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Dampfradioforum • Thema anzeigen - Wann "kommen" die 70er-Jahre-Geräte ?

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BeitragVerfasst: So Nov 13, 2011 18:53 
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Hallo Forum,

vor 20 Jahren oder so wurden die Geräte aus den 50er-Jahren eher zum Sperrmüll gestellt, statt gesammelt. Wer es trotzdem tat, wurde von den Vorkriegs-Sammlern belächelt.

Heute ist das Sammlen der Geräte aus der Wirtschaftswunder-Zeit sehr verbreitet, ich kennen nur zwei bis drei wirklich ernsthafte Sammler von Vorkriegsradios.

Dagegen gibt es heute kaum Leute, die die auch schon tlw. 40 Jahre alten Geräteschaften aus den 70ern sammeln. Dementsprechend niedrig sind die Preise, wenn man etwas angeboten bekommt. Einen gammeligen Telefunken Opus konnte ich vor 2 Jahren mal für einen lumpigen Euro bekommen, die Geräte werden auch bei ebay regelrecht verramscht. Und bei der Sammlungsauflösung in Köln bleiben sie stehen, am Ende kommt wohl alles in die Container.

Da frage ich mich schon: ist einfach die Zeit noch nicht reif ? Wenn ja, warum nicht ? Ich als heute Mittvierziger habe mir gerade bei diesen Geräten an den Schaufenstern die Nase platt gedrückt, als ich so ca. 10 Jahre alt war. Die Grundig RPC 600TP war mein großer, natürlich völlig unerfüllbarer Traum...

Anders gefragt: lohnt es sich, ein bißchen was davon günstigst anzukaufen und auf Lager zu legen, die Zeit kommt schon noch ? Oder macht uns da die UKW-Abschaltung irgendwann einen Strich durch diese Rechnung ? ODer sind diese Sachen am Ende absolut nicht sammelwürdig ?

Habt Ihr Euch darüber mal Gedanken gemacht ?

H.

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BeitragVerfasst: So Nov 13, 2011 19:12 
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Tja Holger, das dachte ich mir auch schon....
Ich stolper hin und wieder ueber ein Gerät, kann mich aber nicht wirklich dazu ueberwinden....

Im Keller habe ich meinen Technics Verstärker, Sony Tuner, Aywa Kasettendeck, und eine JVC Midi Anlage sicherheitshalber eingelagert für unsere Tochter :mrgreen:

Desweiteren warten noch ein Paar B&W Regallautsprecher auf die Holzrestauration, sind von 1972 (habe durch die Serinnummer bei B&W in England das Baujahr bekommen, das ist der Wahnsinn!!!)

Tja, Holger, an was denkst Du konkret?

Gruss Markus

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BeitragVerfasst: So Nov 13, 2011 19:20 
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Holger66, mit Deinen Fragen gibst Du selbst auch schon die Antworten.
Der B&O-Design-Kram wird jetzt schon international gesammelt, ebenso
Design-Geräte a la Space Age.
Eine Grundig-Quadro-Kompaktanlage nebst Teileträgern mit 4 Kugelboxen
alles auf Säulen habe ich mir vom Sperrmüll auf Seite gelegt, den Rest kann man vergessen.
Nach meiner Ausrichtung.
Ein paar teure Japaner (Marantz) aus dem Sperrmüll kann (sollte) man als
Stereo-Gebrauchsanlage behalten und instand halten.
Der Rest ist schon aus Verarbeitungsgründen Schrott (Telefunken 70er/80er).
Welcher Charme geht denn von einer Schneider-Kompaktanlage aus? :kotz:
Auch die IC-Sierung dieser Geräte wird sie zu stummen Zeugen einer
stilosen Zeit (ich meine ab ca. 1973) der braunen Kortsessel und schwarzer
oder giftgrüner Spanplattenmöbel verklären. :kotz:

Fernsehjeck :tvschauen:

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BeitragVerfasst: So Nov 13, 2011 22:23 
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Fernsehjeck hat geschrieben:
Der Rest ist schon aus Verarbeitungsgründen Schrott (Telefunken 70er/80er).


Das kann ich so aber nicht stehen lassen. Gerade die jeweiligen Spitzenmodelle von Telefunken waren doch immer ganz pfiffig erdacht und gut verarbeitet:

Opus 201
Opus 301
Opus 6060
Opus 7050
Weiter dann die Receiver aus der TRX-Serie, das waren doch wirkliche Sahneteile.

Ich habe aktuell eine Kompaktanlage electronic center 6001, die ist auch vom Design her ein Traum, die würde ich auch nie abgeben, so eine hier:

http://www.ccw-ka.eu/site/2hifi/telefun ... _main.html
http://www.teenagewasteland.de/technik/ ... r6001.html

B&O finde ich hingegen meistens irgendwie gruselig. Sowas würde ich nie sammeln.

Also, was finde ich aufhebenswert ?

Saba 8120, 8100, 9100, die Holzklasse eben, bevor die Superreceiver a la 9250 kamen
Die erwähnten Telefunken
Die Grundig-Receiver der R-Serie und deren Kompaktanlagen RPC
Die Duals vom CR40 bis zum CR120, die passenden CV´s und CT´s
Die Wega-Receiver 3120 und 3121, die Kompaktanlagen

Na, Ihr wißt schon, das ganze superteure Zeug deutscher Hersteller aus der Zeit von 1970 bis ca. 1978...

Ab 1979 gingen wirklich langsam die Lichter aus, das stimmt schon. Als ich damals den ersten Dual-Prospekt in die Hand kam, der unter "Fremdherrschaft" gedruckt worden war, bekam ich angesichts der abgebildeten Geräte auch das Grausen. Und das war erst der Anfang !

H.

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Zuletzt geändert von holger66 am Mo Nov 14, 2011 10:31, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: So Nov 13, 2011 22:48 
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holger66 hat geschrieben:
Na, Ihr wißt schon, das ganze superteure Zeug deutscher Hersteller aus der Zeit von 1970 bis ca. 1978...


Kirksaeter.... ich sag nur Kirksaeter...

Und nicht zu vergessen die übrigen Europäer, z.B. Tandberg, oder auch die ganzen Briten, z.B. Quad oder J.E. Sugden.

Ralf

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BeitragVerfasst: So Nov 13, 2011 23:16 
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Hallo,
ich sehe das so ähnlich, abgesehen von einigen qualitativ sehr hochwertigen und auch entsprechen teuren Geräten bzw. irgendwelchen Design-Klassikern können so etwa 98% der 70er/80er-Jahre-Geräte auf den Elektroschrott. Das lohnt sich bestimmt nicht sowas aufzuheben.

Gruß

Roland


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BeitragVerfasst: So Nov 13, 2011 23:35 
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Teilweise wird so was schon gesammelt, aber nur im Verbund mit anderem typischen 60er und 70er Jahre Designzeugs. Es muß "poppig" sein, orangefarbenes Plastik wird bevorzugt. Klang ist egal.

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- Ja, der Heesters, das hat er nun davon, von seiner Raucherei... -


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BeitragVerfasst: Mo Nov 14, 2011 7:04 
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Fotoralf, wie lange habe ich diesen Namen (Kirksaeter) nicht mehr gehört, er war schon aus
meinem Bewußtsein verschwunden.
Meine Großeltern hatte eine Kompaktanlage von Telefunken, Radio mit Dualplattenspieler,
Baujahr ca. 1973/74, ständig saß der Drehko fest, beim späteren Sperrmüllgerät natürlich auch.
Für eine Arbeitskollegin sollte ich ein 80er TFK-Gerät reparieren, da waren Kunststoffteile zerbrochen,
(Seilführung) - Schrott.
PL504, da geb ich Dir recht, sie waren schneller weg als mir lieb war. :klorunter:
In Kassel hatte ich noch mal einen wild abgestellten gefunden, über die Scheinwerfer habe ich mich riesig gefreut,
leider keine Halos. :heul:

Gruß,

Fernsehjeck :tvschauen:

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BeitragVerfasst: Mo Nov 14, 2011 7:15 
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Ich habe halt wirklich die Befürchtung, daß gar nichts zum Sammeln übrig bleibt, wenn jetzt von Leuten mit einer hier auch lesbaren Einstellung allzu viel weggeworfen wird....

Die Geräte sind schwer und sperrig, nehmen viel Platz weg, insofern kann ich das durchaus verstehen, aber stirbt so nicht eine ganze Gerätegeneration weg, ehe man deren Qualitäten richtig erkannt hat ?

Und nochmal: lohnt es sich, ein paar Sachen hinzustellen, um sie für die Zukunft aufzuheben, in der sie mal mehr wertgeschätzt werden ?

H.

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Zuletzt geändert von holger66 am Di Nov 15, 2011 6:49, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Mo Nov 14, 2011 10:15 
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Hallo, in die Runde,

meine Meinung ist, das es sich durchaus lohnen kann, wenn
- es sich um Spitzengeräte handelt
- keine IC's oder Spezialtransistoren verbaut sind, die heute schon schwer beschaffbar sind.
- Schaltpläne und Serviceanleitung verfügbar sind.
- keine Kunststoffe verbaut sind, die zur Versprödung neigen ( das gleiche Thema wie Zinkdruckguss in früherer Zeit )

und natürlich auf die Zeit vor der "Billigmanie" beschränkt.

Die Sorge der Abschaltung von UKW Rundfunk ist m.E. vom Tisch. Das wird nicht kommen, zumindest nicht, weil DAB+ eingeführt wird.
Problematisch dürfte das erst werden, wenn 90% der Hörer über Internet Radiohören, und sich UKW zu einem Nischenprodukt entwickelt. Da aber auch Radios im Auto und am Arbeitsplatz benutzt werden, sehe ich das nicht. Und den Maurermeister möchte ich sehen, der statt eines aus dem Sperrmüll gefischten Kofferradios seinen Laptop auf die Baustelle stellt, um Musik zu hören....

meint Henning,

der sich einige wenige Geräte "zurückgelegt" hat

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BeitragVerfasst: Mo Nov 14, 2011 10:34 
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hoeberlin hat geschrieben:
der sich einige wenige Geräte "zurückgelegt" hat


Hallo Henning,

interessant. Welche denn ?

Also ich habe aktuell:
Dual CR40
Telefunken Opus 301 (verkäuflich)
Saba Studio 8100 (verkäuflich)
Telefunken electronic center 6001
Grundig RPC 300a (verkäuflich)

Einen RTV650 habe ich bereits verkauft, der gefiel mir auch gut, war empfangsmäßig auch obenauf, aber ich konnte nicht alle behalten...

H.

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BeitragVerfasst: Mo Nov 14, 2011 11:46 
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Hallo, Holger,

- ein "theFisher" Röhrenverstärker, Mitte 60er Jahre, Gegentakt Class A, 25W je Kanal
- Jamato JR-5075, ein schwerer solider Receiver der "Japan" Klasse, in schwarz
- ein AKAI Receiver, auch solide Japan-Technik, mit Holzgehäuse, Front Alu
- ein Grundig R2000-2, mit der klassischen Knopfanordung ( links Lautstärke, mittig Skala, rechts Senderwahl...)
- ein Onkyo T-9 Tuner, ein Analogteil, bei dem kein Aufwand gescheut wurde.
- einer aus dem Schwarzwald, mit Digitalanzeige, aber nicht der größte....

um die wichtigsten zu nennen.

VG H.

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BeitragVerfasst: Mo Nov 14, 2011 16:39 
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Beiträge: 257
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Ich deke auch, wenn man so etwas aufheben möchte, dann nur die wirklich guten sachen, oder besondere Designstücke.

An den Telefunken Kompaktanlagen oben, kann ich persönlich zB. garnichts finden. Die haben für mich weder Nutzwert (meine Akai, Sony, Techniks Bausteinanlage kann alles besser denke ich) noch macht die optisch was her. Letzteres ist natürlich Geschmackssache.

Meinen 70er Grundig Farbfenseher mit Scart, Videotext, Stereo und der möglichkeit den Sendernamen auf dem Bildschirm anzeigen zu lassen nach dem Umschalten, aus ca. mitte der 80er Jahre, wollte weder in Ebay, noch in diesem und einem anderen Forum jemand haben obwohl nur die Kaskade defekt war und das Ersatzteil noch neu verfügbar ist. Alles andere war 100% Ok an dem Teil und einen großteil der auf die Hauptplatine gesteckten Karten gab es als Ersatz noch dazu.

Der ist dann auch zu Kleinholz geworden, ich habe einfach keinen Platz für so einen Trümmer.

Dagegen habe ich die Tage einen alten Grundig Receiver geschenkt bekommen, den werde ich mal wegstellen. Und sei er mal dafür, wenn ich mit meiner Frau mal Kinder habe. Die müssen garnicht erst anfangen mit Plastikkassettenrecordern oder was man dann auch immer haben wird, aufzuwachsen. Da der sich von der Bauart mit ganz normalen anderen Komponenten stellen lässt, ist er auch kein großer kompromiss.

Zu einer möglicherweise sammelwerten Kompaktanlage fällt mir das Modell ein, welches bei meinen Eltern seid 1978 im Einsatz ist.

Sony HMK 77b
http://www.radiomuseum.org/r/sony_stere ... hmk_7.html

Abgesehen davon, dass der Kassettenteil schon seit meiner Kindheit defekt ist und der Hifihändler meines Vates nicht in der Lage war das Teil zu reparieren, sondern stattdessen den dubiosen Tip gegeben hat, mehrfach eine bestimmte Tastenkombination zu drücken und wieder rausschnappen zu lassen, funktioniert das Gerät bis heute gut.
Technisch hat Sony, meiner Meinung nach, nur leider vergessen eine Einschaltverzögerung für die Lautsprecher einzubauen, so dass es immer schön rummst beim einschalten. Ansonsten finde ich die wirklich gut und optisch den meisten anderen dieser Bauart überlegen.


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BeitragVerfasst: Mo Nov 14, 2011 18:03 
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Das mit den schwer wieder zu beschaffenden Ersatzteilen oder nicht mehr zu beschaffenden Service-Unterlagen kann selbst bei höherwewrtigen Geräten der 70er schon einmal ein Problem sein oder werden.
Ein nicht nur geschäftsmäßig ausgerichteter sondern auch privat interessierter und engagagierter Profi braucht aber nicht unbedingt einen Schaltplan und kann unter gleichgesinnten Kollegen (mit ihren Schubladen geretteter Sonderbauteile) oder am inländischen oder internationalen Ersatzteilemarkt noch so manches Problem richten.

Einzelbeispiele (für mich / bei mir noch gut funktionierender) erhaltenswerter 70er- (und 80er-)-Jahre Geräte:
REVOX A720, A722, A700, B780, LECO FA-3402 (sogar 90er- Youngster!), PIONEER SA9100 und TX9100, DUAL C701 ...

Es mag unvernünftig klingen aber für mich war die Entscheidung, ob ich meine 2 LENCO FA-3402 in die Tonne werfe, einfach: Ich habe die 2 Geräte eingeladen und habe sie nach NRW zu einem Techniker, den ich persönlich kenne und sehr schätze, zur Reparatur gegeben. (Henning hätte ich die Geräte ebenso anvertraut, aber der Gute hat wirklich schon viel um die Ohren :hello: )

Sind einem selbst die Hände gebunden kann so eine Reparatur natürlich auch nicht unerhebliche Kosten verursachen - lohnen wird sich so eine Reparatur m.E.n. um so mehr, wenn das wieder hergestellte Gerät einem in vollem Funktionsumfang - und nicht nur zur Präsentation in einem Regal - wieder zur Verfügung steht.

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mit besten Grüßen


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BeitragVerfasst: Mo Nov 14, 2011 18:38 
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Moin zusammen,
ich bin der ganzen Diskussion hier mit Interesse gefolgt. Für mich persönlich stellt sich bisher die Frage: WARUM sammel ich dieses oder jenes Gerät?
Für mich steht da nur das "persönliche" Gefallen an einem Gerät. Ich mag meinen kleinen Grundig 88 genauso, wie meinen Othello oder meinen Wega oder, oder, oder..... Alle meine "fertigen" Geräte müssen auch ab und an arbeiten, nur ansehen reicht mir da nicht. :)
Einen finanziellen Aspekt habe ich mit Sicherheit nicht. Wenn ich mal aus Platzgründen ein Gerät verkaufen muß sind meist Tränen auf dem Adressetikett. :) Es macht mir einfach Spaß wenn so ein Gerät bei mir dann eines Tages wieder "lebt", sonst nichts.
Andererseits würde ich auch nie auf die Idee kommen, meine damals nicht ganz billige Stereoanlage aus den 80ern zu verkaufen, nur weil diese jetzt ein begehrtes Sammelobjekt geworden wäre. Ohne eine kleine Erbschaft hätte ich mir damals diese mehrere Monatslöhne teure Anlage nie leisten können. Bisher war sie noch nie kaputt (ToiToiToi) und sollte doch mal was damit sein, kommt sie zwecks Reparatur in gute Hände. Das hat dann aber mehr emotionale Gründe. :-).

Gruß aus Delmenhorst... Hotte

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