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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Körting Syntektor 54 W Restaurationsbericht

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BeitragVerfasst: Di Jul 28, 2009 23:33 
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Also Haloo erstmal.

nun bin ich fast fertig nur noch die letzten 2-3 Hartölaufträge fehlen.

Als ich das "schöne " Körting bekam hatte ich keine Ahnung davon das ich mich eines Tages so in es vernarren würde.
Zugegebn es war nicht gerade schön. Aber seht doch selber.
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Habe es kurz angeschaltet weil ich vor 2-3 Monaten noch nicht mit der Materie befasstwar. es ging kurz an und dann aus. Das war die Begrüßung der alten Lady für mich.
Also erstmal "unter die Haube geguckt".
da haben mich dann sogleich ca 20-30 "schwarze Weggefährten" angelächelt die sagten mir: ah ah hilf mir Wechsel mich! :wink:
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sogleich bei ATR die neuen Gelben die hier sicher jeder kennt bestellt und langsam begonnen die einzulöten, man muss sagen es hat lange gedaurt, weil ich es zum ersten mal gemacht habe.
Waren auch schon alle eingebaut, wie man hier erkennt....
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ging es auch schon ans testen.
Dabei bemerkte ich das der Netzkabel schonmal ersetzt wurde. Dem Besitzer war es aber zu aufwenig ihn vom Ursprung zu tauschen so das er nur das Stück ersetzte das aus dem Gehäuse kam.
Innen am EIN/AUS-Poti war noch alter gammliger Kabel, also sogleich mal ein Toaster zerlegt um den Netzkabel zu nehmen. Keine Angst es ist keiner mit Stoff überzogen, er ist schlicht und einfach schwarz.

Nun konnte es los gehen, aber der Empfang war genauso schlecht wie vorher also alle Röhren raus und erstmal gründlich die Kontakte gereinigt.
Dann alles wieder rein und mal gehofft das es klappt. vergeblich. Bis ich den Tipp bekam die 2 ECH81 zu wechseln. Da das Geld Knapp war tauschte ich sie untereinander aus und siehe da das Radio gibts Musik von sich, aber die Lautstärke war miserabel.
An was kann das nur liegen? Ich weiß es nicht. Man sagte mir es kann sein das die neuen Kondensatoren eine gewisse Einspielzeit brauchen. Ok geben wir dem Körting Zeit sich an die neuen "Schmuckstücke" zu gewöhnen. UND SIEHE DA VOLLER ERFOLG!!!! DEUTLICH über Zimmerlaut und Top Klangqualität. Um Sicherzugehen habe ich mir 2 neue Russen-ECH81 bestellt und die andren verbauten Röhren sind auf dem Weg, außer die EM85 die es nicht mehr bzw. kaum noch gibt.
Leider ist die EM85 in der Schaltung integriert und wird nicht nur als Anzeigeröhre genutz was das Umlöten auf EM80 unmöglich macht.

Das zweite Problem war das praktisch der ganze Skalenseilzug nicht mehr vorhanden war und ich selbst den Seillauf "erraten" musste.
Zugegebn das Rad am Tuner ist nicht original das ist ein zufälligpassendes Rad. Aber es verrichtet seine Arbeit sehr gut.
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Leider war der Skalenhintergrund auch total rostig. Er wurde auch abgeschliffen und ebenfalls neu lackiert.
Die Anzeigenadel wurde auch aus einem Stück Draht gebogen und Rot lackiert.

Ebenfalls wurde die Schallwand gereinigt ( Bilder folgen nach dem Urlaub , morgen fliegen wir ab)
Das Gehäuse ist derzeit in der Hartöl behandlung und braucht noch 2-3 Schichten ( Bilder folgen ebenfalls).
Nun komme ich auch langsam zum Ende.
Der LS wurde ebenfalls neu lackiert in Rot. Er war ebenfalls von Rost überzogen und der Lack flog Plättchenweiße auf das Chassis.

Das war die Restauration meines ersten Radios.
Hoffe es war ausführlich genug. Alles in allem hat es gut 2 Monate gedauert das ganze.

Grüße Ralf


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BeitragVerfasst: Mi Jul 29, 2009 21:44 
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Keine Kommentare :?:

Gruß :cry:


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BeitragVerfasst: Mi Jul 29, 2009 21:49 
Ach Ralfilein...... :troest:

Klar bis jetzt wie bereits erwähnt ganz gut :lol:
aber das endergebniss zählt !!!! soweit bist du ja noch längst nicht :roll:

wa :wink:

Also hau dran machs schön dann wirste auch gelobt.....

Kevin 8_)


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BeitragVerfasst: Mi Jul 29, 2009 21:51 
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wenigsten trau ich mich ans Gehäuse und mache eine Hartölbehandlung anstatt es hässlich reinzustellen...
außerdem bin ich soweit nur noch das Gehäuse.
Da kam heute die 5 Schicht drauf.

Gruß :!: :!: :!: :!: :!:


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BeitragVerfasst: Mi Jul 29, 2009 22:02 
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buschmann hat geschrieben:
Keine Kommentare :?:

Gruß :cry:


Wir warten auf die Bilder des Gehäuses nach der Kur. Außerdem ist gerade Sommerloch und Urlaubszeit, Kommentare kommen bestimmt noch... :D

_________________
Gruß
Schumi

Der Mensch hat dreierlei Wege klug zu handeln:
Erstens durch Nachdenken, das ist der Edelste, zweitens durch Nachahmen, das ist der Leichteste, und drittens durch Erfahrung, das ist der Bitterste.


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BeitragVerfasst: Mi Jul 29, 2009 23:03 
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Die neuen quitschgelben Kondis hätte man einfach mit schwarzen Schrumpfschlauch überziehen können, dann hätten die schon fast wie die Originalen ausgesehen.

Der Lack sieht ja mehr als fertig aus, bin ja mal gespannt wie du das mit dem Hartöl hinbekommen hast.

Wie haste denn den alten Lack entfernt? Konnte man den so schon abschrappen oder biste da mit Abbeize oder irgendwelche Lösungsmittel ran gegangen?

Und das Loch an der Seite, da wo der Korken war, haste da auch noch was gemacht?

Gruß und schönen Urlaub,
freu mich schon auf die Fortsetzung. :wink: :D


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BeitragVerfasst: Mi Jul 29, 2009 23:19 
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also allter lack konnte man einfach mim staubsauger absaugen :lol:
Stufe 3 und saugen ging fast alles ab den rest mit ein bisschen Beize und unten wars.

Ja das Loch auf der Seite habe ich mittlerweile mit einem Stück furnier aus einem ähnlichen möbelstück gefüllt.

Und ebenfalls das mit dem Schrumpflschlauch ist korrekt aber dann weiiß ich nicht mehr welche Werte die Kondensatoren haben.

Ja Sommerloch . Bin ab morgen auch weg. 5 vor 12 geht der Flieger .

Gruß
(PS: Schumi nach dem Urlaub)


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BeitragVerfasst: Do Jul 30, 2009 2:18 
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† Siemens D-Zug
† Siemens D-Zug
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Hallo,

also was die Kondensatoren angeht, so hätte man die auch tarnen können.
Nicht nur mit Schrumpfschlauch, sondern mit Banderole. Dann wären auch die Werte kein Thema. Wie sowas geht, das habe ich mittlerweile schon oft genug vorgemacht. (*Brummel, Grummel*)

Wenn ich mir aber dieses (unglaublich schlechte) Foto von den ausgebauten Kondensatoren so ansehe, so müßte eine Neubefüllung in vielen Fällen möglich gewesen sein. Ist der Durchmesser der Papp- oder Pertinaxhülle zu dünn, so türkt man kurzerhand das ganze Gebilde. Das mußte ich bei dem Tefag machen. Ist also ebenfalls kein Hexenwerk.

Ist da auf dem Loch nur Furnier und drunter nix? Das ist doch sicher nicht allzu stabil. Edi hatte diesen Fall auch einmal. Er hat - soviel ich noch weiß - das Loch schichtweise zugespachtelt.

Mal sehen wie das Gehäuse auf das Hartöl anspricht. Bin schon gespannt.

Gruß

Rocco11

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The Times They Are A Changin' (Bob Dylan)
http://www.youtube.com/watch?v=PZUL6cPc26g&feature=related


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BeitragVerfasst: Do Jul 30, 2009 8:11 
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Registriert: Mi Jan 21, 2009 14:56
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Wohnort: Linsengericht / Hessen
buschmann hat geschrieben:
also allter lack konnte man einfach mim staubsauger absaugen :lol:
Stufe 3 und saugen ging fast alles ab den rest mit ein bisschen Beize und unten wars.
.
.
Ja Sommerloch . Bin ab morgen auch weg. 5 vor 12 geht der Flieger .

Gruß
(PS: Schumi nach dem Urlaub)


Alles klar, schönen Urlaub wünsche ich Dir.

Das mit dem Staubsauger muß ich auch mal versuchen... :P Rocco, hast Du das gelesen ? So einfach entlackt man ein Gehäuse :mrgreen:

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Gruß
Schumi

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BeitragVerfasst: So Aug 02, 2009 21:04 
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Hallo!

Zitat:
Man sagte mir es kann sein das die neuen Kondensatoren eine gewisse Einspielzeit brauchen. Ok geben wir dem Körting Zeit sich an die neuen "Schmuckstücke" zu gewöhnen. UND SIEHE DA VOLLER ERFOLG!!!! DEUTLICH über Zimmerlaut und Top Klangqualität.


Ohne jetzt ausfallend zu werden. Aus welchem HIFI-High-End-Forum hast Du denn diese Weisheit? Dieser beobachtete Effekt sollte doch wohl eher auf die Röhren zu schieben sein, welche sich nach der Jahrelangen Verschiebung des Arbeitspunktes eventuell wieder ein wenig erholt haben.
Nicht persönlich nehmen, aber das oben gegebene Zitat will ich mal so nicht glauben.

paulchen


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BeitragVerfasst: Do Aug 13, 2009 16:22 
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Beiträge: 978
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^So wieder da. Man istr hier sau Wetter.

Also das mit dem Einspielen hat mir jemand aus diesem Forum gesagt.

An Rocco:

Mit dem Tarnen , dasist mir zu viel und meines erachtens unwichtig. Ich will ein Betriebssicheres Radio das gut aussieht ( Optisch und technisch einwandfrei) denn keiner schaut da rein und die wenigen die das tun haben meistens eh keine Ahunng.

Gruß


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BeitragVerfasst: Di Sep 29, 2009 11:07 
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Das Gehäuse ist endlich fertig. Ich mus snur noch die Zierleisten abringen und heute Nachmittag werde ich dann Fotos von dem fertigen Gerät einstellen.
Die Restauration hat sich wirklich gelohnt aber leide rist der verbaute elektrostaat irreparabel defekt:(

Ich muss mal gucken das ich da einen Ersatz finde den ohne Hochtöner ist der Klang zu Basslastig.

Gruß


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BeitragVerfasst: Mi Sep 30, 2009 13:03 
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Zitat:
Man sagte mir es kann sein das die neuen Kondensatoren eine gewisse Einspielzeit brauchen.


Wie @paulchen schon schrieb- das ist absolut Quark.
Lediglich das (einmalige) Formieren alter Elektrolytkondensatoren nach langer Standzeit ohne Betrieb- ich tue das durch langsames Hochfahren der Betriebsspannung über Regeltrafo- wäre vielleicht nennenswert.

Wie @paulchen schon feststellte: Auf manchen "HiFi- Seiten" werden da viele Märchen ersponnen, die weitergegeben werden.
Da werden schon mal Netzkabel und Sicherungen (ja !) mit utopischen Material- Komponenten, wie aus der Weltraumfahrt, aufgewertet, was dann die Ursache für Klänge sein soll, wo einem die Beschreibung das Wasser im Munde zusammenlaufen läßt.

Die alten Röhren könnten sich jedoch durchaus feststellbar zunehmend wieder zu neuer Leistung aufschwingen, beim Wechsel gegen neue Röhren habe ich aber desöfteren "Einspiel"- Effekte beoobachtet, z. B. die ersten Male Brummen in den ersten Minuten- wenn die Röhren nach einigen Tagen Betriebszeit "eingefahren" sind, ist das nicht mehr.

Edi


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BeitragVerfasst: Mi Sep 30, 2009 14:40 
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edi hat geschrieben:
wo einem die Beschreibung das Wasser im Munde zusammenlaufen läßt.


Bei deratigen Beschreibungen muß dem Schreiber immer das Wasser hinter den Ohren gestanden haben, denke ich mir....

H.

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UKW: Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe.....


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