Hallo zusammen,
ich möchte euch gerne einmal um Rat fragen, da ich bei der Reparatur eines Radios gerade an einem Punkt angekommen bin, bei dem ich nicht so recht weiterkomme.
Zunächst einmal, was ich bisher gemacht habe:
Alle Röhren überprüft. Dabei mussten die ECH81 und beide EL12 ersetzt werden.
Anschließend alle Kondensatoren und Elkos getauscht.
Eine neue Netzzuleitung angelötet.
Den defekten Sicherungshalter ausgebohrt und anschließend wieder fachgerecht angenietet.
Dann gab es noch ein weiteres Problem: Bei der 240-V-Stellung am Trafo hatte jemand bei der Zuleitung den Kupferdrahtlack nicht entfernt. Deshalb hatte ich mich zunächst gewundert, warum das Radio bei 240 V überhaupt keine Spannung bekam. Das habe ich inzwischen behoben.
Nun habe ich das Gerät langsam über einen Stelltrafo hochgefahren.Ab ca. 150–160 V tritt jedoch ein deutlich wahrnehmbares, hochfrequentes Pfeifen auf. Je weiter ich die Spannung erhöhen würde, desto stärker wird das Geräusch. Bloß habe bei 150/160 Volt aufgehört, wo dass Geräusch kam.
Das Interessante ist, dass das Pfeifen meiner Meinung nach nicht aus den Lautsprechern, sondern direkt vom Chassis kommt. Es tritt außerdem unabhängig davon auf, ob UKW, LW, MW oder der Ortssender eingestellt ist.
Im Gerät sind noch die beiden originalen Selen-Brückengleichrichter verbaut. Daher wäre meine Frage, ob diese möglicherweise für das Pfeifen verantwortlich sein könnten?
Oder habt ihr noch andere Ideen, wo ich bei der Fehlersuche ansetzen könnte?
Ich wäre für jeden Hinweis bzw. Erfahrungswert sehr dankbar.
Grundig 5010 hochfrequentes pfeifen
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hamlet00
- Philetta

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holger66
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Re: Grundig 5010 hochfrequentes pfeifen
Ob das Pfeifgeräusch nun wirklich NICHT aus den Lautsprechern kommt, kannst Du prüfen, indem Du einen wirklich dicken Widerstand (ich nähme 10 Ohm 5 Watt) über den Lautsprecherausgang lötest und dann testest. Wenn das Geräusch dann immer noch auftritt, kommt es tatsächlich aus dem Chassis selber.
In dem Fall würde ich denn mal davon ausgehen, daß sich eine wilde Schwingung im Nf-Teil ergibt, sobald eine bestimmte Spannung erreicht ist - die wiederum auf ein "Verlöterli" (Lötfehler) beim Kondensatortausch hindeutet, und zwar entweder in der Nf-Vorstufe, in der Phasendrehstufe oder in der Endstufe selbst.
Oder zwei Drähtchen, die sich berühren, dies aber nicht sollten. Oder umgekehrt. Oder eine miese ECC40, diese Type ist recht anfällig.
Eventuell ändert sich das Geräusch je nach Stellung des LS-Reglers und der Klangpotis ? Dann wäre in deren Umfeld verschärft nach einem Fehler zu suchen.
Der Selengleichrichter ist unverdächtig, sind da nicht sowieso zwei drin mit je zwei Dioden ? Wenn die ausgegebene Gleichspannung den Planwert ungefähr erreicht und die Dinger nicht heiß werden, kann man sie auch im Gerät belassen.
H.
In dem Fall würde ich denn mal davon ausgehen, daß sich eine wilde Schwingung im Nf-Teil ergibt, sobald eine bestimmte Spannung erreicht ist - die wiederum auf ein "Verlöterli" (Lötfehler) beim Kondensatortausch hindeutet, und zwar entweder in der Nf-Vorstufe, in der Phasendrehstufe oder in der Endstufe selbst.
Oder zwei Drähtchen, die sich berühren, dies aber nicht sollten. Oder umgekehrt. Oder eine miese ECC40, diese Type ist recht anfällig.
Eventuell ändert sich das Geräusch je nach Stellung des LS-Reglers und der Klangpotis ? Dann wäre in deren Umfeld verschärft nach einem Fehler zu suchen.
Der Selengleichrichter ist unverdächtig, sind da nicht sowieso zwei drin mit je zwei Dioden ? Wenn die ausgegebene Gleichspannung den Planwert ungefähr erreicht und die Dinger nicht heiß werden, kann man sie auch im Gerät belassen.
H.
UKW: Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe.....