Hallo Forum,
ja, da steht Concertino 6.5 !
Das Gerät, um das es hier gehen soll, gelangte in meinen Besitz aus der Sammlung, die ich in meinem letzten Thread erwähnt hatte. Ich kaufte es, weil ein Bekannter, der auch ein wenig sammelt, an einem Radio aus dieser Serie und mit dieser Optik Interesse angemeldet hatte. Für 20 Euro erlöste ich es aus dem beschriebenen Sammlungshaus.
Und oh Wunder, es spielt initial noch mit allerdings leicht erhöhnter Stromaufnahme. Also wollte ich mal flott an den Koppelkondensator, um die ärgste Fehlerquelle schon einmal auszuschließen. Chassis ausgebaut und dann sah ich dies hier - die komplette Peripherie der EL84, also Klangregelung und Endstufe incl. der Röhrenfassung sind auf einer Platine von etwa 7*12 cm angeordnet, die sonst übliche fliegende Verdrahtung wurde radikal ersetzt.
Jetzt kommt es: das alles wurde so sauber gemacht, daß es an ein Labormuster denken läßt - auch die Bauteile, die ich erspähen kann, sind aus der Herstellungszeit. Erspähen deswegen, weil zwischen der Platine und dem Chassisblech kaum Platz ist.
M.a.W.: um diese Bauteile zu tauschen und Betriebssicherheit herzustellen, muß diese Platine zwingend raus. Sie in an drei Stehbolzen unter das Chassis geschraubt, leider links aber auch durch den Netztrafo eingeklemmt. Alle Leitungen müssen daher zwingend abgelötet werden, sonst kann ich die Platine nicht herausbekommen.
Die im Uhrzeigersinn oben links beginnende Numerierung der Lötstellen habe ich bereits angelegt, aber das wird ein Hexenwerk ! Es sind mindestens 24 erkennbare Lötstellen, die mit Drähten nach außen verbunden sind, manche haben gleich mehrere Drähte.
Wenn ich das nicht hinbekommen sollte, brauche ich ein Schachtchassis, hat jemand eines - wahlweise auch vom AEG 4075 ?
Viele Grüße
Holger
Absonderliches Telefunken Concertino 6.5
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holger66
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Absonderliches Telefunken Concertino 6.5
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UKW: Wehe, wehe, wenn ich auf das Ende sehe.....
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holger66
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Re: Absonderliches Telefunken Concertino 6.5
So, nun habe ich die Platine heraus - ein wahrer Staubteppich wollte entfernt werden. Zum Vorschein kam dies. Man sieht: alles originale Bauteile aus der Herstellungszeit. Der Wima Tropydur in der Mitte sieht aus wie ein durchgebrochenes Magengeschwür.
Ich halte das nun umso mehr für ein Labormuster, für einen Test der Anwendung einer Platinenbauweise, die bei Telefunken bekanntlich erst so 3 oder 4 Jahre später großflächig Einzug gehalten hat. Es hat bis heute funktioniert, soviel ist sicher.
Ich werde nun die offensichtlich schadhaften Bauteile wechseln und die Platine dann wieder einzubauen versuchen. Ich berichte weiter.....
H.
Ich halte das nun umso mehr für ein Labormuster, für einen Test der Anwendung einer Platinenbauweise, die bei Telefunken bekanntlich erst so 3 oder 4 Jahre später großflächig Einzug gehalten hat. Es hat bis heute funktioniert, soviel ist sicher.
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Binser
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Re: Absonderliches Telefunken Concertino 6.5
Hallo Holger,
sieht wirklich wie eine Musterplatine oder Mustergerät aus. Ist denn irgendwo eine Kennzeichnung? Am Chassis müsste vor der Seriennummer (falls überhaupt vorhanden) links am Chassis ein Buchstabe mit eingeschlagen sein, L oder V. Das wäre eine Kennzeichnung eines Labormusters oder Versuchsgerätes. Auch wäre die Typenbezeichnung auf der Rückwand überklebt. Ist ein Hinweis im Gehäuse zu finden? Handschriftliche Namenskürzel mit Datum?
Vom Baujahr ging's schon hin... Die erste Geräteserie bei Telefunken komplett auf Platine gebaut war die Jubilate 8...
Grüße,
Jörg
sieht wirklich wie eine Musterplatine oder Mustergerät aus. Ist denn irgendwo eine Kennzeichnung? Am Chassis müsste vor der Seriennummer (falls überhaupt vorhanden) links am Chassis ein Buchstabe mit eingeschlagen sein, L oder V. Das wäre eine Kennzeichnung eines Labormusters oder Versuchsgerätes. Auch wäre die Typenbezeichnung auf der Rückwand überklebt. Ist ein Hinweis im Gehäuse zu finden? Handschriftliche Namenskürzel mit Datum?
Vom Baujahr ging's schon hin... Die erste Geräteserie bei Telefunken komplett auf Platine gebaut war die Jubilate 8...
Grüße,
Jörg
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