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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Loewe Opta Magnet 3737 W Plattenspieleranschluss benutzen

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BeitragVerfasst: Fr Jan 04, 2019 2:38 
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Hallo allerseits.

Ich wollte dem oben genannten Radio (Link zu radiomuseum.org) einen Aux-Anschluss verpassen.

Die erste Frage ist ähnlich wie hier: Besitzt das Radio eine Netztrennung, bzw. ist ein Kondensator verbaut, der "stört"?
Durch den Netztrafo sollte ja erstes gegeben sein, letzteres finde ich nicht und möchte nicht "blind losschrauben".

Zweite Frage wäre, ob ich einfach Laborstecker nutzen sollte oder versuchen sollte einen alten dreipoligen Stecker aufzutreiben und diesen dann zu verwenden? Laut Schaltplan ist der mittlere Pol ja eh mit der Masse verbunden, sodass es keinen Unterschied machen sollte?

Dritte Frage: Reicht so ein Adapter oder sollte ich zur Pegelabschwächung einen wie hier gebauten nachbauen?

Vielen Dank!


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BeitragVerfasst: Fr Jan 04, 2019 3:23 
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Moin Minske,

das Gerät hat volle Netztrennung, wie du ja bereits erkannt hast. Im Stromlaufplan von GFGF / NVHR ist primärseitig am Netztrafo noch ein Kondensator C83 / 5000pF gegen Gehäusemasse eingezeichnet, der muss raus, da er im Fall eines Fehlers die Netztrennung aufhebt. Der sollte früher für Mittel- Langwellenempfang das Gehäuse hochfrequenzmäßig erden, ist aber für UKW und Tonabnehmer ohne Wirkung. https://nvhrbiblio.nl/schema/LoeweOpta_3736W.pdf

Zwei Bananenstecker reichen aus, ob du die beiden Kanäle nur über zwei Widerstände verbindest oder auch noch ein Poti dazuschaltest, ist am besten per Versuch zu ermitteln. Ich halte das Poti eigentlich für überflüssig, meistens sind die Ausgänge von Smartphones oder so eher zu leise im Vergleich zu einem UKW-Sender.

Die verbundenen Stereokanäle schließt du an die Buchse an, die nicht mit Masse verbunden ist, also den "heissen" Eingang, der bei Berührung in der Tastenstellung "TA" ein deutliches Brummen im Lautsprecher erzeugt. Dazu nimmst du einen Schraubendreher und führst ihn in Buchse ein und berührst ihn mit einem Finger. Vorher entfernst du aber auf alle Fälle C83 !!

Gruß von der stockdunklen Förde

Kurt

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BeitragVerfasst: Fr Jan 04, 2019 14:34 
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Vielen Dank! Ich habe das Bauteil an entsprechender Stelle ausgelötet, möchte aber gerne noch eine Erklärung bzgl. den Einheiten. Der Kondensator sollte 5000 p sein, das ausgelötete Bauteil hat 5 n. Passt also. Für mich war die gängige SI-Einheit "F" für Farad, doch hier steht "S" drauf. Beim Test mit dem Multimeter zeigt es, dass es keinen Durchgang hat. Auch ein Test zwecks Spannungsabfall zeigt, dass es sich um einen Kondensator handeln sollte. Für mich steht Siemens (S) in Zusammenhang dem Leitwert, also mit Widerstand.

Im Anhang ein Bild davon.

/edit:
Anders gefragt: warum steht auf jedem Keramikröhrchen-Kondensator ein "S" statt "F"?


Dateianhänge:
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5nS.jpg [ 132.96 KiB | 833-mal betrachtet ]
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BeitragVerfasst: Fr Jan 04, 2019 18:30 
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Bist Du sicher, dass Du den richtigen Kondensator erwischt hast? An der besagten Stelle wurden eigentlich immer Papierkondensatoren verwendet, keine Keramikkondensatoren.

Der gesuchte Kondensator befindet sich höchstwahrscheinlich hinter der Platte mit dem Netzspannung-Umschalter.

Lutz


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BeitragVerfasst: So Jan 06, 2019 6:05 
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Hallo,

ich hatte mich auch gewundert, dass das kein Papierkondensator ist, aber ein Blick in den Stromlauf zeigt, dass Loewe Opta da tatsächlich einen Keramikkondensator vorgesehen hat. Rechts in der Bauteile-Legende sieht man: das Kondensatorsymbol ohne Zusätze ist Keramik 500V, Papier wäre ein kleiner schwarzer Kreis daneben. Edit: oder Dreieck

Dateianhang:
Magnet_3737_W.JPG
Magnet_3737_W.JPG [ 41.81 KiB | 748-mal betrachtet ]


Die Bezeichnungen auf Kramikkondensatoren sind auch mir nicht immer aufschlussreich. Es gab da verschiedene Normen und manche Hersteller haben noch ein eigenes Süppchen gekocht.

Schönen Sonntag noch

Kurt

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BeitragVerfasst: So Jan 06, 2019 6:38 
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Servus,
Finde ich nicht ungewöhnlich, das dort ein Kerko eingebaut wurde, Philips verwendete fast immer Kerkos an dieser Stelle, allerdings für 1000V. Brauchen tut man die nicht mehr, kann man also ausbauen.
Durchgeschlagene Kerkos netzseitig habe ich noch nie gefunden in mehr als 40 Basteljahren, in Italien wurden die auch ab und zu verwendet, allerdings nur bei hochwertigen Empfängern. Sind jedenfalls wesentlich sicherer und langlebiger als Papierwickel oder XYZ Gewurstel.

_________________
Gruss aus Trient,
Volker
http://luxkalif.de.tl/


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