Hallo Forum,
ich habe hier ein Einschub-Netzteil für Schaub Lorenz Radios NG 3000.
Es hat einen Sekundärausgang von 9,0 V 250 mA. Soweit, so gut.
Ich habe hier im Bestand:
1. Schaub Touring T 70, Betriebsspannug 7,5 V
2. Schaub Touring Europa, Betriebsspannung 7,5 V
3. Schaub Intercontinental, Betriebsspannung 9,0 V
Gemessen habe ich an dem Netzteil eine Ausgangsspannung von 8,56 V, ohne Geräteanschluß.
Mit Geräteanschluß kann ich die Spannung nicht ohne weiteres messen,
gehe aber davon aus, daß diese unter Last noch weiter abfällt.
Meine Frage ist jetzt:
Kann ich die Radios 1 und 2 ohne Gefahr dauerhaft mit dem Netzgerät betreiben, oder
muß ich auf Dauer mit Schäden an den Radios durch Überspannung rechnen ?
Ich meine, es sind 1 V Überspannung.
Es gibt ein passendes SL-Netzgerät, mit Namen NG 2000, das gibt 7,5 V aus. Ist aber so
ohne weiteres nicht aufzutreiben, und falls ja, zimlich teuer.
Vorteil der Geräte ist, daß man sie in das Batteriefach der Radios stecken kann.
Was meint Ihr dazu, benutzen, oder lieber nicht ?
Viele Grüße
Karl - Heinz
Schaub Lorenz Einschub-Netzteil NG 3000
-
Audion
- Freiburg Automatic

- Beiträge: 242
- Registriert: Di Okt 08, 2013 17:02
- Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
- Wohnort: Südhessen
Schaub Lorenz Einschub-Netzteil NG 3000
Sie haben keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
-
volvofan58
- Kuba Komet

- Beiträge: 1409
- Registriert: Di Okt 26, 2010 14:43
- Kenntnisstand: Weitergehende Kenntnisse (Hobby)
- Wohnort: Hanerau-Hademarschen
Re: Schaub Lorenz Einschub-Netzteil NG 3000
Moin Karl - Heinz,
das würde ich nicht tun. Gerade Geräte mit Germanium Transistoren nehmen das gerne übel. Wird aus Versehen die Skalenbeleuchtung aktiviert, ist das für die Skalenlampe(n) auch nicht so prickelnd. Was Du tun kannst, schalte zwei Dioden z.B. 1N400x in Reihe und schalte diese an der Buchse fürs Netzteil in Reihe zu diesem (Polung beachten!). Pro Diode reduzierst Du dadurch die Eingangsspannung um ca. 0,7 Volt, insgesamt also um ca. 1,4 Volt. Ist ein kleiner Umbau, jedoch leicht reversibel.
Zum Netzteil an sich hast Du das am Intercontinental schonmal getestet? Die Spannung ist im Netzteil auf 9Volt stabilisiert, die sollten auch herauskommen und nicht absacken bei Last. Evtl. ist ein Elko im Netzteil nicht mehr so fit, deshalb mal am Interconti testen, falls noch nicht geschehen. Der sollte vernehmlich brummen, sofern das der Fall ist. Vermutlich war das Netzteil lange nicht in Betrieb, lasse es mal länger laufen und prüfe dann die Spannung, evtl. formiert der Elko sich wieder.
Beste Grüße
Peter
das würde ich nicht tun. Gerade Geräte mit Germanium Transistoren nehmen das gerne übel. Wird aus Versehen die Skalenbeleuchtung aktiviert, ist das für die Skalenlampe(n) auch nicht so prickelnd. Was Du tun kannst, schalte zwei Dioden z.B. 1N400x in Reihe und schalte diese an der Buchse fürs Netzteil in Reihe zu diesem (Polung beachten!). Pro Diode reduzierst Du dadurch die Eingangsspannung um ca. 0,7 Volt, insgesamt also um ca. 1,4 Volt. Ist ein kleiner Umbau, jedoch leicht reversibel.
Zum Netzteil an sich hast Du das am Intercontinental schonmal getestet? Die Spannung ist im Netzteil auf 9Volt stabilisiert, die sollten auch herauskommen und nicht absacken bei Last. Evtl. ist ein Elko im Netzteil nicht mehr so fit, deshalb mal am Interconti testen, falls noch nicht geschehen. Der sollte vernehmlich brummen, sofern das der Fall ist. Vermutlich war das Netzteil lange nicht in Betrieb, lasse es mal länger laufen und prüfe dann die Spannung, evtl. formiert der Elko sich wieder.
Beste Grüße
Peter
Röhre, du im Radio, nur dein Klang macht mich wirklich froh.