Transistorschaltung in Röhrennetzteil?

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countryman
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Transistorschaltung in Röhrennetzteil?

Beitrag von countryman »

Der Facebook-Algorithmus zeigt einem so manchen Blödsinn.
Allerdings ist mir ein Detail nicht aus dem Kopf gegangen - die Quelle finde ich natürlich nicht wieder in dem Sauhaufen :roll:
Es handelte sich um einen Transistor-Längsregler in einem Röhrennetzteil dort wo man eigentlich den Widerstand zwischen Lade- und Siebelko erwarten würde. UB irgendwo 150-200 Volt. Statt der Z-Diode an der Transistorbasis wie bei einer üblichen Spannungsstabilisierung lag dort aber ein weiterer Elko.
Kann das so funktionieren? Ziel müsste ja sein, die Brummspannung besser zu mindern als es ein Längswiderstand könnte.
Ich steh da gerade etwas auf dem Schlauch mit meinem Verständnis der Transistorschaltungen :?: :?: :?: :bier:


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volvofan58
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Re: Transistorschaltung in Röhrennetzteil?

Beitrag von volvofan58 »

Moin,

das ist kein Längsregler, das Teil schimpft sich Reaktanzschaltung, oder evtl. Gyrator. Ich wollte mich schon länger mal damit beschäftigen, da ich das schon interessant finde. Da das bisher nicht erfolgt ist, habe ich aber auch keinen genauen Plan davon. Anbei mal ein Link

https://www.elektronik-labor.de/Notizen/Reaktanz.html

Beste Grüße
Peter
Röhre, du im Radio, nur dein Klang macht mich wirklich froh.
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Re: Transistorschaltung in Röhrennetzteil?

Beitrag von countryman »

Spannend, Danke für das Stichwort! Hier eine Fundstelle, allerdings geht es um Heizstrom für P-Röhren...
https://www.frihu.com/roehrenverstaerke ... roehren/3/
Für eine Anwendung in der Anodenspannung gibt es wohl keine gängigen Beispiele.
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glaubnix
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Re: Transistorschaltung in Röhrennetzteil?

Beitrag von glaubnix »

Hallo,
die Sache braucht man garnicht so hoch aufzuhängen, man braucht nur die Stromverstärkung des Transistors in die Betrachtung einzubeziehen. Aufgrund dieser kann man einen höheren Siebfaktor bei geringeren Spannungsverlusten erreichen; oder mit kleineren Kapazitäten arbeiten.
In meinem folgenden Beispiel wird durch den Transistor (B=100) bei einem Zehntel Spannungsabfall am Siebglied eine zehnfache Siebwirkung (S) erreicht...
Xc -> der 'ohmsche' Widerstand des Elkos bei 100Hz (fBR)- entspricht der Brummfrequenz (UBR) bei Brückengleichrichtung.
Siebung mit Transistor-net.jpg
Hinter dem Transistor ist kein Elko notwendig - man kann aber zur HF-Abblockung einen Kerko 10nF...0µ1 nach GND vorsehen.
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...und glüht auch die Anode rot, ist die Röhre noch nicht tot.

Mit freundlichen Grüßen, Peter R.
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André K.
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Re: Transistorschaltung in Röhrennetzteil?

Beitrag von André K. »

Hallo,

Mal eine Frage vom "Technikdummie":

Ich verstehe das richtig, wenn ich behaupte das mit dieser Schaltung die Brummspannung von z.B. Netzteilen
effektiver unterdrückt werden kann als mit der herkömmlichen Elko-Kaskade?
s.h. Bildchen...
Filter_VM330.jpg

LG André
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