Moin,
Ob das funktioniert, ich weiß es nicht:
https://fremo-hemsbach.de/Netz/Netzspannung_01.htm
Als Elektriker halte ich es auch noch sehr bedenklich.
Das hier verwendet 2 Trafos:
https://friedrich-messtechnik.de/bauanl ... o-eigenbau
Allerdings ist der Strom nicht sonderlich hoch.
Spannungsreduzierung 230V->220V
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docralle
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Tubeandy
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Re: Spannungsreduzierung 230V->220V
Das funktioniert einwandfrei, von dem Aufbau mal abgesehen 
Grüße
Andy
Andy
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olli0371
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Re: Spannungsreduzierung 230V->220V
Hi,
sowas habe ich auch schonmal in einen Receiver eingebaut. Funktioniert.
Gruß
Oliver
sowas habe ich auch schonmal in einen Receiver eingebaut. Funktioniert.
Gruß
Oliver
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röhrenradiofreak
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Re: Spannungsreduzierung 230V->220V
Wie meine Vorredner schon schrieben, funktioniert die Schaltung im ersten Link bestens. Hier (in meinem Beitrag vom 4. April 2018) hatte ich eine fast identische Schaltung vorgestellt:
viewtopic.php?p=251973
Die Sekundärwicklung des Trafos muss für einen Strom entsprechend der Stromaufnahme des zu versorgenden Gerätes bemessen sein. Wenn also beispielsweise ein Röhrenradio mit einer Stromaufnahme von 0,3A versorgt werden soll, muss der Trafp für eben diesen Ausgangsstrom bemessen sein, das entspricht bei einem 9V-Trafo einer Nennleistung von nur 2,7W. Auch wenn man Reserven einkalkuliert, kann der Trafo also viel kleiner sein als der Netztrafo des zu versorgenden Gerätes.
Einen Modellbahntrafo würde ich nicht verwenden. Manche Modellbahnen, z.B. Fleischmann und Trix, laufen mit Gleichstrom. Damit würde die Schaltung nicht funktionieren. Der Aufbau wäre eher eine Bastelei als fachgerecht, und eine Modellbahnanlage ihres Trafos zu berauben, werden Modellbahnfäns nicht unbedingt gut finden.
Für die elektrische Sicherheit muss man den Trafo berührungsgeschützt einbauen, also in ein geeignetes Gehäuse oder direkt in das zu versorgende Gerät, und am Eingang eine Sicherung mit passendem Wert vorsehen.
Die Heizspannung der Röhren ist das Kriterium dafür, um wieviel die Nezuspannung reduziert werden muss. Die E-Röhren haben eine Heizspannung von nomial 6.3V. Diese sollte mit einer Toleranz von +/- 5 bis 7% eingehalten werden. Dabei sind zwei Dinge zu berücksichtigen:
- Die Netzspannung kann um bis zu 10% über oder unter der Netzspannung liegen. In der Praxis zut sie das selten, meist liegt sie zwischen 220 und 240V.
- Viele Multimeter haben vor allem bei Wechselspannungsmessung erschreckend große Messfehler. Vor einigen Jahren habe ich die Heizspannung eines Röhrenradios mit 8 verschiedenen Multimetern gemessen. Die Tatsä#chliche Heizspannung lag bei 6,38V. Die verschienen Multimeter zeigten zwischen 5,8V und 7,8V an! Mit so einem Messgerät die Heizspannung auf Einhaltung der Toleranz zu kontrollieren, macht überhaupt keinen Sinn.
Die Schaltung im zweiten Link ist nicht für die Reduzierung der Netzspannung von 230 auf 220 V gedacht, sondern für einen anderen Zweck.
Lutz
viewtopic.php?p=251973
Die Sekundärwicklung des Trafos muss für einen Strom entsprechend der Stromaufnahme des zu versorgenden Gerätes bemessen sein. Wenn also beispielsweise ein Röhrenradio mit einer Stromaufnahme von 0,3A versorgt werden soll, muss der Trafp für eben diesen Ausgangsstrom bemessen sein, das entspricht bei einem 9V-Trafo einer Nennleistung von nur 2,7W. Auch wenn man Reserven einkalkuliert, kann der Trafo also viel kleiner sein als der Netztrafo des zu versorgenden Gerätes.
Einen Modellbahntrafo würde ich nicht verwenden. Manche Modellbahnen, z.B. Fleischmann und Trix, laufen mit Gleichstrom. Damit würde die Schaltung nicht funktionieren. Der Aufbau wäre eher eine Bastelei als fachgerecht, und eine Modellbahnanlage ihres Trafos zu berauben, werden Modellbahnfäns nicht unbedingt gut finden.
Für die elektrische Sicherheit muss man den Trafo berührungsgeschützt einbauen, also in ein geeignetes Gehäuse oder direkt in das zu versorgende Gerät, und am Eingang eine Sicherung mit passendem Wert vorsehen.
Die Heizspannung der Röhren ist das Kriterium dafür, um wieviel die Nezuspannung reduziert werden muss. Die E-Röhren haben eine Heizspannung von nomial 6.3V. Diese sollte mit einer Toleranz von +/- 5 bis 7% eingehalten werden. Dabei sind zwei Dinge zu berücksichtigen:
- Die Netzspannung kann um bis zu 10% über oder unter der Netzspannung liegen. In der Praxis zut sie das selten, meist liegt sie zwischen 220 und 240V.
- Viele Multimeter haben vor allem bei Wechselspannungsmessung erschreckend große Messfehler. Vor einigen Jahren habe ich die Heizspannung eines Röhrenradios mit 8 verschiedenen Multimetern gemessen. Die Tatsä#chliche Heizspannung lag bei 6,38V. Die verschienen Multimeter zeigten zwischen 5,8V und 7,8V an! Mit so einem Messgerät die Heizspannung auf Einhaltung der Toleranz zu kontrollieren, macht überhaupt keinen Sinn.
Die Schaltung im zweiten Link ist nicht für die Reduzierung der Netzspannung von 230 auf 220 V gedacht, sondern für einen anderen Zweck.
Lutz
Zuletzt geändert von röhrenradiofreak am Mi Mär 11, 2026 13:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Spannungsreduzierung 230V->220V
Der Autor in dem 1. Link hat die bekannte Schaltung mit ca. 9 Volt Trafo benutzt um die Eingangsspannung seiner historischen Modellbahntrafos zu reduzieren, ganz ähnlich wie bei einem Dampfradio.
Es wundert mich ein wenig dass die Modellbahntrafos mit einer doch recht deutlich erhöhten Leerlauf-Stromaufnahme und Erwärmung auf die 230V Netzspannung reagieren? Überhaupt finde ich teils über 100 mA Leerlauf recht viel, auch wenn es sicherlich einen erheblichen Blindstromanteil gibt.
Es wundert mich ein wenig dass die Modellbahntrafos mit einer doch recht deutlich erhöhten Leerlauf-Stromaufnahme und Erwärmung auf die 230V Netzspannung reagieren? Überhaupt finde ich teils über 100 mA Leerlauf recht viel, auch wenn es sicherlich einen erheblichen Blindstromanteil gibt.
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Re: Spannungsreduzierung 230V->220V
Dann habe ich den Text im Link zu schnell überflogen.
Eine Leerlaufstromaufnahme von 100mA oder mehr spricht nicht für eine ordentliche Dimensionierung des Trafos. Auch wenn der größte Teil davon Blindstrom ist, bleibt je nach Gleichsromwiderstand der Primärwicklung und Ummagnetisierungsverlusten im Eisenkern einer Verlustleistung von mehreren Watt.
Aber bleiben wir beim Thema: die Schaltung eignet sich gut dafür, die Netzspannung für Röhrenradios und andere Geräte abzusenken.
Lutz
Eine Leerlaufstromaufnahme von 100mA oder mehr spricht nicht für eine ordentliche Dimensionierung des Trafos. Auch wenn der größte Teil davon Blindstrom ist, bleibt je nach Gleichsromwiderstand der Primärwicklung und Ummagnetisierungsverlusten im Eisenkern einer Verlustleistung von mehreren Watt.
Aber bleiben wir beim Thema: die Schaltung eignet sich gut dafür, die Netzspannung für Röhrenradios und andere Geräte abzusenken.
Lutz