Liebe Forumsgemeinde,
Heizkostenverteiler und Warmwasserzähler usw. sollen zukünftig fern-ablesbar sein. Dazu soll die sogenannte walk by / drive by Technologie verwendet werden, d.h. die Verbrauchsdaten werden nicht abgelesen, sondern vom Zähler in der Wohnung per Funk bis auf den Hausflur oder bis auf die Straße gesendet.
Zähler, die man selber ablesen musste, haben ja immer - zumindest nahezu immer - gut funktioniert. Das muss offenbar dringend geändert werden.
Weiß zufällig jemand von euch, welche Frequenz wird benutzt? Ist das an eine vorhandene Netzwerktechnik gebunden, wie Bluetooth oder WLAN, oder ist das ein eigenes System?
Steht irgendwo veröffentlicht, wie die Daten codiert sind? Kennt jemand von euch das Schnittstellen-Protokoll? Ist es eine einseitige (quasi kontinuierliche) Aussendung der Verbrauchs-Daten, oder gibt es eine Art von "Wechsel-Gespräch" zwischen Zähler in der Wohnung und Fernablesegerät auf der Straße?
Würde mich freuen, Näheres zu erfahren. Vielen Dank für jede Antwort.
Gruß
Georg
walk by / drive by Technologie: welche Frequenz?
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walk by / drive by Technologie: welche Frequenz?
Ein guter Irrtum braucht solide Fehlannahmen. 
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Re: walk by / drive by Technologie: welche Frequenz?
Hallo Georg,
über die Details der verwendeten Technik kann ich nicht viel sagen, aber zumindest über die praktische Anwendung.
Bei uns im Haus wurden Anfang letzten Jahres sämtliche Heizungszähler und Wasseruhren auf dieses neue System umgestellt. So weit, so gut.
Was mich dabei etwas überraschte, war der Umstand, dass im Hausflur eine kleine Abzweigdose gesetzt wurde. Kein Stromanschluss, keine Netzwerkanbindung.
Ich gehe daher davon aus, dass die Daten von den Zählern im Haus an dieses Kästchen gemeldet werden und dieses dann einmal im Jahr von vor der Haustür aus ausgelesen werden kann. Aber das ist natürlich nur eine Vermutung.
An sich würde ich ja gerne mal reingucken, aber leider komme ich nicht dran.
Auch wenn ich sonst sehr konservativ in diesen Dingen bin, muss ich sagen, dass ich das ganz praktisch finde. Wenn man tagsüber arbeitet, ist nämlich der Termin für die Ablesung sonst immer ein Grund für einen Tag Zwangsurlaub gewesen...
Viele Grüße
Max
über die Details der verwendeten Technik kann ich nicht viel sagen, aber zumindest über die praktische Anwendung.
Bei uns im Haus wurden Anfang letzten Jahres sämtliche Heizungszähler und Wasseruhren auf dieses neue System umgestellt. So weit, so gut.
Was mich dabei etwas überraschte, war der Umstand, dass im Hausflur eine kleine Abzweigdose gesetzt wurde. Kein Stromanschluss, keine Netzwerkanbindung.
Ich gehe daher davon aus, dass die Daten von den Zählern im Haus an dieses Kästchen gemeldet werden und dieses dann einmal im Jahr von vor der Haustür aus ausgelesen werden kann. Aber das ist natürlich nur eine Vermutung.
An sich würde ich ja gerne mal reingucken, aber leider komme ich nicht dran.
Auch wenn ich sonst sehr konservativ in diesen Dingen bin, muss ich sagen, dass ich das ganz praktisch finde. Wenn man tagsüber arbeitet, ist nämlich der Termin für die Ablesung sonst immer ein Grund für einen Tag Zwangsurlaub gewesen...
Viele Grüße
Max
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