Tesla B73....-ein eher seltenes Stück....

Fragen, Berichte und Tipps zu Reparatur und Technik für frühe Transistorgeräte bis in die 1970er Jahre.
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fritz52
Kuba Komet
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Tesla B73....-ein eher seltenes Stück....

Beitrag von fritz52 »

Hallo in die runde,
nachdem die 4 Sieb Elkos in den Endstufen gewechselt sind, tönen die Endstufen schon mal vollkommen brummfrei, wenn auch noch mit erheblich abweichenden Ruhestrom Ständen.
Und da ein ein Fehler selten allein kommt, kann es hier ja nicht anders sein und so ist es, dass auch nichts Aufgenommen wird, auch der Löschoszillator arbeitet aufgrund zu niedriger Betriebsspannung nicht.
Der Schaltungszweig der Vorverstärkung Aufnahme und Wiedergabeseitig wird von nem Brückengleichrichter , der 85 V/DC zur Verfügung stellt genau so gespeist wie der Löschoszillator, nur das dieser zusätzlich noch durch eine 8 W Z-Diode auf ca. 20 V/DC stabilisiert wird, dessen Spannungszuführung über einen 470 Ohm / 10 W Leistungswiderstand mit 85V/DC nach drücken des Aufnahmeschalters, erfolgt.
Hier mal die Schaltungsunterlagen dazu : https://radiojournal.cz/schemata/b73-predb.pdf
Der Fehler in diesen beiden Spannungszweigen ist, alle abgehenden Spannungen sind zu niedrig obwohl am Ausgang des Brückengleichrichters die 85 V/DC anliegen. laufen dann ca. 290 mA durch, was mir um fast die Hälfte zu hoch ist. Alle Sieb Elkos in diesen beiden Zweigen sind ebenfalls durch Neu Elkos ersetzt.
Den Z- Dioden Durchlauf Strom kann ich nicht messen, dieser sollte aber, auch weil die gegen ne neu Z-Diode ersetzt ist, bei ca. 60 mA liegen.
Was kann ich weiterhin prüfen ?


PS: Habe diesen Beitrag in mehreren Foren eingestellt, sollten da jeweils diesbezügliche Antworten kommen, werde ich sie in meinem Beitrag einarbeiten.
M. f. G.
fritz


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george_tschechien
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Re: Tesla B73....-ein eher seltenes Stück....

Beitrag von george_tschechien »

Hallo Fritz,
hast du auch die Ellyte C406, C418, C419 und Dioden D403, D404 überprrüft oder gewechselt? Dann der Spannungzweig "1" führt zum Vestärker Teil, also kontroliere mal die Cs' C401, 402, 403, 404. 405. Bei so hohem Strom, wie du schreibst, muss doch ein Bauteil merklich heizen, sichtbar heizen, rauchen. Nichts so hast du bemerkt? Dioden KY132/80 waren nicht zuverläsig, empfehle durch 1N5408 ersetzen.

Georg Tschechien
fritz52
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Re: Tesla B73....-ein eher seltenes Stück....

Beitrag von fritz52 »

Hallo Georg,
danke für deine Tipps, die ich abarbeiten werde.
Die von dir benannten Elkos C406; 408; 418 und 419 hatte ich bereits gewechselt.
Die Gleichrichter Dioden aber sind noch zu prüfen bzw. zu wechseln.
Nachdem ich die Aufnahme Taste drücke erwärmt sich der Leistungs Draht Widerstand R 415 schon merklich und erreicht nach ca. 20 Minuten die 70 °C Der R 418 nimmt aber auch ne Temperatur von über 50 °C
Zuletzt geändert von fritz52 am Mo Feb 23, 2026 12:37, insgesamt 1-mal geändert.
M. f. G.
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paulchen
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Re: Tesla B73....-ein eher seltenes Stück....

Beitrag von paulchen »

Wenn der R419 so heiß wird, nehme doch mal die Sicherung PO4 raus und prüfe, ob sich bei den Spannungen was ergibt. Das dieser Widerstand so heiß wird ohne das die Endstufe was macht, deutet darauf hin das die rechte Endstufe eventuell schwingt.
R415 versorgt ja mehrere Baugruppen. Die würde ich mal einzeln abhängen und schauen was passiert bzw. die einzelnen Stromaufnahmen mal messen.

paulchen
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Re: Tesla B73....-ein eher seltenes Stück....

Beitrag von fritz52 »

Hallo paulchen,
sorry für das legen einer falschen Spur, denn erst nach dem Lesen deines Beitrages, ist mir aufgefallen, das ich nicht R419, sondern den R418 meine. Dieser liegt an der + 85V/DC Spannung und begrenzt diese für den Spannungszweig + 1

Momentan aber habe ich nach der Netz Bestromung des Gerätes mittel Stell Trafo, einen verstärkten Brummton und auch eine erhöhte Netzstromaufnahme.
Aufgrund der eher eigenartigen Endstufen Stromversorgung sind die 2 negativ seitigen Gleichrichter Dioden verstärkte Dioden typen. 1 davon wird recht schnell heiß, d.h. die ist als nächste in der Prüfung.
M. f. G.
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Re: Tesla B73....-ein eher seltenes Stück....

Beitrag von fritz52 »

Habe die heiß werdende GL Diode D405 gegen eine EGP30D gewechselt, die nicht heiß wird, dass brummen rechts ist leider geblieben. Kümmere mich anschließend noch einmal drum. gemessen aber habe ich bei 42 V/DC Betriebsspannung für die Endstufen, denn AC Anteil, dieser liegt bei ca. 80 mV. D.h. das kann nicht der Grund des Brummens sein., meine ich.
Eigenartig aber die 19 V/DC Angabe der Betriebsspannung für den Löschoszillator, die hinter dem R 415= 470 Ohm/10 W, der an der + 85 V/DC Betriebsspannung gelötet ist, mit einer 8 W Z-Diode 8NZ70 stabilisiert wird, die mit 18 V Z-Spannung angegeben ist. Ich habe diese gegen ein neue SZ600/18 ersetzt, komme aber nur auf max.14,2 V. Der Betriebsstrom dieser Stufe liegt dabei schon bei knapp 200 mA, was mir zu hoch erscheint.
M. f. G.
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