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 Betreff des Beitrags: HP 141T SA mit 8552B und 8553B
BeitragVerfasst: Fr Jan 29, 2021 22:01 
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Hallo zusammen,
ich habe auf ebay nach einigem Warten und Suchen einen HP 141T Spectrum Analyzer mit den Einschüben 8552B und 8553B ersteigert. Das Gerät kam heute mit der Post an und ich musste es mit dem Sackkarren nach drinnen befördern, da es so voluminös verpackt war. Dann alles ausgepackt und auf die Werkbank verfrachtet.
Dann habe ich das Gerät mal aufgeschraubt, bei so alten Geräten bin ich kein Freund von einfach mal einschalten. Drinnen sieht soweit alles sehr verstaubt aus, also nichts Überraschendes. Neben der Bildröhre grüßt einen eine ganze Bank an Elkos. Ich muss ehrlich sagen, die würde ich aus Gewohnheit gerne austauschen. Aber so Werte wie 275µF/200V, 600µF/200V bekommt man halt nicht so gut. Und dann sind das alles auch noch Becherelkos, die über die Gehäuselaschen (die Laschen, die nach Montage immer mit einer Zange um ca. 90° gedreht werden, damit der Elko fest sitzt) befestigt.
Bevor ich jetzt anfange, die auszubauen und neu zu befüllen, wollte ich mal fragen, ob ihr Erfahrungen mit dem Gerät habt und ob das wirklich nötig ist. Auch in den beiden Einschüben und auf der LV-Board (heißt bei dem Gerät +100V, -100V, +248V und 12,6V Rails :D) sind viele Kleinelkos mit 2,2µF, 4,7µF usw. Da bin ich mir auch nicht so sicher, ob ich die lassen soll oder lieber austauschen soll.
Beim Radio wären die schon längst getauscht, hier sind es aber entsprechend viele.
Ich werde noch ein paar Bilder hochladen, die muss ich aber erst bearbeiten weil viel zu groß.
Ich danke schonmal für Antworten und wünsche ein schönes Wochenende!
Viele Grüße
Raphael S.

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Viele Grüße,
Raphael
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 Betreff des Beitrags: Re: HP 141T SA mit 8552B und 8553B
BeitragVerfasst: Fr Jan 29, 2021 22:07 
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Hallo Raphael,
schon mit nem 10,- Teuronen günstigen China Bauteiltester ( der im Grunde eine DL Entwicklung ist) kannst du die Elkos auf zumindest Kapazitätserhat prüfen, bevor du die Vielzahl derer wechselst.

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M.f.G.
harry

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 Betreff des Beitrags: Re: HP 141T SA mit 8552B und 8553B
BeitragVerfasst: So Jan 31, 2021 18:15 
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Hallo Harry,
Danke für deinen Hinweis, das hatte ich in der Tat noch nicht getan. Ich habe leider auch keinen von diesen Chinatester. Deswege habe ich die Elkos mit meinem Multimeter gemessen. Folgende Werte sind von mir gemessen worden:
430 µF / 200V : 544 µF
600 µF / 200 V: 809 µF
5000 µF / 12V: mein DMM kann so große Kapazitäten nicht messen
275 µF / 200 V: 356 µF
2x20 µF / ? : 26µF und 13,8 µF
20µF / ? : 30 µF
So schlimm scheinen die Elkos gar nicht so sein, da habe ich schon schlimmeres gemessen bei alten Radios. Da ist ja eher das Problem, dass die voll ausgetrocknet sind und keine Kapazität mehr haben.
Ich habe leider keine Gerätschaft um den Leckstrom zu messen, da werde ich mir wohl noch was ausdenken müssen. Habt Ihr eine Quelle für Ideen, ein Leckstrommessgerät in Eigenregie zu basteln?
Ich wünsche noch einen schönen Sonntag!
Viele Grüße
Raphael S.

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Viele Grüße,
Raphael
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 Betreff des Beitrags: Re: HP 141T SA mit 8552B und 8553B
BeitragVerfasst: So Jan 31, 2021 18:21 
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Je nach Einsatzzweck ist auch der ESR der Elkos wichtig.
Den Leckstrom kannst du mit jedem DMM messen

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M.f.G.
harry

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 Betreff des Beitrags: Re: HP 141T SA mit 8552B und 8553B
BeitragVerfasst: So Jan 31, 2021 23:01 
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Hallo, Raphael,

ich habe auch einen 141T, Spectrum Analyser, mit zusätzlichem Tracking Generator, erst seit kurzem.

Der dürfte auch noch im Originalzustand sein. Der war vor einigen Jahrenzuletzt in Betrieb.

Ich habe das Ding am Regeltrafo langsam hochgefahren, und es funktioniert einwandfrei.

Wenn kein Regeltrafo zur Verfügung steht, kann man das auch mit einer Vorschaltlampe machen.

Bei Fragen schreib mir gern eine PN.

Viele Grüße, Henning

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 Betreff des Beitrags: Re: HP 141T SA mit 8552B und 8553B
BeitragVerfasst: Mo Feb 01, 2021 6:25 
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Ich dürfte dazu sagen: Einfach hochfahren und Spannung kontrollieren, mithilfe 141T Manual.

Elko ist allgemein relativ unkritisch bis auf Niedrigsspannung-Elko. Niedrigsspannungselko (bis ca 100V Spannungsfestigkeit) fällt gerne plötzlich aus. (innere Verbindung korrodiert und bricht) Ich prüfe gerne auf harte Methode: Ihm (bei 141T hinten ) hochheben und runterfallen lassen ( nur 5 cm Fallhöhe) und gucken, ob Niedrigsspannung weiterhin sauber ist. -> OK.

Auch wenn Elko kaputt ist, lasse ich öfter drinnen und löte neue Elko an ihre Lötterminal. Nur wenn ich genügend Platz habe.

Das defekte Elko in HP/Tek ist 0.001% Gefahr für Schaltung und befestigen von neue ELko in orginale Loch für Elko ist anders als einfach und sauber zu realisieren.(erst recht wenn es genietet ist)


Grüss
Matt

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 Betreff des Beitrags: Re: HP 141T SA mit 8552B und 8553B
BeitragVerfasst: Di Feb 02, 2021 10:18 
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Hallo Henning, Hallo Matt,
danke für eure Rückmeldungen.
Da ich leider nur einen Regeltrafo mit 180 VA habe und der SA mit über 400 VA zu Buche schlägt, werde ich die Vorschaltlampe wählen.
Die Infos bzgl. der Gefahr von den Elkos beruhigt mich Matt, danke dir dafür.
Ich werde demnächst mal die Leckströme messen und schauen wie die so aussehen.
Wenn da nix exorbitantes rauskommt, werde ich das den SA mal anschmeißen.
Danke euch nochmal und viele Grüße
Raphael S.
PS: Ich hatte ja noch Bilder versprochen, hatte ich ganz vergessen. Man sieht auf den Bildern nur das Innenleben und den ganzen Staub.
Hier erstmal die Bilder:
Dateianhang:
HP141T_4.JPEG
HP141T_4.JPEG [ 120.44 KiB | 1199-mal betrachtet ]

Dateianhang:
HP141T_3.JPEG
HP141T_3.JPEG [ 156.77 KiB | 1199-mal betrachtet ]

Dateianhang:
HP141T_2.JPEG
HP141T_2.JPEG [ 90.62 KiB | 1199-mal betrachtet ]

Dateianhang:
HP141T_1.JPEG
HP141T_1.JPEG [ 127.38 KiB | 1199-mal betrachtet ]

Eine Frage noch an Henning: Hast du erstmal das Innenleben gesäuber? Gerade im Bereich der Lötverbindungen hat sich hier doch einiges an Staub und Schmutz angelagert. Würde mich einfach mal interessieren, wie du da vorgegangen bist.

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Viele Grüße,
Raphael
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 Betreff des Beitrags: Re: HP 141T SA mit 8552B und 8553B
BeitragVerfasst: So Apr 04, 2021 20:44 
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Hallo,

ich melde mich wieder mit meinem HP 141T. Inzwischen habe ich den Mainframe auch einigermaßen gesäubert bekommen, der Ausbau vom Lüfter allein ist bei diesem Gerät ja eine nicht ganz kleine Sache. Insgesamt hat es dazu geführt, dass ich den halben Mainframe auseinandergebaut hatte, um den ganzen Staub und sonstigen Dreck aus dem Mainframe rauszubekommen. Die Elkos habe ich auch gestauscht, das hat sich angeboten.
Heute soweit wieder alles zusammengebaut und dann am Trenntrafo eingeschalten. Und siehe da, der Mainframe gibt Lebenszeichen von sich. Die Freude war aber nur kurz. Denn fast augenblicklich nach Einschalten habe ich Überschläge gehört und zwar nicht im HV Netzteil sondern an der HV Zuleistung Richtung Screensection der CRT. Also wieder ausgemacht und geschaut was da los ist. Und dann der Schock: Das HV Zuleistungskabel (eine Art Flachbandkabel) ist kaputt. Die Drähte scheinen zwischen zwei Lagen transparentem Isoliermaterial "einlaminiert" zu sein. Meine erste Idee war nun: Wahrscheinlich gibts einen Überschlag zwischen HV Ader und CRT Schirmgehäuse. Also Kaptontape um das Kabel geklebt und um rauszufinden, ob die Überschläge wirklich von dem HV Flachbandkabel ausgehen das iPad aufgestellt und ein kurzes Video gemacht. Dann wieder mal kurz eingeschalten und direkt wieder Überschläge. Hier ein Frame aus dem Video, der zeigt, wo die Überschläge stattfinden:
Dateianhang:
Überschlag_HV_Kabel.jpg
Überschlag_HV_Kabel.jpg [ 127.62 KiB | 610-mal betrachtet ]

Man sieht, dass der Überschlag auf die zweite Ader stattfinden. Die müsste zum Storgemesh gehen und ist über ca. 100k mit der -100V Rail verbunden. Ob da was zerschossen wurde, habe ich noch garnicht geprüft.
Jetzt natürlich die große Frage: Kann man die HV Zuleitung durch ein HV Silikonkabel ersetzen? Und wie komm ich an den Anschluss an der Bildröhre ran?
Im Servicemanual habe ich nicht direkt etwas dazu gefunden.
Danke schonmal vorab für Hinweise!

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Viele Grüße,
Raphael
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 Betreff des Beitrags: Re: HP 141T SA mit 8552B und 8553B
BeitragVerfasst: Mo Apr 05, 2021 12:43 
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Hallo, Raphael,

ich würde an dieser Stelle das laminierte Kabel entweder längs zerschneiden ( Cuttermesser mit scharfer Klinge ), oder wenn möglich mit einem Bürolocher die Überschlagstelle herausstanzen. Danach das jeweils isolieren.

Das Material ist dort, wo einmal Überschläge stattgefunden haben verändert, und begünstigt weitere Überschläge.

Ungünstigerweise befindet sich unter dieser Stelle direkt der Hochspannungsanschluß der Bildröhre. Da sollte zusätzlich isoliert werden. Ich würde vermuten, daß von dort ausgehend das Problem seinen Ursprung hatte.

Ich hoffe, das hilft weiter. Bitte auf jeden Fall alle regulierten Betriebsspannungen prüfen, um sicherzugehen, daß nicht eine zu hohe Spannung aus dem Netzteil Probleme macht. Das hat mein Gerät offenbar gerade, denn das ist auch ausgefallen.

VG Henning

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 Betreff des Beitrags: Re: HP 141T SA mit 8552B und 8553B
BeitragVerfasst: Mo Apr 05, 2021 23:41 
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Hallo Henning,

habe deine Ratschläge heute umgesetzt. Die Hochspannungszuleitung ist aufgetrennt und isoliert. Jetzt habe ich keine Überschläge mehr, zumindest keine, die ich höre oder sehe. Soweit so gut, die 4 Spannungsschienen sind alle in der Toleranz nach dem Servicemanual. Sprich +100V ist bei +100,4V, -100V ist bei -99,8V, +248V ist bei 248,9V, -12,6V bei -12,53V. Also soweit alles in Butter. Allerdings habe ich folgendes Schirmbild:
Dateianhang:
CRT_Bild.JPG
CRT_Bild.JPG [ 68.89 KiB | 494-mal betrachtet ]

Wenn ich auf "Non Storage/CONV" umschalte, ist garnicht mehr zu sehen, kein Trace. Es spielt keinen Unterschied, ob ich die Einschübe drin habe oder nicht. Der Fokus- und der Illumination-Poti haben keine Auswirkungen auf das Schirmbild. Mit den CRTs kenne ich mich noch nicht so gut aus, war bis jetzt auch noch nie an Fernsehern aktiv. Die zwei Schaltungsteile, die auch mit dem Flachbandkabel zusammen hängen, habe ich nochmal geprüft. Hier sind die gemessen Spannungen und auch die Oszillogramme an denen aus dem Service Manual vergleichbar, also scheint hier zumindest nach dem ersten Test nichts kaputt zu sein.
Meine Vermutung aktuell ist, dass keine Hochspannung mehr vorhanden ist. Der Fokus- und der Helligkeits-Poti leigen nämlich direkt mit dicken Silikonkabeln an der Hochspannung (2,4 kV). Da ich hier keine Änderungen durch Potidrehen erwirken kann, tippe ich auf fehlende HV. Hab mich heute nicht getraut, die HV Sektion zu öffnen und dann da was zu messen. Ich habe zwar einen alten Grundig HV-Tastkopf, der laut Aufdruck bis 30kV messen kann. Aber da ich eigentlich noch nie mit Spannungen über 600V gearbeitet habe, bin ich aktuell erstmal vorsichtig. Werde am Mittwoch wieder in der Werkstatt sein, dann schaue ich mal weiter und werde hier berichten!

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Viele Grüße,
Raphael
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 Betreff des Beitrags: Re: HP 141T SA mit 8552B und 8553B
BeitragVerfasst: Di Apr 06, 2021 21:56 
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Hallo, Raphael,

in Stellung Non-Storage funktioniert eine solche Speicherröhre wie eine normale Oszillografenröhre.
Erst wenn das funktioniert, sollte der Speicherbetrieb untersucht werden.

Wenn nichts zu sehen ist, kann das folgende Ursachen haben:
- Röhre heizt nicht
- Strahl weit abgelenkt, außerhalb des Bildschirms
- Röhre ist dunkel gesteuert.

Achtung! Die Röhrenheizung liegt auf Kathodenpotential, also auf der negativen Kathodenspannung.

Die Spannungen der Ablenkplatten sollten geprüft werden. Jeweils zwischen den Platten sollte sich eine Spannung ( Gleichspannungsbereich ) von weniger als 20 Volt einstellen, und mit den jeweiligen Potis x-Position bzw. y-Position beeinflussen lassen. Dazu müssen die Einschübe eingesetzt sein.

Die Ablenkspannungen werden direkt im Einschub erzeugt, deshalb kann man auch nichts sehen, wenn kein Einschub eingesetzt ist.

Bei meinem Gerät waren übrigens 2 Sicherungen an der Rückseite des Einschubs durch.

VG Henning

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 Betreff des Beitrags: Re: HP 141T SA mit 8552B und 8553B
BeitragVerfasst: Mi Apr 07, 2021 9:32 
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Hallo Henning,

danke für deine Erläuterungen, dann werde ich erstmal die normale Funktion herstellen müssen. Ob die Röhre heizt oder nicht, kann ich jetzt garnicht sagen. Die einzige Möglichkeit das zu testen, die mir einfällt, wäre ein Abklemmen der Röhre und prüfen ob die Heizung bei Versorgung mit dem DC Power Supply Strom zieht. Damit hätte ich aber noch nicht getestet, ob die Röhre im Gerät auch mit Heizstrom versorgt wird. Durch die Verpackung der Röhre im eingebauten Zustand kann ich die Heizung leider nicht sehen, die Röhre hat um den Sockel eine Art Schutzmantel aus Gummi.
Mit Einschüben habe ich auch schon getestet, die Sicherungen werde ich heute nachmittag überprüfen.
Zur Hochspannung kann ich folgendes berichten: Die -2350V sind ziemlich genau im Rahmen, die -2450V sind eher bei -2600V. Die +6600V habe ich nicht nachgemessen, weil ich nicht direkt einen gescheiten Messpunkt gefunden habe. Hatte gestern aber auch nicht viel Zeit, heute werde ich mir das ganze nochmal anschauen.
Danke auf jeden Fall für deine Hinweise!

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Viele Grüße,
Raphael
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 Betreff des Beitrags: Re: HP 141T SA mit 8552B und 8553B
BeitragVerfasst: Mi Apr 07, 2021 17:11 
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Hallo, Raphael,

wenn die Röhre nach 15 Minuten Betrieb am Sockel warm ist, ist davon auszugehen, daß die Röhre heizt.

Aber bitte vor dem Fühlen ausschalten, und eine Minute abwarten.

VG Henning

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 Betreff des Beitrags: Re: HP 141T SA mit 8552B und 8553B
BeitragVerfasst: Do Apr 08, 2021 12:08 
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Hallo Henning,

ich habe gestern noch ein bischen rumgemessen und die Ablenkspannungen (direkt an der Bildröhre abgegriffen) mit dem Oszi angeschaut. Und siehe da, ich konnte im X-Y Betrieb vom Oszi ein schönes Schirmbild vom 30 MHz Ref-Signal anschauen. Also funktionieren die Einschübe und die Verstärker schon mal. Und dann die Erlösung: Am IF-Modul kann man die Position Vertikal und Horizontal einstellen. Und damit habe ich es dann geschafft, was auf den Schirm zu bekommen. Und ich musste die Intensität ziemlich aufdrehen, anscheinend ist meine Bildröhre schon bissl platt. Aber noch hat die Intensität etwas Luft nach oben von der Einstellung an, wo man das Schirmbild gut lesen kann. Habe danach noch ein bissl rumprobiert und mir ein paar Sachen angeschaut. Hier mal ein Bild eines FM-Signals:
Dateianhang:
HP_141T_FM_Sig.JPG
HP_141T_FM_Sig.JPG [ 59.67 KiB | 251-mal betrachtet ]

Soweit so gut, es funktioniert alles. Das Problem saß, wie so oft, vor dem Bildschirm :D. Mit den Benutzerhandbüchern des 8552B IF-Einschubs und der 8553B und 8556A RF/LF-Einschübe werde ich mich die nächste Zeit noch beschäftigen. Mal schauen ob da die Specs noch erreicht werden, die in den Handbüchern angegeben werden. Ich danke euch auf jeden Fall für eure Hilfe bis hierher!

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Raphael
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