BeniS hat geschrieben: Do Jul 09, 2026 8:40
Korrekt. Die 2200 Mikrofarad machen auch nichts aus in puncto hoher Einschaltstrom?
Moin,
was glaubst du, was die Wicklung bei kaltem Heizkreis ohnehin auszuhalten hat. da wuerden auch 10000 µF nichts dran aendern

Ausserdem ist der Ladevorgang des Kondensators schnell vorbei, die Heizung braucht deutlich laenger, um auf ihren normalen Betriebsstrom zu kommen (die Heizfaeden der Roehren sind, wie auch Gluehlampen, Kaltleiter und nehmen im kalten Zustand ein Mehrfaches des Betriebsstromes auf).
Da Transformatoren kurzzeitig hoch ueberlastbar sind (eine Sache der Erwaermung), muss man sich um solche kurzzeitigen Ueberlastungen keine Gedanken machen.
Gefaehrlicher fuer den Trafo sind, abgesehen von groben dauernden Ueberlastungen, bei denen ohnehin die Sicherung anspricht, langandauernde leichte Ueberlastungen, die der Sicherung noch egal sind (sie ist wegen der Belastung im Einschaltmoment etwas ueberdimensioniert) , aber bei denen der Trafo auf unzulaessige Temperaturen kommt.
Die Gefahr bei fehlerhaften Koppelkondensatoren der Endroehren oder Entstoerkondensatoren an der Anodenspannungswicklung.
Saba hat gerne so einen Entstoerkondensator, will man den im Rahmen der Geraeteueberholung ersetzen, sollte man einen geprueften Entstoerkondensator der Klasse X2 nehmen. Diese Kondensatoren muessn im Fehlerfall ein definiertes Verhalten zeigen und duerfen u.a. keinen Schluss bilden. Es werden an sie besondere Anforderungen in Bezug auf Zuverlaessigkeit gestellt.
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Peter