Hallo zusammen,
vor über drei Jahren habe ich mich damals an dem Wega 211 versucht, einen statischen Neuabgleich durchzuführen. Geklappt hat es leider nie und habe dann auch aufgegeben. Hier der damalige Thread:
viewtopic.php?t=32673
Jetzt hat es mich aber wieder gepackt und ich habe diesmal den Wobbelgenerator und mein neues (altes) Oszi zur Hilfe genommen.
Ich habe über mehrere Stunden nun auf die optimale Durchlasskurve gewobbelt. Siehe Bild. Die -3db Bandbreite beträgt 180MHz.
Wenn ich mir nun aber die Ratiokurve anschaue, kommt nichts brauchbares. Was ich kann ich tun, um einen optimalen Nullabgleich zu bewerkstelligen?
Im Schnelldurchgang:
- Wobbelsignal eigekoppelt an der ECC85 mithilfe Aufblaskappe
- Oszilloskop Pin2 der EABC80 für Durchlasskurve
- Ratioelko abgelötet
- geringe Wobbelfrequenz
- unterschiedliche HF Amplitude
- Ratiokurve an NF hinter R21 abgenommen
- Verändere ich den Wobelhub, wandern Ratiokurve(n) horizontal, aber eine anstandige Kurve erscheint nie
Wo liegt der Fehler?
Grüße aus dem Odenwald,
Ben
Wega 211 Wobbeln
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Mohnkuh
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Wega 211 Wobbeln
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Grundig4085
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Re: Wega 211 Wobbeln
Hallo Ben,
die Durchlaßkurve sieht doch schon ganz pasabel aus.
Die Ratiokurve muß vor R21 abgenommen werden, hinter R21 liegt der Lautsprecher und damit das gegengekoppelte Signal
für die Endstufe.
Der Ratiofilter stimmt noch nicht ganz, die S-Kurve ist noch etwas unsymmetrisch.
Gruß Stefan
die Durchlaßkurve sieht doch schon ganz pasabel aus.
Die Ratiokurve muß vor R21 abgenommen werden, hinter R21 liegt der Lautsprecher und damit das gegengekoppelte Signal
für die Endstufe.
Der Ratiofilter stimmt noch nicht ganz, die S-Kurve ist noch etwas unsymmetrisch.
Gruß Stefan
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Yamanote
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Re: Wega 211 Wobbeln
Hallo,
hast Du das NF-Signal auch links vom R21 mit einem 100k Widerstand abgegriffen, wie seinerzeit von Peter (glaubnix) beschrieben?
hast Du das NF-Signal auch links vom R21 mit einem 100k Widerstand abgegriffen, wie seinerzeit von Peter (glaubnix) beschrieben?
Viele Grüße,
Günter
Günter
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Mohnkuh
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Re: Wega 211 Wobbeln
Danke für eure Hilfe. Ich hatte schion an diversen Punkten die Ratiokurve versucht sichbar zu machen, auch über den 100k Widerstand. Allerdings kann ich jetzt gar nicht mehr sagen, was dort zu sehen war. Ich hatte zuletzt dann mittels Mikroamperemeter wie von Peter eingezeichnet den Nulldurchgang eingestellt und das Ergebnis war brauchbar, wenn auch nicht ideal.
Was mir auch noch unklar ist:
Durch Eindrehen des Sekundärkreises wird die Durchlasskurve ja wieder etwas verstimmt.
Stelle ich dann mithilfe des Primärkreises auf eine ordentliche Durchlasskurve? Oder auf eine symmetrische Ratiokurve? Ich habe auch schon gelesen, das wenn die Ratiokurve symmetrisch ist, die Durchlasskurve nicht mehr symmetrisch ist.
Diese Fragen konnte ich mir noch nicht beantworten, da ich die Ratiokurve noch nicht sichtbar machen konnte.
Gruß Ben
Was mir auch noch unklar ist:
Durch Eindrehen des Sekundärkreises wird die Durchlasskurve ja wieder etwas verstimmt.
Stelle ich dann mithilfe des Primärkreises auf eine ordentliche Durchlasskurve? Oder auf eine symmetrische Ratiokurve? Ich habe auch schon gelesen, das wenn die Ratiokurve symmetrisch ist, die Durchlasskurve nicht mehr symmetrisch ist.
Diese Fragen konnte ich mir noch nicht beantworten, da ich die Ratiokurve noch nicht sichtbar machen konnte.
Gruß Ben
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Yamanote
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Re: Wega 211 Wobbeln
Hallo Ben,
Du drehst an beiden Kernen, bis sowohl die Durchlaßkurve als auch die S-Kurve passen. Im Idealfall sind dann beide Kurven symmetrisch, in der Praxis gibts aber oft zumindest kleinere Abweichungen. Wenn Du das Signal ganz am Anfang vom ZF-Zug oder sogar am UKW-Tuner einspeist, beeinflussen natürlich auch alle anderen Filterkurven das Endergebnis am Ratiodetektor.
Ich hatte hier mal ein wenig zum UKW ZF-Abgleich geschrieben:
viewtopic.php?t=34483
Wie hast Du denn jetzt die S-Kurve am unsymmetrischen Ratiodetektor aufgenommen, mit zwei Oszikanälen in Differenzschaltung, oder mit einem Differenzmeßkopf? Letzterer liefert das beste Ergebnis. Der NF-Abgriff erfolgt mit einem 100k Widerstand am von Peter bezeichneten Punkt, die genaue Anleitung zur Messung hatte ich ja schon mal verlinkt:
https://www.radio-benzel.de/abgleich-de ... detektors/
Du drehst an beiden Kernen, bis sowohl die Durchlaßkurve als auch die S-Kurve passen. Im Idealfall sind dann beide Kurven symmetrisch, in der Praxis gibts aber oft zumindest kleinere Abweichungen. Wenn Du das Signal ganz am Anfang vom ZF-Zug oder sogar am UKW-Tuner einspeist, beeinflussen natürlich auch alle anderen Filterkurven das Endergebnis am Ratiodetektor.
Ich hatte hier mal ein wenig zum UKW ZF-Abgleich geschrieben:
viewtopic.php?t=34483
Wie hast Du denn jetzt die S-Kurve am unsymmetrischen Ratiodetektor aufgenommen, mit zwei Oszikanälen in Differenzschaltung, oder mit einem Differenzmeßkopf? Letzterer liefert das beste Ergebnis. Der NF-Abgriff erfolgt mit einem 100k Widerstand am von Peter bezeichneten Punkt, die genaue Anleitung zur Messung hatte ich ja schon mal verlinkt:
https://www.radio-benzel.de/abgleich-de ... detektors/
Viele Grüße,
Günter
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Re: Wega 211 Wobbeln
Hallo Günther,
das ist wohl des Rätsels Lösung. Differenzmesskopf bzw. Differenzbeschaltung. Habe es wie in Jogis ZF-Abgleichanleitung einfach mit einem 10:1 Tastkopf abgenommen, was ja offensichtlich beim unsymmetrischen Ratiodetektor nicht so funktioniert. Leider ist das darin gar nicht anders beschrieben.
Hier stehe ich trotzdem noch auf dem Schlauch. Differenzmesskopf habe ich nicht. Benötige ich für die Differenzbeschaltung ein 4-Kanal Oszilloskop? Ein Kanal vom 2-Kanal Oszi ist ja schon für die x-Ablenkung vom Wobbler belegt.
das ist wohl des Rätsels Lösung. Differenzmesskopf bzw. Differenzbeschaltung. Habe es wie in Jogis ZF-Abgleichanleitung einfach mit einem 10:1 Tastkopf abgenommen, was ja offensichtlich beim unsymmetrischen Ratiodetektor nicht so funktioniert. Leider ist das darin gar nicht anders beschrieben.
Hier stehe ich trotzdem noch auf dem Schlauch. Differenzmesskopf habe ich nicht. Benötige ich für die Differenzbeschaltung ein 4-Kanal Oszilloskop? Ein Kanal vom 2-Kanal Oszi ist ja schon für die x-Ablenkung vom Wobbler belegt.
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Yamanote
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Re: Wega 211 Wobbeln
Hallo Ben,
die Anleitung beim Jogi funktioniert nur beim symmetrischen Ratiodetektor, einfach das Signal abgreifen und mit Massebezug messen klappt beim asymmetrischen Ratiodetektor nicht. Allerdings haben die meisten Radios einen asymmetrischen Ratiodetektor, mit der EABC80 ist das auch nicht anders möglich.
Ich verwende zum Wobbeln ein Zweikanal-Digitaloszilloskop, das zusätzlich noch einen externen Triggereingang hat. Der bekommt das Syncsignal vom Funktionsgenerator im Sweepmodus. Am Kanal 1 hab ich einen normalen Tastkopf für die Durchlaßkurve und am Kanal 2 den Differenztastkopf für die S-Kurve angeschlossen. So kann ich beide Kurven gleichzeitig am Bildschirm darstellen.
PS: Auf der Benzel Seite gibts auch eine Anleitung für den Selbstbau eines Differenztastkopfes.
die Anleitung beim Jogi funktioniert nur beim symmetrischen Ratiodetektor, einfach das Signal abgreifen und mit Massebezug messen klappt beim asymmetrischen Ratiodetektor nicht. Allerdings haben die meisten Radios einen asymmetrischen Ratiodetektor, mit der EABC80 ist das auch nicht anders möglich.
Ich verwende zum Wobbeln ein Zweikanal-Digitaloszilloskop, das zusätzlich noch einen externen Triggereingang hat. Der bekommt das Syncsignal vom Funktionsgenerator im Sweepmodus. Am Kanal 1 hab ich einen normalen Tastkopf für die Durchlaßkurve und am Kanal 2 den Differenztastkopf für die S-Kurve angeschlossen. So kann ich beide Kurven gleichzeitig am Bildschirm darstellen.
PS: Auf der Benzel Seite gibts auch eine Anleitung für den Selbstbau eines Differenztastkopfes.
Viele Grüße,
Günter
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