Grundig 4004W mit der El12
-
hamlet00
- Capella

- Beiträge: 32
- Registriert: Sa Apr 11, 2026 18:53
- Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Grundig 4004W mit der El12
Hallo,
ich bin mir unschlüssig mit dem Kondensator. Also im Schaltplan finde ich keinen mit 5 uF nur 0.5 uF. ich denke eher da ist der Punkt mit der Zeit verschwunden und ist 0.5 uF oder ?
Anbei einmal ein Foto.
Und hat jemand zufällig ein Foto von dem Sicherungshalter deren Verkabelung ? Ich frage deshalb weil dort das schwarze Kabel welches Richtung Netzkabel bzw wo das Netzkabel mit drauf geht abgetrennt war/ist.
ich bin mir unschlüssig mit dem Kondensator. Also im Schaltplan finde ich keinen mit 5 uF nur 0.5 uF. ich denke eher da ist der Punkt mit der Zeit verschwunden und ist 0.5 uF oder ?
Anbei einmal ein Foto.
Und hat jemand zufällig ein Foto von dem Sicherungshalter deren Verkabelung ? Ich frage deshalb weil dort das schwarze Kabel welches Richtung Netzkabel bzw wo das Netzkabel mit drauf geht abgetrennt war/ist.
Sie haben keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
-
Yamanote
- Siemens D-Zug

- Beiträge: 876
- Registriert: Sa Jan 21, 2017 21:25
- Kenntnisstand: Grundkenntnisse (ohmische Gesetz etc.)
-
hamlet00
- Capella

- Beiträge: 32
- Registriert: Sa Apr 11, 2026 18:53
- Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Re: Grundig 4004W mit der El12
Anbei noch Bilder zwecks des abgetrennten Kabels bzw Leitung.
Sie haben keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
-
röhrenradiofreak
- Geographik

- Beiträge: 10625
- Registriert: Do Dez 27, 2007 23:19
- Kenntnisstand: Sehr gute Kenntnisse (Hobby)
- Wohnort: östliches Niedersachsen
Re: Grundig 4004W mit der El12
Der Kondensator hat 0,5µF. Ein Kondensator mit 5 µF und einer Spannungsfestigkeit von 1500V wäre riesig.
Auf dem Bild, wo das gelöste Kabel auf Deinem Finger liegt, sieht man oberhalb eine Lötöse, an der zwar Lötzinn, aber kein Kabel dran ist (jedenfalls sieht es auf dem Foto so aus). Könnte es von der Lage her und auch schaltungsmäßig dorthin gehören?
Lutz
Auf dem Bild, wo das gelöste Kabel auf Deinem Finger liegt, sieht man oberhalb eine Lötöse, an der zwar Lötzinn, aber kein Kabel dran ist (jedenfalls sieht es auf dem Foto so aus). Könnte es von der Lage her und auch schaltungsmäßig dorthin gehören?
Lutz
Sie haben keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
-
hamlet00
- Capella

- Beiträge: 32
- Registriert: Sa Apr 11, 2026 18:53
- Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Re: Grundig 4004W mit der El12
Hallo,
da gehört das 240V Leitung vom Trafo hin.
Am Sicherungshalter wäre die einzigste Option. Aber da bin ich definitiv unschlüssig.
Denn Schaltungstechnisch würde es von der Netzleitung dann an den Punkt wo das schwarze Kabel auch dran ist gehen zur feinsicherung und dann von der rechten Seite zur Auswahl wo man zwischen 110-240 Volt wählt was Richtung Trafo geht.
da gehört das 240V Leitung vom Trafo hin.
Am Sicherungshalter wäre die einzigste Option. Aber da bin ich definitiv unschlüssig.
Denn Schaltungstechnisch würde es von der Netzleitung dann an den Punkt wo das schwarze Kabel auch dran ist gehen zur feinsicherung und dann von der rechten Seite zur Auswahl wo man zwischen 110-240 Volt wählt was Richtung Trafo geht.
-
röhrenradiofreak
- Geographik

- Beiträge: 10625
- Registriert: Do Dez 27, 2007 23:19
- Kenntnisstand: Sehr gute Kenntnisse (Hobby)
- Wohnort: östliches Niedersachsen
Re: Grundig 4004W mit der El12
Im Schaltplan sind die Kabelfarben nicht angegeben, und auch nicht, was an der rechten Seite ist. Dazu kann ich deshalb nichts sagen.
Laut Schaltplan geht das Netzkabel an den 2-poligen Netzschalter. Von dort aus führt ein Kabel direkt (oder vielleicht über eine Lötöse auf der Spannungsumschalter/Sicherungshalter-Platte) zum 0 Volt-Anschluss der Netztrafo-Primärwicklung. Vom anderen Pol des Netzschalters führt ein Kabel zur Sicherung, der andere Anschluss der Sicherung ist mit dem Spannungswähler verbunden. Wenn dieser Bereich des Radios nicht verbastelt ist, kann man das alles nachmessen und/oder optisch verfolgen und findet dann, welche Verbindung fehlt.
Lutz
Laut Schaltplan geht das Netzkabel an den 2-poligen Netzschalter. Von dort aus führt ein Kabel direkt (oder vielleicht über eine Lötöse auf der Spannungsumschalter/Sicherungshalter-Platte) zum 0 Volt-Anschluss der Netztrafo-Primärwicklung. Vom anderen Pol des Netzschalters führt ein Kabel zur Sicherung, der andere Anschluss der Sicherung ist mit dem Spannungswähler verbunden. Wenn dieser Bereich des Radios nicht verbastelt ist, kann man das alles nachmessen und/oder optisch verfolgen und findet dann, welche Verbindung fehlt.
Lutz
-
Bernhard W
- Siemens D-Zug

- Beiträge: 960
- Registriert: Do Nov 17, 2011 23:30
- Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
- Wohnort: Mannheim
Re: Grundig 4004W mit der El12
Wenn ich die Fotos richtig interpretiere, führt die unterbrochene schwarze Ader über den dünneren Isolierschlauch zum Netzschalter. Durch diesen dünneren Isolierschlauch läuft auch die schwarze Ader zwischen Netztrafo und Schalter.
Damit müsste die unterbrochene Ader direkt mit der Netzleitung verbunden werden.
Ohne Gewähr die Farben mehrerer Netztrafos von Grundig aus dieser Zeit:
Primär:
0 V - schwarz
110 V - rot
125 V - blau
220 V - grau
240 V - weiß (sofern vorhanden)
Sekundär 1 (ca. 220 V): rosa - rosa (etwas unterschiedliche Spannungen, je nach Trafo bzw. Gerät)
Sekundär 2 (6,3 V): blau - blau
Bernhard
Damit müsste die unterbrochene Ader direkt mit der Netzleitung verbunden werden.
Ohne Gewähr die Farben mehrerer Netztrafos von Grundig aus dieser Zeit:
Primär:
0 V - schwarz
110 V - rot
125 V - blau
220 V - grau
240 V - weiß (sofern vorhanden)
Sekundär 1 (ca. 220 V): rosa - rosa (etwas unterschiedliche Spannungen, je nach Trafo bzw. Gerät)
Sekundär 2 (6,3 V): blau - blau
Bernhard
-
Bernhard W
- Siemens D-Zug

- Beiträge: 960
- Registriert: Do Nov 17, 2011 23:30
- Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
- Wohnort: Mannheim
Re: Grundig 4004W mit der El12
Der Grundig 4004W mit der EL12 müsste den Netztrafo nach Grundig Bauvorschrift 96/10 enthalten.
Zur BV 96/10 habe ich in meinen Unterlagen folgende Info gefunden.
Bernhard
Zur BV 96/10 habe ich in meinen Unterlagen folgende Info gefunden.
Bernhard
Sie haben keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
-
hamlet00
- Capella

- Beiträge: 32
- Registriert: Sa Apr 11, 2026 18:53
- Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Re: Grundig 4004W mit der El12
Der Grundig 96/10 ist verbaut.
Also ich hoffe mein Gedanke ist jetzt nicht falsch und zwar habe ich die Leitung ausgeklinkelt, die unterbrochene/abgezweigte Leitung ist mit dem L verbunden.
Am Sicherungshalter war ein Draht abgeschnitten, wenn mein Gedankengang nicht komplett verkehrt ist, müsste die da drauf gelötet werden oder ?
Also geht es von dem Netzstecker zu dem schwarzen Draht, dann über die Sicherung ?
Also ich hoffe mein Gedanke ist jetzt nicht falsch und zwar habe ich die Leitung ausgeklinkelt, die unterbrochene/abgezweigte Leitung ist mit dem L verbunden.
Am Sicherungshalter war ein Draht abgeschnitten, wenn mein Gedankengang nicht komplett verkehrt ist, müsste die da drauf gelötet werden oder ?
Also geht es von dem Netzstecker zu dem schwarzen Draht, dann über die Sicherung ?
Sie haben keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
-
Bernhard W
- Siemens D-Zug

- Beiträge: 960
- Registriert: Do Nov 17, 2011 23:30
- Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
- Wohnort: Mannheim
Re: Grundig 4004W mit der El12
Hallo hamlet00,
einen detaillierten Verdrahtungs- oder Aufbauplan, wie er in der Fertigung benutzt wurde, habe ich nicht, auch kein Vergleichsgerät.
Die Verbindungen musst du am Gerät selbst verfolgen und mit dem Schaltplan vergleichen.
Als Stütze kannst du im Schaltplan die Farben der Adernisolationen und ggf. die Lötstützpunkte ergänzen und eventuell, ob der Leiter aus Volldraht oder aus Litze besteht.
Bernhard
einen detaillierten Verdrahtungs- oder Aufbauplan, wie er in der Fertigung benutzt wurde, habe ich nicht, auch kein Vergleichsgerät.
Die Verbindungen musst du am Gerät selbst verfolgen und mit dem Schaltplan vergleichen.
Als Stütze kannst du im Schaltplan die Farben der Adernisolationen und ggf. die Lötstützpunkte ergänzen und eventuell, ob der Leiter aus Volldraht oder aus Litze besteht.
Bernhard
-
hamlet00
- Capella

- Beiträge: 32
- Registriert: Sa Apr 11, 2026 18:53
- Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Re: Grundig 4004W mit der El12
Hallo,
das Problem mit dem Trafo habe ich gelöst. Jetzt habe ich noch ein Brummen, das Lautstärke unabhängig ist, es ist immer da ob ich komplett leise oder laut drehe, bleibt immer gleich laut.
Ich habe alle Röhren schon gegen neue ausgetauscht, da ich dachte gut eventuell macht eine Röhre Probleme, leider keine Abhilfe geschaffen.
Also laut Frequenzmesser soll es ein 100 HZ brummen sein.
Ich messe die Spannungen im Moment mit 120 Volt begrenzung durch den Trenntrafo. An den Röhren sind soweit die Spannungen an der EL12 und an anderen Röhren in Ordnung, wenn man das runter rechnet für 120 Volt.
Habe auch mittlerweile alle Widerstände geprüft, die sind alle in Ordnung.
Habt ihr Ideen wo dass herkommen kann ?
das Problem mit dem Trafo habe ich gelöst. Jetzt habe ich noch ein Brummen, das Lautstärke unabhängig ist, es ist immer da ob ich komplett leise oder laut drehe, bleibt immer gleich laut.
Ich habe alle Röhren schon gegen neue ausgetauscht, da ich dachte gut eventuell macht eine Röhre Probleme, leider keine Abhilfe geschaffen.
Also laut Frequenzmesser soll es ein 100 HZ brummen sein.
Ich messe die Spannungen im Moment mit 120 Volt begrenzung durch den Trenntrafo. An den Röhren sind soweit die Spannungen an der EL12 und an anderen Röhren in Ordnung, wenn man das runter rechnet für 120 Volt.
Habe auch mittlerweile alle Widerstände geprüft, die sind alle in Ordnung.
Habt ihr Ideen wo dass herkommen kann ?
-
Bernhard W
- Siemens D-Zug

- Beiträge: 960
- Registriert: Do Nov 17, 2011 23:30
- Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
- Wohnort: Mannheim
Re: Grundig 4004W mit der El12
Brummen unabhängig von der Lautstärke: Dann ist die Ursache nach dem Lautstärke-Potentiometer zu suchen.hamlet00 hat geschrieben: Sa Okt 31, 2026 19:58 ... Jetzt habe ich noch ein Brummen, das Lautstärke unabhängig ist, es ist immer da ob ich komplett leise oder laut drehe, bleibt immer gleich laut.
Ich habe alle Röhren schon gegen neue ausgetauscht, da ich dachte gut eventuell macht eine Röhre Probleme, leider keine Abhilfe geschaffen.
Also laut Frequenzmesser soll es ein 100 HZ brummen sein.
Ich messe die Spannungen im Moment mit 120 Volt begrenzung durch den Trenntrafo. An den Röhren sind soweit die Spannungen an der EL12 und an anderen Röhren in Ordnung, wenn man das runter rechnet für 120 Volt...
Brummen mit 100 Hz: das ist damit keine Einstreuung in eine ungeschirmte Leitung, sondern stammt von der Versorgungsspannung.
Was meinst du mit "120 V Begrenzung"? (Versorgung mit 120 V, Netzteil eingestellt auf 125 V?)
Bei sehr starker Unterversorgung weichen die Arbeitspunkte der Röhren sehr stark vom Soll ab und können in nichtlinearen Bereichen liegen. Auch die Brummkompensation über die Zusatzwicklung des Ausgangsübetragers wird dann nicht optimal kompensieren.
Zur Reduktion des 100-Hz-Brummens tragen mehrere Bauteile bei:
- die beiden großen Kondensatoren 50 µF; ca. 400 V (Kapazität und innerer Serienwiderstand sind wichtig)
- Ausgangsübetrager mit Kompensationswicklung (falsch angeschlossen oder Arbeitspunkte der Röhren zu stark abweichend)
- der Kondensator 0,5 µF; 500 V; Keramik vor der Rückkoppelwicklung (gebrochen?). Der darf auch etwas höhere Kapazität aufweisen.
Bernhard
-
hamlet00
- Capella

- Beiträge: 32
- Registriert: Sa Apr 11, 2026 18:53
- Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Re: Grundig 4004W mit der El12
Hallo,
Mit der 120-V-Begrenzung meinte ich, dass ich das Gerät zunächst über den Stelltransformator mit reduzierter Spannung betreibe.
Die beiden großen 50-µF-Elkos habe ich erneuert. Auch die Gleichrichterbrücke und sämtliche übrigen Kondensatoren sind bereits ersetzt worden,.
Den 100-µF-Kathodenelko der EL12 habe ich ebenfalls erneuert und auf korrekte Polarität geprüft.
Das Brummen setzt nach etwa 10–20 Sekunden ein und bleibt anschließend konstant. Es handelt sich um ein deutliches 100-Hz-Brummen, das unabhängig von der Stellung des Lautstärkereglers ist.
Die Kompensationswicklung des Ausgangsübertragers habe ich bisher noch nicht genauer untersucht. Auch den von dir erwähnten 0,5-µF-Keramikkondensator konnte ich im Schaltplan bisher nicht eindeutig identifizieren.
Könntest du mir eventuell genauer beschreiben, wo dieser Kondensator im Schaltplan sitzt bzw. an welchen Anschlüssen er liegt?
Mich würde außerdem interessieren, wie ich am besten überprüfen kann, ob die Kompensationswicklung korrekt angeschlossen ist und richtig arbeitet.
Was gäbe es noch für Ursachen ?
Mit der 120-V-Begrenzung meinte ich, dass ich das Gerät zunächst über den Stelltransformator mit reduzierter Spannung betreibe.
Die beiden großen 50-µF-Elkos habe ich erneuert. Auch die Gleichrichterbrücke und sämtliche übrigen Kondensatoren sind bereits ersetzt worden,.
Den 100-µF-Kathodenelko der EL12 habe ich ebenfalls erneuert und auf korrekte Polarität geprüft.
Das Brummen setzt nach etwa 10–20 Sekunden ein und bleibt anschließend konstant. Es handelt sich um ein deutliches 100-Hz-Brummen, das unabhängig von der Stellung des Lautstärkereglers ist.
Die Kompensationswicklung des Ausgangsübertragers habe ich bisher noch nicht genauer untersucht. Auch den von dir erwähnten 0,5-µF-Keramikkondensator konnte ich im Schaltplan bisher nicht eindeutig identifizieren.
Könntest du mir eventuell genauer beschreiben, wo dieser Kondensator im Schaltplan sitzt bzw. an welchen Anschlüssen er liegt?
Mich würde außerdem interessieren, wie ich am besten überprüfen kann, ob die Kompensationswicklung korrekt angeschlossen ist und richtig arbeitet.
Was gäbe es noch für Ursachen ?