrchenkondensators im Oszillatorschwingkreis. Deshalb hatte ich ihn letztens ausgetauscht. Das neue Röhrchen ist jedoch genauso empfindlich.

Zitat:
aber ich denke du kaschierst damit den eigentlichen Fehler nur.
Mag sein, daß dieser Kondensator der Grund für den schwankenden Empfang ist (prüf ich noch).
Vielleicht ist es aber auch ein anderes Bauteil oder gar eine ungünstige Kombination, die im Laufe der Jahre hypersensibel wurde. Ich befürchte, daß ich für diese Erforschung evtl. den ganzen Tuner auseinandernehmen muß - mit zweifelhaftem Erfolg. Das dauert mir einfach zu lange, das Radio habe ich sowieso schon seit Wochen auf dem Tisch.
Wenn der Langzeittest funktioniert, gebe ich das Radio zurück. Es landet im erweiterten Bekanntenkreis. Falls der Empfang wider Erwarten wieder schlechter werden sollte, erfahre ich es als erster :) und kümmere mich drum, das Risiko gehe ich ein.

@ florian_goldstahl
Die Masseverbindung habe ich überprüft, sie ist gut.

@ Holger:
Das paßt ja wie die Faust aufs Auge :). Natürlich sofort ausprobiert - leider keine Verbesserung. Die festgeschraubte Tunerhaube hat einen sehr guten, flächigen Kontakt zum Chassis.

Gruß, Frank

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BeitragVerfasst: Sa Dez 31, 2016 9:19 
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Hallo Frank,

hierzu:
Zitat:
Einzig auffällig war die Temperatur- und Lageempfindlichkeit des ursprunglichen 23pF-Röhrchenkondensators im Oszillatorschwingkreis. Deshalb hatte ich ihn letztens ausgetauscht. Das neue Röhrchen ist jedoch genauso empfindlich.

Diese Bauteile haben einen Temperaturgang und sind berührungsempfindlich - das ist normal.
Gerade im Oszillatorschwingkreis wird durch die leichte Temperaturabhängigkeit deine Oszillatorfrequenz weglaufen so das der Empfänger in der Aufwärmphase immer wieder nachgestimmt werden muss.
Um das zu minimieren sind dort Bauteile mit Temperaturkoefizienten eingebaut die gegeneinander arbeiten so dass insgesamt die Frequenz stabil bleibt. Wechselt man dort Teile aus müssen die Ersatzteile ebenfalls diesen Temperaturgang haben. Auch sollten die Teile örtlich an der gleichen Stelle eingebaut sein. Ebenfalls spielt die Länge der Anschlussbeine eine Rolle.
Alles in Allem ein sehr sensibles Gebilde was sich schnell durcheinander bringen lässt.

Viele Grüße und guten Rutsch ins neue Jahr wünsche ich dir.
Oliver

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Nette Grüsse aus dem Ruhrgebiet.


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BeitragVerfasst: Sa Dez 31, 2016 9:54 
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Morgen Frank!
Lass mich mal vermuten. Die Masseverbindung hast Du mit einem Multimeter gemessen? Holger hatte da einen Link gesetzt. Ich glaube ich habe das von paulchen Gemeinte mal gelesen. Das ist genau das was ich meinte. Hier ging es um HF mäßige Masseverbindung des Tuners zum Chassis. War damals ein kleines Grundig-Radio das Hans Knoll dort behandelte (Typ87 oä). Das erfordert gute flächige Verbindung, nicht bloß 0-2Ohm am Multimeter. Und ganz wichtig - keine Oxide. Stichwort hier Kontaktkorrosion.

Viel Erfolg Flori

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