Hallo in die Runde,
habe dieses Transistorroadio bekommen (Dachbodenfund), die Kondensatoren weisen ein Herstellungsdatum von 1965 aus, dürfte also Baujahr 1965 oder 1966 sein.
Habe es bereits wieder funktionsfähig gemacht. Keine all zu große Sache, nur die Elkos alle erneuert.
Ich suche aber den Schaltplan für dieses Gerät, bin aber leider im gesamten Internet nicht fündig geworden, auch bei radiomuseum.org nicht.
Ich hänge noch ein Word-Dokument an, in dem die Originalbeschriftung auf dem Gehäuse und die Übersetzung dazu zu lesen ist.
Sowjetisches Transistorradio "KOSMONAUT" - Schaltplan gesucht
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Stradivari
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Sowjetisches Transistorradio "KOSMONAUT" - Schaltplan gesucht
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Einen schönen Gruß
Chris
1. Können wir hören, was wir messen? 2. Können wir messen, was wir hören?
Menno van der Veen
Chris
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Menno van der Veen
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Re: Sowjetisches Transistorradio "KOSMONAUT" - Schaltplan gesucht
Das eine Band (untere Skala) ist die Mittelwelle vom langwelligen Ende bis etwa 1400 kHz (200 Meter).
Das andere Band (obere Skala) geht offenbar von 1400 kHz bis in die Kurzwelle 80-Meter-Band, etwa 3,3 MHz?
Eine für uns hier ungewöhnliche Wahl der Bandgrenzen. Oder habe ich etwas übersehen?
Gruß
Georg
Das andere Band (obere Skala) geht offenbar von 1400 kHz bis in die Kurzwelle 80-Meter-Band, etwa 3,3 MHz?
Eine für uns hier ungewöhnliche Wahl der Bandgrenzen. Oder habe ich etwas übersehen?
Gruß
Georg
Ein guter Irrtum braucht solide Fehlannahmen. 
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Bernhard W
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Re: Sowjetisches Transistorradio "KOSMONAUT" - Schaltplan gesucht
Ich lese die Skalen so:
Die obere Skala ist für Langwelle: 800...2000 m (375...150 kHz)
die untere Skala ist für Mittelwelle: 200...550 m (1500...540 kHz)
д.в. = длинная волна (dlinnaya volna)
с.в. = средние волны (sredniye volny)
Bernhard
Ergänzung:
Auf dem Foto der Rückseite erkenne ich genauere Bereichsgrenzen:
"св 188-577" (1600...520 kHz)
"дв 735-2000" (410...150 kHz)
Die obere Skala ist für Langwelle: 800...2000 m (375...150 kHz)
die untere Skala ist für Mittelwelle: 200...550 m (1500...540 kHz)
д.в. = длинная волна (dlinnaya volna)
с.в. = средние волны (sredniye volny)
Bernhard
Ergänzung:
Auf dem Foto der Rückseite erkenne ich genauere Bereichsgrenzen:
"св 188-577" (1600...520 kHz)
"дв 735-2000" (410...150 kHz)
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paulchen
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Re: Sowjetisches Transistorradio "KOSMONAUT" - Schaltplan gesucht
achso, ja, oben ist Langwelle und nicht Grenzwelle. Steht ja auf der Skala: x10 M. Hättich ja mal hingucken können. 
Ein guter Irrtum braucht solide Fehlannahmen. 
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Stradivari
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Re: Sowjetisches Transistorradio "KOSMONAUT" - Schaltplan gesucht
Hallo zusammen,
also erst mal allerbesten Dank an Dich, Paulchen, für den Link zum Radiomusem.
Hab mir die Schaltpläne runtergeladen.
Ich hatte ja mal Russisch-Untericht (lang, lang ist's her) und habe "КОСМОНАВТ" spontan ins Deutsche übersetzt, weil das einfach klar war:
КОСМОНАВТ = KOMONAUT
Hab dann mit dem deutschen Begriff "KOMONAUT" gesucht und halt nix grefunden.
Auf die Idee, einfach nur die einzelnen kyrillischen Buchstaben ins Lateinische Alphabet zu übertragen, bin ich nicht gekommen.
Heraus kommt dann "KOSMONAVT", ja und dann wird man offensichtlich fündig.
Die beiden Wellenbereiche waren für mich ebenfalls zuerst irritierend, bis ich dann auf das große "M" am Ende der jeweiligen Skala aufmerksam wurde und mir überlegt habe, ob das vielleicht "Meter" bedeuten könnte. (Ein kleines "m" hätte mich vielleicht gleich darauf gebrach.)
Bei der Umrechnung in die entsprechenden Frequenzen wurde schnell klar, daß es sich um Lang- und Mittelwelle handeln muß.
Ich hatte in meinem ersten Beitrag auch bereits ein Word-Dokument angehägt, in dem ich das alles schon dargestellt hatte.
Noch mal besten Dank an alle für's Mitdenken.
Und falls es Euch interessiert, hier die Zusammenfassung der Instandsetzung:
Es ist ja sehr reparaturfreundlich aufgebaut.
Im Wesentlichen waren nur alle Elkos zu erneuern.
Die Platine ist nur mit vier Schrauben fixiert.
Die integrierten Platinenhalterungen mit den Gewindedübeln halten ja die Paltine mit
der Lötseite auf einige mm Distanz zum Gehäuse.
Das verschafft genug Platz für die neuen Ersatzkondensatoren,
die ja um ein Vielfaches kleiner und schlanker sind als die Original-C's.
Die neuen C's verschwinden völlig hinter der Platine.
Die Original-C's habe ich drin gelassen.
Habe nur ein "Beinchen" ausgelötet und den Kondensator
mit einem Tröpfchen Sekundenkleber an der Platine fixiert.
So bleibt optisch der Originalzustand erhalten.
Danach kam der erste Versuch.
Die LW funktionierte auf Anhieb, immerhin konnte ich dort einen Sender empfangen (zumindest nach Sonnenuntergang).
Die MW war zunächst tot.
Nach nochmaligem Zerlegen, was ja recht einfach ist, stellte ich eine kalte Lötstelle am Wellen-Umschalter fest.
Diese Kontakte habe ich alle nachgelötet, und siehe da: Auch die MW spielt hervorragend,
naja, was man halt heutzutage da noch empfangen kann ...
Jetzt würde mch ja ersthaft mal interessieren, ob es diese Geräte tatsächlich mal offiziell in der DDR zu kaufen gab, oder ob das grundsätzlich nur Grauimporte von den damaligen Sowjetsoldaten waren.
also erst mal allerbesten Dank an Dich, Paulchen, für den Link zum Radiomusem.
Hab mir die Schaltpläne runtergeladen.
Ich hatte ja mal Russisch-Untericht (lang, lang ist's her) und habe "КОСМОНАВТ" spontan ins Deutsche übersetzt, weil das einfach klar war:
КОСМОНАВТ = KOMONAUT
Hab dann mit dem deutschen Begriff "KOMONAUT" gesucht und halt nix grefunden.
Auf die Idee, einfach nur die einzelnen kyrillischen Buchstaben ins Lateinische Alphabet zu übertragen, bin ich nicht gekommen.
Heraus kommt dann "KOSMONAVT", ja und dann wird man offensichtlich fündig.
Die beiden Wellenbereiche waren für mich ebenfalls zuerst irritierend, bis ich dann auf das große "M" am Ende der jeweiligen Skala aufmerksam wurde und mir überlegt habe, ob das vielleicht "Meter" bedeuten könnte. (Ein kleines "m" hätte mich vielleicht gleich darauf gebrach.)
Bei der Umrechnung in die entsprechenden Frequenzen wurde schnell klar, daß es sich um Lang- und Mittelwelle handeln muß.
Ich hatte in meinem ersten Beitrag auch bereits ein Word-Dokument angehägt, in dem ich das alles schon dargestellt hatte.
Noch mal besten Dank an alle für's Mitdenken.
Und falls es Euch interessiert, hier die Zusammenfassung der Instandsetzung:
Es ist ja sehr reparaturfreundlich aufgebaut.
Im Wesentlichen waren nur alle Elkos zu erneuern.
Die Platine ist nur mit vier Schrauben fixiert.
Die integrierten Platinenhalterungen mit den Gewindedübeln halten ja die Paltine mit
der Lötseite auf einige mm Distanz zum Gehäuse.
Das verschafft genug Platz für die neuen Ersatzkondensatoren,
die ja um ein Vielfaches kleiner und schlanker sind als die Original-C's.
Die neuen C's verschwinden völlig hinter der Platine.
Die Original-C's habe ich drin gelassen.
Habe nur ein "Beinchen" ausgelötet und den Kondensator
mit einem Tröpfchen Sekundenkleber an der Platine fixiert.
So bleibt optisch der Originalzustand erhalten.
Danach kam der erste Versuch.
Die LW funktionierte auf Anhieb, immerhin konnte ich dort einen Sender empfangen (zumindest nach Sonnenuntergang).
Die MW war zunächst tot.
Nach nochmaligem Zerlegen, was ja recht einfach ist, stellte ich eine kalte Lötstelle am Wellen-Umschalter fest.
Diese Kontakte habe ich alle nachgelötet, und siehe da: Auch die MW spielt hervorragend,
naja, was man halt heutzutage da noch empfangen kann ...
Jetzt würde mch ja ersthaft mal interessieren, ob es diese Geräte tatsächlich mal offiziell in der DDR zu kaufen gab, oder ob das grundsätzlich nur Grauimporte von den damaligen Sowjetsoldaten waren.
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Einen schönen Gruß
Chris
1. Können wir hören, was wir messen? 2. Können wir messen, was wir hören?
Menno van der Veen
Chris
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Menno van der Veen
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paulchen
- Geographik

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- Registriert: Do Nov 13, 2008 7:16
Re: Sowjetisches Transistorradio "KOSMONAUT" - Schaltplan gesucht
Nettes Gerät aus den Sechzigern.
Auf Deinen Fotos dachte ich zuerst, dass es sich um ein kleines Taschenradio handelt. Im rm.org gibt es ein Foto, dass dieses Gerät sozusagen am Mann zeigt und erst jetzt sieht man das es etwas größer ist.
Die Idee mit den Elkos auf der Leiterseite ist toll. Zum Einem schont man so bei Wechsel der Elkos die Leiterzüge zum anderen bleibt die Optik erhalten.
Der Erhaltungszustand scheint ja noch super zu sein (wohl auch Danke der Tasche).
Aber ob es zu offiziellen Importen in die DDR kam - dazu kann ich nichts verbindlich beitragen.
Denke aber nicht. Warum? Das Gerät wäre dann beim rm.org mit Bildern und Besitzern besser dokumentiert. So sind es ja nur drei und davon einer aus D.
Aber der Eigenimport als Mitbringsel nach einer Reise war ja recht einfach und ist nicht auszuschließen.
Noch etwas zu russischen Geräten.
Habe selber einige und muss dazu zwei Dinge sagen.
Zum einem ist manchmal die Verarbeitungsqualität erschreckend, andere sind wieder sind sehr gut verarbeitet. Hier kann man glaube ich Exportgeräte und Inlandsgeräte trennen. Hatte das mal bei einem "Okean" sehr krass gesehen, der ja doch schon zu den besseren Geräten gehört.
https://www.radiomuseum.org/r/minsk_radi_okean_214.html
Den hatte ich als Ersatzteilspender für mein "Selena" benutzt.
https://www.radiomuseum.org/r/radiotehn ... 17b21.html
Zu mehr war er leider nicht zu gebrauchen.
Zum anderen lohnt sich meist ein Neuabgleich von Vorstufe und ZF um noch mehr Empfangsqualität/Empfindlichkeit raus zu holen. Dies besonders bei den AM-Bereichen. Dann kann man sagen, das die meisten erstaunlich gut zu benutzen sind.
Mit kalten Lötstellen sollte man immer rechnen, andererseits ist mit Lötzinn nie gespart worden.
Zur Suche des Modells.
Ich bin da anders ran gegangen.
Habe neben dem Suchfenster den Button "kyrillisch" angeklickt und so kannst Du dann den Namen in originalen Buchstaben eingeben. Das ist in den letzten Jahren beim rm.org sehr stark umgesetzt worden, so das man jetzt die Geräte unter ihrem zB. russischen Namen dort finden kann. Das ist auch bei der Bauteilsuche oft zwingend zu machen.
paulchen
Auf Deinen Fotos dachte ich zuerst, dass es sich um ein kleines Taschenradio handelt. Im rm.org gibt es ein Foto, dass dieses Gerät sozusagen am Mann zeigt und erst jetzt sieht man das es etwas größer ist.
Die Idee mit den Elkos auf der Leiterseite ist toll. Zum Einem schont man so bei Wechsel der Elkos die Leiterzüge zum anderen bleibt die Optik erhalten.
Der Erhaltungszustand scheint ja noch super zu sein (wohl auch Danke der Tasche).
Aber ob es zu offiziellen Importen in die DDR kam - dazu kann ich nichts verbindlich beitragen.
Denke aber nicht. Warum? Das Gerät wäre dann beim rm.org mit Bildern und Besitzern besser dokumentiert. So sind es ja nur drei und davon einer aus D.
Aber der Eigenimport als Mitbringsel nach einer Reise war ja recht einfach und ist nicht auszuschließen.
Noch etwas zu russischen Geräten.
Habe selber einige und muss dazu zwei Dinge sagen.
Zum einem ist manchmal die Verarbeitungsqualität erschreckend, andere sind wieder sind sehr gut verarbeitet. Hier kann man glaube ich Exportgeräte und Inlandsgeräte trennen. Hatte das mal bei einem "Okean" sehr krass gesehen, der ja doch schon zu den besseren Geräten gehört.
https://www.radiomuseum.org/r/minsk_radi_okean_214.html
Den hatte ich als Ersatzteilspender für mein "Selena" benutzt.
https://www.radiomuseum.org/r/radiotehn ... 17b21.html
Zu mehr war er leider nicht zu gebrauchen.
Zum anderen lohnt sich meist ein Neuabgleich von Vorstufe und ZF um noch mehr Empfangsqualität/Empfindlichkeit raus zu holen. Dies besonders bei den AM-Bereichen. Dann kann man sagen, das die meisten erstaunlich gut zu benutzen sind.
Mit kalten Lötstellen sollte man immer rechnen, andererseits ist mit Lötzinn nie gespart worden.
Zur Suche des Modells.
Ich bin da anders ran gegangen.
Habe neben dem Suchfenster den Button "kyrillisch" angeklickt und so kannst Du dann den Namen in originalen Buchstaben eingeben. Das ist in den letzten Jahren beim rm.org sehr stark umgesetzt worden, so das man jetzt die Geräte unter ihrem zB. russischen Namen dort finden kann. Das ist auch bei der Bauteilsuche oft zwingend zu machen.
paulchen
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Re: Sowjetisches Transistorradio "KOSMONAUT" - Schaltplan gesucht
Glückwunsch zu dem schönen und sehr gut erhaltenen Gerät! Und danke für die Vorstellung.
Bemerkenswert die von dir erwähnten metallischen "Gewindedübel" am Gehäuse zur Befestigung der Platine, die du problemlos hunderte mal lösen und wieder festschrauben kannst, im Gegensatz zu vielen anderen teils teuren Radios (zum Beispiel Grundig Satellit 3400), wo selbstschneidende Schrauben einfach ins Plastik gedreht wurden.
Gruß
Georg
Bemerkenswert die von dir erwähnten metallischen "Gewindedübel" am Gehäuse zur Befestigung der Platine, die du problemlos hunderte mal lösen und wieder festschrauben kannst, im Gegensatz zu vielen anderen teils teuren Radios (zum Beispiel Grundig Satellit 3400), wo selbstschneidende Schrauben einfach ins Plastik gedreht wurden.
Gruß
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Stradivari
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- Registriert: Sa Aug 31, 2024 11:01
- Kenntnisstand: Elektrotechnischer Beruf/ Studium
Re: Sowjetisches Transistorradio "KOSMONAUT" - Schaltplan gesucht
Hallo Paulchen, hallo Georg,
erst mal danke für Eure Antworten und Euer Interesse.
Da hatte ich noch etwas Interessantes in dem Radio entdeckt: Was ist das für eine merkwürdige runde Metallkappe?
Vorsichtig mal dran gewackelt ... sie schein nue an ein eizigen Lötpunkt eingelötet zu sein , also nur ein einziger Draht dran.
Vermutlich eine eine Abschirmkappe. Vielleicht über einer Spule?
Das wollte ich genau wissen. Also die Kappe an dem einen Draht ausgelötet.
Doch was kam da zum Vorschein? Ein Transistor, genauer gesagt, ein DDR-Transistor aus dem Halbleiterwerk Frankfurt / Oder (HFO), Typ GF105!
Wie kommt ein DDR-Transistor in ein Radio aus der damaligen SU?
Es könnte natürlich sein, daß da mal eine Reparatur auf DDR-Gebiet stattgefunden hat,
aber die Isolierschläuche auf den Drähten (gelb, grün, rot) das alles sieht nach meinem Dafürhalten sehr original bestückt aus.
Ich kannte bisher nur den umgedrehten Sachverhalt.
BEISPIEL: Ich habe in meiner Sammlung ein RFT-Kofferradio "STERN-PARTY", Baujahr ca. 1967...68.
Der offizielle Schaltplan dazu benennt durchweg Transitortypen von HFO: GF120, GF126, GC101, GC116 und GC121.
Aber was ist tatsächlich drin? - Durchweg russische Typen: ГТ322Б, МП20 und МП21Б.
Auch in vielen anderen DDR-Radios, die laut Schaltplan mit Germaniumtransistoren aus dem HFO konstruiert wurden,
waren in der Realität mit diesen russischen Typen bestückt, nicht nur Kofferradios sondern auch netzbetriebene Geräte.
(Zeitraum: Ende 60er bis Mitte 70er Jahre. Dann ging die Germanium-Ära langsam zu Ende.)
Was ist da bloß in dem RGW damals gelaufen und gemauschelt worden???
Wir werden es wohl nie erfahren.
erst mal danke für Eure Antworten und Euer Interesse.
Da hatte ich noch etwas Interessantes in dem Radio entdeckt: Was ist das für eine merkwürdige runde Metallkappe?
Vorsichtig mal dran gewackelt ... sie schein nue an ein eizigen Lötpunkt eingelötet zu sein , also nur ein einziger Draht dran.
Vermutlich eine eine Abschirmkappe. Vielleicht über einer Spule?
Das wollte ich genau wissen. Also die Kappe an dem einen Draht ausgelötet.
Doch was kam da zum Vorschein? Ein Transistor, genauer gesagt, ein DDR-Transistor aus dem Halbleiterwerk Frankfurt / Oder (HFO), Typ GF105!
Wie kommt ein DDR-Transistor in ein Radio aus der damaligen SU?
Es könnte natürlich sein, daß da mal eine Reparatur auf DDR-Gebiet stattgefunden hat,
aber die Isolierschläuche auf den Drähten (gelb, grün, rot) das alles sieht nach meinem Dafürhalten sehr original bestückt aus.
Ich kannte bisher nur den umgedrehten Sachverhalt.
BEISPIEL: Ich habe in meiner Sammlung ein RFT-Kofferradio "STERN-PARTY", Baujahr ca. 1967...68.
Der offizielle Schaltplan dazu benennt durchweg Transitortypen von HFO: GF120, GF126, GC101, GC116 und GC121.
Aber was ist tatsächlich drin? - Durchweg russische Typen: ГТ322Б, МП20 und МП21Б.
Auch in vielen anderen DDR-Radios, die laut Schaltplan mit Germaniumtransistoren aus dem HFO konstruiert wurden,
waren in der Realität mit diesen russischen Typen bestückt, nicht nur Kofferradios sondern auch netzbetriebene Geräte.
(Zeitraum: Ende 60er bis Mitte 70er Jahre. Dann ging die Germanium-Ära langsam zu Ende.)
Was ist da bloß in dem RGW damals gelaufen und gemauschelt worden???
Wir werden es wohl nie erfahren.
Sie haben keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Chris
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Menno van der Veen
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Menno van der Veen