Beim Einschalten wird der zweite 50-µF-Kondensator über diesen Widerstand geladen.
Dabei muss er kurzzeitig ein Vielfaches der Nennleistung vertragen, ca. 40 W bei 1 kΩ bzw. ca. 20 W bei 2 kΩ.
Solange der elektrische Widerstand gleichmäßig verteilt ist, ist das meistens kein Problem. Wird eine Stelle etwas hochohmiger, dann wird an dieser Stelle mehr Leistung in Form von Wärme erzeugt, was die Korrosion beschleunigt. Dann geht das "Altern" immer schneller bis zur Unterbrechung.
Das ist ganz ähnlich beim Glühfaden in Vakuum- und Schutzgas-Glühlampen und -Röhren.
Bernhard
Fehleranfälliger Widerstand
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Bernhard W
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holger66
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Re: Fehleranfälliger Widerstand
Interessante Bilder, in der Tat. So extrem hatte ich das auch noch nicht.
Was sind das für graue Scheibchen, die da unter den Widerständen liegen ?
H.
Was sind das für graue Scheibchen, die da unter den Widerständen liegen ?
H.
UKW: Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe.....
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Yamanote
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Re: Fehleranfälliger Widerstand
Hallo,
sieht aus wie graues Klebeband. Ich denke, die Lötleisten sind mit umgebogenen Blechlaschen auf den Trafos befestigt und das Klebeband soll wohl Kurzschlüsse verhindern.
Was die Widerstände betrifft, da findet man defekte am einfachsten, wenn man das Radio im Dunkeln einschaltet. An der Fehlerstelle funkt oder glimmt es dann schön.
sieht aus wie graues Klebeband. Ich denke, die Lötleisten sind mit umgebogenen Blechlaschen auf den Trafos befestigt und das Klebeband soll wohl Kurzschlüsse verhindern.
Was die Widerstände betrifft, da findet man defekte am einfachsten, wenn man das Radio im Dunkeln einschaltet. An der Fehlerstelle funkt oder glimmt es dann schön.
Viele Grüße,
Günter
Günter
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hf500
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Re: Fehleranfälliger Widerstand
Bernhard W hat geschrieben: Mo Sep 14, 2026 14:32 Beim Einschalten wird der zweite 50-µF-Kondensator über diesen Widerstand geladen.
Dabei muss er kurzzeitig ein Vielfaches der Nennleistung vertragen, ca. 40 W bei 1 kΩ bzw. ca. 20 W bei 2 kΩ.
Moin,
diese Annahme gilt aber nur, wenn man annimmt, dass der Siebkondensator an den geladenen Ladekondensator ueber den Widerstand geschaltet wird.
Tatsaechlich kann er den Spannungsanstieg im Netzteil nach dem Einschalten ziemlich gut mitmachen, so dass der Widerstand kaum gross belastet wird.
Der Ladekondensator wird ja auch nicht "im Nullkommanix" geladen, da sich am ihm der Innenwiderstand von Trafo und Gleichrichter abarbeitet.
73
Peter
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Bernhard W
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Re: Fehleranfälliger Widerstand
Das habe ich teilweise berücksichtigt.
Meine Antwort ging verloren, weil die Forumsoftware mich rausgeworfen hatte und ich habe keine Lust, das nochmal zu schreiben.
Bernhard
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Bernhard