Hallo Forum,
ich habe hier ein Einschub-Netzteil für Schaub Lorenz Radios NG 3000.
Es hat einen Sekundärausgang von 9,0 V 250 mA. Soweit, so gut.
Ich habe hier im Bestand:
1. Schaub Touring T 70, Betriebsspannug 7,5 V
2. Schaub Touring Europa, Betriebsspannung 7,5 V
3. Schaub Intercontinental, Betriebsspannung 9,0 V
Gemessen habe ich an dem Netzteil eine Ausgangsspannung von 8,56 V, ohne Geräteanschluß.
Mit Geräteanschluß kann ich die Spannung nicht ohne weiteres messen,
gehe aber davon aus, daß diese unter Last noch weiter abfällt.
Meine Frage ist jetzt:
Kann ich die Radios 1 und 2 ohne Gefahr dauerhaft mit dem Netzgerät betreiben, oder
muß ich auf Dauer mit Schäden an den Radios durch Überspannung rechnen ?
Ich meine, es sind 1 V Überspannung.
Es gibt ein passendes SL-Netzgerät, mit Namen NG 2000, das gibt 7,5 V aus. Ist aber so
ohne weiteres nicht aufzutreiben, und falls ja, zimlich teuer.
Vorteil der Geräte ist, daß man sie in das Batteriefach der Radios stecken kann.
Was meint Ihr dazu, benutzen, oder lieber nicht ?
Viele Grüße
Karl - Heinz
Schaub Lorenz Einschub-Netzteil NG 3000
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Audion
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Schaub Lorenz Einschub-Netzteil NG 3000
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volvofan58
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Re: Schaub Lorenz Einschub-Netzteil NG 3000
Moin Karl - Heinz,
das würde ich nicht tun. Gerade Geräte mit Germanium Transistoren nehmen das gerne übel. Wird aus Versehen die Skalenbeleuchtung aktiviert, ist das für die Skalenlampe(n) auch nicht so prickelnd. Was Du tun kannst, schalte zwei Dioden z.B. 1N400x in Reihe und schalte diese an der Buchse fürs Netzteil in Reihe zu diesem (Polung beachten!). Pro Diode reduzierst Du dadurch die Eingangsspannung um ca. 0,7 Volt, insgesamt also um ca. 1,4 Volt. Ist ein kleiner Umbau, jedoch leicht reversibel.
Zum Netzteil an sich hast Du das am Intercontinental schonmal getestet? Die Spannung ist im Netzteil auf 9Volt stabilisiert, die sollten auch herauskommen und nicht absacken bei Last. Evtl. ist ein Elko im Netzteil nicht mehr so fit, deshalb mal am Interconti testen, falls noch nicht geschehen. Der sollte vernehmlich brummen, sofern das der Fall ist. Vermutlich war das Netzteil lange nicht in Betrieb, lasse es mal länger laufen und prüfe dann die Spannung, evtl. formiert der Elko sich wieder.
Beste Grüße
Peter
das würde ich nicht tun. Gerade Geräte mit Germanium Transistoren nehmen das gerne übel. Wird aus Versehen die Skalenbeleuchtung aktiviert, ist das für die Skalenlampe(n) auch nicht so prickelnd. Was Du tun kannst, schalte zwei Dioden z.B. 1N400x in Reihe und schalte diese an der Buchse fürs Netzteil in Reihe zu diesem (Polung beachten!). Pro Diode reduzierst Du dadurch die Eingangsspannung um ca. 0,7 Volt, insgesamt also um ca. 1,4 Volt. Ist ein kleiner Umbau, jedoch leicht reversibel.
Zum Netzteil an sich hast Du das am Intercontinental schonmal getestet? Die Spannung ist im Netzteil auf 9Volt stabilisiert, die sollten auch herauskommen und nicht absacken bei Last. Evtl. ist ein Elko im Netzteil nicht mehr so fit, deshalb mal am Interconti testen, falls noch nicht geschehen. Der sollte vernehmlich brummen, sofern das der Fall ist. Vermutlich war das Netzteil lange nicht in Betrieb, lasse es mal länger laufen und prüfe dann die Spannung, evtl. formiert der Elko sich wieder.
Beste Grüße
Peter
Röhre, du im Radio, nur dein Klang macht mich wirklich froh.
-
paulchen
- Geographik

- Beiträge: 7517
- Registriert: Do Nov 13, 2008 7:16
Re: Schaub Lorenz Einschub-Netzteil NG 3000
Vorgesehen waren die Netzteile für Geräte ab 9V, ab der Gerätereihe Touring International (da auch eingebaut ab Werk auf Wunsch)
https://www.radiomuseum.org/r/itt_touri ... l_521.html
Spätere Geräte der Touring-Reihe hatten sie nicht mehr nötig, da sie dann über eigene Netzteile verfügten (101,102, 103 etc).
Die Tourings davor und auch Weekend und wie sie alle hießen hatten fast durchgängig 7,5V als feste Batteriespannung.
Alle diese Geräte (Touring) hatten einen Anschluß für die entsprechende Autokassette zum Festeinbau. Da war dann die Umschaltung 12V-6V vorgesehen.
Im Auto waren aber auch trotz der einfachen Herabsetzung der 12V mit Spitzen zu rechnen, die 7,5V überschritten. Das haben die Radios auch überlebt. Defekt gehen die Halbleiter dadurch nicht. Wenn Du sicher gehen willst, kannst Du ja einen niederohnmigen Widerstand vorsetzen.
Was Du aber auf jeden Fall machen solltest sind die beiden Elkos im Netzteil erneuern! Dabei die Baugröße beachten.
Fazit - ich würde es machen und habe es auch gemacht. Habe das Netzteil einmal als Festeinbau im Touring international und als Variante von ITT/Graetz in einigen Page stecken, die auch für 7,5 vorgesehen sind. Bisher nie Probleme gehabt.
paulchen
https://www.radiomuseum.org/r/itt_touri ... l_521.html
Spätere Geräte der Touring-Reihe hatten sie nicht mehr nötig, da sie dann über eigene Netzteile verfügten (101,102, 103 etc).
Die Tourings davor und auch Weekend und wie sie alle hießen hatten fast durchgängig 7,5V als feste Batteriespannung.
Alle diese Geräte (Touring) hatten einen Anschluß für die entsprechende Autokassette zum Festeinbau. Da war dann die Umschaltung 12V-6V vorgesehen.
Im Auto waren aber auch trotz der einfachen Herabsetzung der 12V mit Spitzen zu rechnen, die 7,5V überschritten. Das haben die Radios auch überlebt. Defekt gehen die Halbleiter dadurch nicht. Wenn Du sicher gehen willst, kannst Du ja einen niederohnmigen Widerstand vorsetzen.
Was Du aber auf jeden Fall machen solltest sind die beiden Elkos im Netzteil erneuern! Dabei die Baugröße beachten.
Fazit - ich würde es machen und habe es auch gemacht. Habe das Netzteil einmal als Festeinbau im Touring international und als Variante von ITT/Graetz in einigen Page stecken, die auch für 7,5 vorgesehen sind. Bisher nie Probleme gehabt.
paulchen