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Röhrenradioforum: Das Forum für alle Freunde alter Röhrenradios, Kofferradios und Röhrentechnik!
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BeitragVerfasst: Mi Sep 11, 2019 12:09 
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Hallo Holger,

ja das war auch mein Eindruck, vor allem, wenn man sieht, wie weit die Filterbausteine von den Röhren entfernt sind. Das dauert schon eine Zeit, bis die überhaupt nennenswert erwärmt sind und da der Drift schon nach einigen Minuten anfing und nach ca. 10min aufhörte, schien mir ein Röhrenproblem doch recht plausibel.

Aber mir lässt das mit dem leichten Zerren bei höherer Lautstärke noch keine Ruhe. Ich rede jetzt nicht von voll aufgedrehtem Regler, da zerrt ja fast jedes Gerät. Ich hatte zwar nach dem Kondensatortausch am Steuergitter der "oberen" EL41 mit meinem Fluke Tischmultimeter gemessen, da aber keine positive Spannung feststellen können, es lag meist bei 0V. Mir ist klar, dass man mit einem herkömmlichen Multimeter keine wirklich genaue Aussage treffen kann, da es im Vergleich zum Röhrenvoltmeter schon zu niederohmig ist, aber als groben Anhaltspunkt, ob vielleicht ein Kondensator leckt oder eine Gitteremission auftritt, kann man die ermittelten Werte schon hernehmen. Ich habe aber auch nicht wirklich lange gemessen. Ich denke, ich werde da nach etwas längerer Laufzeit mal messen um festzustellen, ob die "obere" EL41 nicht doch nach einiger Zeit anfängt, am Gitter "herumzuemittieren". Bei meiner Philetta hatte die UL41 damals ähnliche Symptome. Und die Widerstände um die Endstufe herum werde ich auch noch mal "scharf anschauen" im Sinne von durchmessen. Leider habe ich weder EL41 noch ECC40 vorrätig, um es "mal eben" auszutesten. Ich sollte mir irgendwann vielleicht doch mal ein Röhrenlager zulegen :D

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Viele Grüße!
Ingo :)


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BeitragVerfasst: Mi Sep 11, 2019 12:59 
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Hallo Ingo,

meiner Erfahrung nach reicht ein normales Multimeter völlig aus, um die thermische Gitteremission nachzuweisen, für die ja speziell die EL41 unrühmlich bekannt ist. Ich hatte da schon Werte um 10 Volt !

Was auch noch sein kann: der Ratiokreis könnte leicht verstimmt sein, so daß es auf UKW in den Spitzen zu verzerren anfängt. Ich habe das Gerät jetzt nicht mehr so gut präsent, daß ich sagen könnte, ob da schon die typischen Micro-Bandfilter von Philips drin sind, wie sie in allen späteren Modellgenerationen verbaut sind. Es lohnt sich aber vielleicht mal, den entsprechenden Kern freizulegen, zu erwärmen und mal vorsichtig eine Vierteldrehung in die eine oder andere Richtung zu machen. Oft reicht das schon aus.

Gruß
Holger

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BeitragVerfasst: Mi Sep 11, 2019 14:12 
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Moin Holger,

ja das ist auch meine Erfahrung mit den Multimetern. In einem anderen Forum wurde entsetzt zur Kenntnis genommen, dass ich es wage, mit einem Multimeter am Steuergitter rumzumessen statt mit einem Röhrenvoltmeter. Aber lassen wir das :mrgreen:

Bei der Philetta an der UL41 hatte ich auch Werte um die 11V. Sie klang dafür aber noch erstaunlich gut.

Das mit dem Ratiokreis werde ich beizeiten mal checken.

Ich konnte jetzt mit dem Tischmultimeter keine Gitteremission feststellen. Höchster Wert war 0,02V. Das scheint mir doch recht in Ordnung zu sein.

Mir ist allerdings aufgefallen, dass mit der neuen Röhre das Gerät ganz schön verstimmt ist. NDR2 liegt plötzlich bei ca. 87MHz fast am Anfang der Skala, obwohl auf 89,2 MHz gesendet wird. Mit einer zweiten bestellten ECH42 war der Versatz noch stärker. Nun eine vielleicht dumm anmutende Frage :oops: Original ist eine Valvo mit Metall-Rimlocksockel verbaut. Ich hatte jetzt zwei ECH42 bestellt, die von Telefunken sind und keinen Metall-Rimlock aufweisen, sondern eben "nur" die im Glas eingelassene Nase. Kann das was damit zu tun haben? Als ich das letzte Mal eine ECH42 gewechselt habe, trat das Problem nämlich nicht auf, bzw war der Versatz minimal, das waren aber auch identische Sockel, beide in Metallausführung. Aber hier sind es mehr als 2 MHz Versatz.

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Ingo :)


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BeitragVerfasst: Mi Sep 11, 2019 17:57 
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Die ECH42 ist nicht für UKW-Empfänger entwickelt worden. Sie ist nicht sonderlich gut für UKW geeignet, u.a. weil sie deutlich größere Kapazitäten zwischen den Elektroden hat als spätere UKW-Röhren. Größere Kapazitäten bedeuten aber auch größere Kapazitätstoleranzen. In einem UKW-Oszillator macht sich jedes pF deutlich bemerkbar, daher kommt die verschobene Frequenz bei Deinem Gerät. Um das wieder in Ordnung zu bringen, ist nun ein Abgleich der UKW-Kreise, die mit der ECH42 in Verbindung stehen, nötig.

Lutz


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BeitragVerfasst: Mi Sep 11, 2019 19:58 
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Hallo zusammen,

ich hatte den Uranus 53 auch, hatte ihn mal komplett überholt, habe ihn aber kürzlich verkauft. Egal, jedenfalls kann ich dir (Lichtwicht) sagen, dass das intakte Gerät eine wirklich brüllende Lautstärke erzeugt, bevor es anfängt zu zerren. Überhaupt kein Vergleich zu einer normalen EL84-Eintaktstufe. Wenn sich deiner also anders verhält, liegt etwas im Argen.
Was mir an dem Gerät übrigens missfiel der topfige, "modrige" Klang, der den Lautsprechern zuzuordnen ist.
Mein Modell war übrigens der BD 724A/01 , der noch eine zusätzliche EC 92 vor dem UKW-Teil besaß, also eine Vor-Vorstufe. Vermutlich hatte ein Konkurrenzvergleich in Sachen UKW-Empfindlichkeit Philips zu dieser Verbesserung genötigt. Die EC 92 sitzt dabei auf einem Pertinaxplättchen am Chassis.

Zwei ECH unterschiedlicher Hersteller kann sehr wohl den Oszillator um 2 MHz verstimmen, aber das hat Lutz ja schon ausgeführt.

Ein Digitalmultimeter ist vergleichbar hochohmig wie ein Röhrenvoltmeter. Natürlich kannst du damit am Steuergitter messen. Lass dir kein dummes Zeug einreden :-)

VG Stefan


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BeitragVerfasst: Mi Sep 11, 2019 21:03 
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Hallo Lutz und Stefan,

vielen Dank euch beiden für die Antworten. Ich habe die neue ECH42 jetzt eingebaut und den Oszillator tatsächlich verstimmen können, dass die Skala wieder stimmt. Das ist zum Glück bei diesem Gerät recht einfach, man dreht einfach vorsichtig an dem typischen Philips-Topf-Drehko direkt neben der ECH42, siehe Foto. Ich habe ganz simpel die Skala auf die Position gestellt, an der NDR2 sonst ist und dann vorsichtig den Topf-Drehko verdreht, bis der Sender einwandfrei eingestellt war. So einfach kann es sein. :D Wenngleich es natürlich auch nicht wirklich die eigentliche Vorgehensweise ist ;)

Und es ist schon fast ungewohnt, dass man in den ersten 10min nicht immer am Senderknopf rumfriemeln muss.

Da hier im Haus mein Sohn und meine Frau schon schlafen, verzichte ich jetzt aus gesundheitlichen Gründen :mrgreen: :mrgreen: mal auf den Lautstärketest und verschiebe den auf morgen früh, wenn meine Frau zur Arbeit ist und mein Sohn im Kindergarten. (Ich bin diese Woche noch wegen einer OP krank geschrieben, aber dieses auf dem Sofa rumklucken ist ja sowas von nicht meine Welt :mrgreen: )

Also nochmals, vielen Dank an alle! :danke:


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BeitragVerfasst: So Sep 22, 2019 19:06 
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Heute kaufte ich auf einem Dorfflohmarkt 8 Singles von verschiedenen Interpreten aus den 60er und 70er Jahren. Für insgesamt 3,50 Euro, an zwei verschiedenen Ständen.

Die Platten von der einen Verkäuferin klingen nahezu neuwertig. Kleine Anekdote: In einer Hülle steckte eine falsche Platte. Das war der Verkäuferin offensichtlich sehr peinlich, sie tat völlig schockiert, obwohl ich ihr mehrfach versicherte, dass das bei einem VB-Preis von 50 Cent pro Platte nun wirklich nicht schlimm ist.

Die Platten von der anderen Verkäuferin knisterten und rauschten extrem. Daraufhin reinigte ich sie mit lauwarmem Wasser, etwas Geschirrspülmittel und einer feinen Bürste. Ich war überrascht: Auch diese Platten klingen wieder fast wie neu, bis auf ein paar leise Knackser in dem Bereich, wo der Tonarm aufgesetzt wird.

Lutz


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BeitragVerfasst: So Sep 22, 2019 21:49 
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Ja, schon erstaunlich, was sich so alles in den Rillen an Siff ansammelt über die Jahre.

Glückwunsch zu den Schnäppchen :)

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Ingo :)


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BeitragVerfasst: Do Okt 03, 2019 12:58 
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Jedes Jahr am 3. Oktober ist in unserer Nähe ein Dorfflohmarkt. Die Entfernung dorthin ist bei schönem Wetter optimal für eine Radtour, außerdem kann man die Wege zwischen den einzelnen Ständen, die mitunter einige 100 m betragen, dann schneller zurücklegen.

Dieses Mal fand ich zwei Telefone W48, eines schwarz und das andere elfenbeinfarben, für je 5 Euro. Die Technik ist komplett, das Gehäuse des elfenbeinfarbenen Telefons leicht verschmutzt, aber einwandfrei, bei dem schwarzen ist leider, wie oft, die untere Gehäusekante an den vorderen Ecken abgeplatzt und die Hörerschnur zerfleddert. Aber dieser Preis wäre selbst für einen Ersatzteilspender noch in Ordnung.

Wie in den letzten Jahren auch, fielen mir etliche Autos mit auswärtigen Nummernschildern auf, die durch den ganzen Ort kurvten. Einer davon hatte sich vor zwei Jahren aufgeführt, als gehöre das Dorf ihm (siehe mein Beitrag oben vom 3.10.2017). Diesen habe ich heute wieder gesehen. Was er dieses Mal angestellt hat, weiß ich nicht, aber ein Anbieter schrie ihn an: "Wenn ich hier das Sagen hätte, ich würde Dich aus dem Dorf jagen, Du A........"

Außerdem habe ich auf einer Haushaltsauflösung ein Grundig-Tonbandgerät TK141 mitgenommen. So wie es aussieht, ist mindestens ein Antriebsriemen defekt (habe noch nicht hineingeschaut). Und einen Haufen verschiedene Audio-Kabel und Adapter, Steckernetzteile usw. Einen Nordmende-Farbfernseher mit Chassis F V oder F VI ließ ich stehen, denn ich habe keinen Platz dafür. Solche Fernseher will auch sonst niemand haben, und ohne AV-Anschluss ist sein Gebrauchswert sehr begrenzt. Sollte aber hier jemand Interesse an dem Gerät (mit 42 cm-Bildröhre) haben, kann ich es gerne sicherstellen.

Lutz


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BeitragVerfasst: So Okt 13, 2019 18:37 
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Moin allerseits,

heute besuchte ich zum ersten Mal die Radiobörse in Bad Laasphe. In der E-Bucht hatte ich vor einigen Wochen günstig einen Imperial-FS 1423 ersteigert. Der Anbieter bot eine Übergabe bei der Radiobörse an. Fand ich nett, die Entfernung zur Abholung verkürzte sich dadurch um 70 Kilometer, zudem wollte ich endlich mal einen Radiotrödel besuchen. Heute Vormittag traf ich dort ein. Der Fernseher war optisch fast wie Neuzustand. Das ist wichtig für mich. Mit einem Imperial 1323 im gleichen Gehäuse habe ich meine ersten Fernseh-Erfahrungen gemacht. Meine Eltern besaßen solch einen Fernseher. Diesen habe ich später "zerbastelt". Jetzt kann ich ein bereits überholtes 1323-Chassis einbauen und mit der erhaltenen Kabel-Fernbedienung unseres ersten Fernsehers wieder Fernsehen wie früher schauen. Dafür habe ich genug "Abspielmaterial" auf DVD und Festplatte.

So. Jetzt tauchte ich in die eigentliche Radiobörse ein. Einige Anbieter hatten vor dem Gebäude ihre Stände aufgebaut. Neben etlichen Radios der 50er bis 70er Jahre lagen Einzelteile in diversen Kartons um die Radios herum. Kurzer Check, einige Philips 203U und ein kleiner Hallicafters-Empfänger fand ich interessant. Kleine Geräte, meine Bude ist bereits recht voll.
Ich schaute mich in dem Gebäude um. Im Erdgeschoß wurden viele Schallplatten angeboten. Von ca. 1930er Jahre Schellacks bis 1990er Jahre Vinyl. Kurz die Angebote in den Kisten durchgeflippt. Ein Aha-Effekt stellte sich nicht ein. Gut, wegen Schallplatten bin ich nicht hierher gefahren. Weiter ging es mit Kofferradios der 50er bis 1990er Jahre. Als Jugendlicher wollte ich gerne mit einem Grundig Satelliten oder einen anderen fetten Koffer hören. War nur damals viel zu teuer. Und heute passen die Dinger nicht in mein Beuteschema.

Die üblichen 50er/60er Jahre Röhrenradios wurden angeboten, einige spielten auch. Davon hab ich genug in meiner Sammlung. Alte Grammophone, Plattenspieler und Einbaulaufwerke wurden angeboten. Auch nicht mein Beuteschema. Danach einige Tonbandgeräte. Als nächstes tauchten mehrere Tefifon-Geräte auf. Solo oder eingebaut, zumeist in großen Radiogeräten. Auch nicht so meins. Dazu wurden kistenweise diese Schallbänder angeboten. An einem Stand gab es Fachbücher, Kataloge, Zeitschriften. Ja, einige VERG (Rundfunk-Grosshandels-Kataloge) wären interessant. Aber die aufgerufenen Kurse hierfür schreckten mich eher ab.

Wieder draußen fand ich schnell wieder zu den Einzelteilen und kleineren Geräten. Ein Philips "Kommissbrot" 203U-14 aus tschechischer Philips-Fertigung in optisch sehr gutem Zustand und einen Hallicrafters S38E mit bereits umgebauten Netzteil für 230V konnte ich für zusammen 70,- Euro mitnehmen.

Schilder mit Preisen sah ich fast nicht. Die Anbieter wollten angesprochen werden. Gut für interessante Gespräche.

Viele Grüße


andreas


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BeitragVerfasst: So Okt 13, 2019 19:35 
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andreas1962 hat geschrieben:
Als Jugendlicher wollte ich gerne mit einem Grundig Satelliten oder einen anderen fetten Koffer hören. War nur damals viel zu teuer


...und heute sind sie schon wieder zu teuer. ;-)

Ralf

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Und wenn ich nicht mehr weiter weiß, dreh ich am Oszillatorkreis.


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BeitragVerfasst: Do Okt 17, 2019 9:21 
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Hallo Andres und danke für die recht persönliche Schilderung des Verkaufsangebotes in Bad Laasphe. Ich habe es dieses Jahr nicht auf einen Besuch geschafft. Glückwunsch zur Geräteausbeute!
So ein KW-Empfänger in Röhrentechnik würde mich auch noch reizen.

_________________
Viele Grüße

Frank


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BeitragVerfasst: Do Okt 17, 2019 19:49 
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Wohnort: Salzkotten
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Hallo Frank,

danke für die Antwort. Ja, diese Kurzwellenempfänger habe ich als 10-jähriger nur in den Katalogen von Arlt, Konrad & Co. bewundern dürfen. Wir hatten nicht das Geld für einen Kauf. Gebrauchtgeräte gab es damals kaum und wenn eines angeboten wurde, wurde fast der Neupreis verlangt. So blieben auch die Grundig Satelliten und die Nordmende Globetrotter fern meines Zimmers, welches ich noch mit 2 Brüdern teilen musste. Mein Kosmos Radiomann reichte für den NDR-Lokalsender auf Mittelwelle. Gelegentlich durfte ich die Philips-Philetta oder die Nordmende Transita meiner Eltern ausleihen. So mit 12 Jahren fing ich die Basteleien mit geschenkten Röhrenradios an.

Den Hallicrafters S38E habe ich während der letzten 3 Nachmittage repariert. Ursprünglich läuft das Gerät mit 117V AC, hat keine Netztrennung, dafür den von Volker mal geschilderten "Massebus". Die Röhrenheizfäden sind in Reihe geschaltet, in einem Nebenzweig (die Einweggleichrichterröhre hat einen geteilten Heizfaden) sitzt die Skalenlampe. Naja, eher eine Funzel. Ein kleiner Trenntrafo 230V/215V wurde bereits eingebaut und einige Elkos und Kondensatoren gewechselt.

Ein Probelauf brachte verbrummten Empfang und zeigte Aussetzer am Lautstärkepoti. Die Achse hatte zuviel Spiel. Ich erneuerte einige weitere Kondensatoren, baute die Siebung im Netzteil ein wenig um (laut Röhrendatenblatt darf die 35W4 mit maximal 40µF Kapazität Lade-Elko belastet werden), setzte zur Unterdrückung von Brumm-Modulation einige Abblockkondensatoren ein und baute ein neues Poti mit Ausschalter ein. Damit der originale Bedienknopf wieder passte, habe ich eine Achsverlängerung für das Poti angefertig. Die Röhren zeigten auf dem Funke W19S gute Emmission.

Die Drehkoachsen und die Umlenkrollen für das Skalenseil wurden gereinigt/geölt. Die fehlenden Abschirmbecher für die Oktode 12BE6, Pentode 12BA6, Duodiode/Triode 12AV6 habe ich ersetzt. Erneuter Probelauf. Schon besser. Mit einer 2m Messleitung als Antenne war das Mittelwellenband mit etlichen Sendern gefüllt. Sofort fand ich Absolute Radio auf 1215 KHz. Auch andere bekannte Mittelwellensender ließen sich einstellen. Auch auf Kurzwelle viele BC-Sender, AFU-Stationen und kommerzielle Dienste. Die Empfindlichkeit überraschte mich. Die Trennschärfe auf den Kurzwellenbändern ist nicht so gut. Für Rundfunk allemal ausreichend, für AFU und andere Dienste eher ungünstig. Aber das bekommen erst Empfänger einer ganz anderen Liga besser hin.

Dafür ist der Empfänger recht kompakt, passt dadurch überall hin. Interessant ist die Skala mit den Hinweisen auf die "CD" Conelrad/Civil Defence Frequenzen auf dem Mittelwellenband. Das Bild zeigt das Chassis mit der Skala vor dem Wiedereinbau in das Gehäuse.

Das Philips 203U-14 nehme ich mir später vor.

Viele Grüße


andreas


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Zuletzt geändert von andreas1962 am Fr Okt 18, 2019 17:40, insgesamt 1-mal geändert.
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BeitragVerfasst: Fr Okt 18, 2019 7:34 
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Hallo Andreas,

bitte das Bild auf 800px Breite eindampfen und neu einbinden - danke !

H.

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