Also, nicht jeder Frequenzzähler hat die nötige Empfindlichkeit am Eingang, und es wird nötig sein, vor Ort mit verschiedenen Koppel-Spulen zu experimentieren. Ich würde mal mit 8 Windungen beginnen, die du einfach Windung neben Windung auf einen normalen Bleistift oder Kugelschreiber wickelst. Danach die Spule vom Bleistift vorsichtig abziehen, und die beiden Anschlüsse über zwei kurze (!!) Litze-Adern mit dem Anschluss des Frequenzzählers verbinden. Das Anschluss-Käbelchen würde ich nicht länger als 20 cm machen.
Kurzwelle ist von 3 MHz bis 30 MHz frequenzmäßig ein weites Feld, und deshalb habe ich für mich eine universelle Lösung gesucht und gefunden.
Lies doch mal diesen Thread zu deiner Frage wegen der Koppelspule:
viewtopic.php?t=33263
Der in dem Thread beschriebene selbstgebaute "induktive HF-Suchkopf" ist im Prinzip nichts anderes als die angesprochene Spule, allerdings mit einem anschließenden kleinen 2-Tranistor-Verstärker, damit das aufgefangene Signal die nötige Amplitude bekommt, um auch den Eingang unempfindlicher Frequenzzähler triggern zu können.
Noch zu deiner Frage, ob man eine Art "VU-Meter" selber bauen könne.
Ja, das geht. Aber auch hierfür wird wahrscheinlich ein voraussichtlich zweistufiger Transistorverstärker nötig werden, denn solche Instrumente, wie du eines gezeigt hast, sprechen typischerweise auf Milliampere an - und nicht auf Mikroampere. Ich werde bei Gelegenheit mal suchen, ob ich eine bewährte Schaltung wiederfinde.
Bis ich die gefunden habe, kannst du versuchsweise das Drehspulinstrument in die Leitung zum Lautsprecher einschleifen (also so dass Lautsprecher und Instrument in Serie geschaltet sind) und zusätzlich das Instrument mit einer Germaniumdiode (AA112) überbrücken (also die Diode direkt an die beiden Pole des Instruments anlöten, sprich parallel zum Instrument schalten). Sollte der Ausschlag des Zeigers nun in die falsche Richtung gehen (nach links), dann die Diode umpolen. Ob das klappt? Ich garantiere nicht dafür, aber einen Versuch ist es wert.
Gruß
Georg